Dienstag, Oktober 24, 2006

Lehrmaterialien

In den zehnminütigen Pausen zwischen den Unterrichtsstunden gibt es für uns Lehrer noch einiges zu tun: die Stunde beenden (d.h. evtl. letzte Fragen klären und sich von den Schülern verabschieden), die Kommentare beenden und abspeichern, evtl. in eine andere Bude wechseln, die Lektion für die nächste Stunde auswählen, die Kommentare aus den letzten Stunden der Schüler lesen (damit man in etwa weiß, wer und v.a. was einen erwartet), die Kameraverbindung herstellen, ... Trotzdem bleibt immer noch etwas Zeit, um auch mal mit den Kollegen zu quatschen.

Wie so oft, machte ich eines Abends die paar Schritte zu Andreas Bude und warf einen Blick auf ihren Computer (Wen und was unterrichtet sie gleich? Hat sie die netteren Schüler abbekommen? ...). Dann fiel mein Blick auf das Buch, das sie neben dem Computer liegen hatte. Für den Fall, daß ein Schüler nicht kommt und eine No Show hinlegt. Für den Lehrer gibt es in dem Fall eine Freistunde, und damit es dann nicht langweilig wird, hat jeder immer was zu lesen dabei. Andreas Buch hatte ich schon öfters gesehen, ein Japanischlehrbuch. Aber an jenem Abend blieb mein Blick etwas länger an dem Buch hängen. Irgendwas stimmte da nicht ...

Am nächsten Tag nahm ich meine Kamera mit zur Arbeit:

Kommentare:

Mirco hat gesagt…

Vocabulary?
Aber es ist ja auch nur "For Speakers and Readers". Dann ist ein Schreibfehler nicht so schlimm.

Hast du gesehen, dass ich auf deine Frage zu dem Vogel noch geantwortet habe?

Ute hat gesagt…

Hab ich. Danke noch mal. Auf Bussard hatte ich sogar selbst getippt (größer als ich mir einen Falken, und kleiner als ich mir einen Adler vorstelle), aber ich wollte nicht mit meinem Halbwissen glänzen. Am Ende meckert noch wer.

Der Schreibfehler kommt übrigens daher, daß der Titel aus Katakana "rückübersetzt" wurde: "bokyaburari". "L" und "r" sind im Japanischen ein einziger Laut, ebenso "b" und "w". "H" und "f" auch. Sorgt immer wieder für Verwirrung.