<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133</id><updated>2012-01-14T02:13:55.790+09:00</updated><title type='text'>Ute in Japan</title><subtitle type='html'>... der Bericht für alle Daheimgebliebenen über mein "Abenteuer Japan"</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>294</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116810843165306682</id><published>2007-01-07T03:28:00.000+09:00</published><updated>2007-01-07T03:33:51.680+09:00</updated><title type='text'>Neues Jahr, neuer Blog</title><content type='html'>Gestern vor einem Monat bin ich aus Japan zurückgekommen, und damit haben sich Titel und Thema dieses Blogs hier endgültig erledigt. So ganz aufhören möchte ich mit dem Bloggen aber nicht, dazu macht es viel zu viel Spaß. Darum gilt ab heute: neues Jahr, neuer Blog! Fortan geht es &lt;a href="http://der-blaue-luftballon.blogspot.com/"&gt;hier&lt;/a&gt; weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern etwas verspätet ein frohes neues Jahr und hoffe, Euch mit dem neuen Blog genauso gut unterhalten zu können wie mit dem alten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116810843165306682?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116810843165306682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116810843165306682' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116810843165306682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116810843165306682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2007/01/neues-jahr-neuer-blog.html' title='Neues Jahr, neuer Blog'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116810347370197518</id><published>2007-01-07T01:46:00.000+09:00</published><updated>2007-01-07T02:22:44.953+09:00</updated><title type='text'>Über den korrekten Umgang mit einem hilfesuchenden Ausländer</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Über ein Jahr lang habe ich in Japan Deutsch unterrichtet und gleichzeitig auch Japanisch gelernt, um in dem fremden Land besser zurechtkommen zu können. Ich habe die Schwierigkeiten, die mit dem Erlernen einer Fremdsprache verbunden sind, also aus beiden Perspektiven kennengelernt. Daher möchte ich zum Abschluß meines Japantagebuchs eine kleine Handreichung für den angemessenen Umgang mit ausländischen Touristen geben. Der Einfachheit halber gehe ich mal von meinen ehemaligen japanischen Schülern aus, aber natürlich gilt das, was ich hier aufschreibe, auch für alle anderen Weltbürger.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;1.) Stell Dir bitte folgende Situation vor: auf dem Bahnsteig kommt ein Japaner auf Dich zu und fragt mit hörbarem Akzent, aber in dennoch einigermaßen flüssigem Deutsch: „Entschuldigung, fährt dieser Zug nach Berlin?“&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist natürlich durchaus möglich, daß Dein Gesprächspartner Germanistik studiert hat, seit mehreren Jahren in Deutschland lebt und fließend Deutsch spricht. Es ist aber genauso gut möglich (und davon solltest Du besser ausgehen), daß er die letzten fünf Minuten lang auf dem Bahnsteig gestanden und nach einem sympathisch und hilfsbereit aussehenden Einheimischen Ausschau gehalten hat, bis sein Blick auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dich&lt;/span&gt; fiel. Gleichzeitig hat er den Fragesatz in Gedanken immer wieder neu aufgesagt, um jetzt bloß nichts falsch zu machen.&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;In diesem Fall erwartet er nur eine einfache Antwort auf die Frage, nämlich ein klares „Ja“ oder „Nein“. Mehr nicht. Und schon gar nicht erwartet er Sätze wie „Sicher, das ist doch der IC, der hält in Zoo und jetzt auch im neuen Hauptbahnhof.“ Bei der Antwort sind Verwirrung und Verzweiflung des Touristen vorprogrammiert.&lt;br /&gt;Genau so etwas ist mir in Japan passiert. Auf die einfache Frage „Entschuldigung, ist das der Zug nach Takarazuka?“ überschüttete mich eine freundliche Japanerin mit einem Wortschwall, von dem ich absolut nichts verstehen konnte. Es ist das alte Problem: die Leute halten sich einfach nicht an die Dialoge aus den Sprachlehrbüchern. &lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;2.) Ortswechsel. Unser ausländischer Tourist steht, mit seinem Reiseführer bewaffnet, ratlos mitten in Berlin und sucht, sagen wir mal, die Museumsinsel. Die kleinen Stadtpläne in Reiseführern zeichnen sich nicht immer durch größte Genauigkeit aus, das weiß jeder, der schon mal versucht hat, sich nur mit Hilfe der Stadtplanausschnitte in einer fremden Stadt zurechtzufinden. Ich habe mich damit schon in Miyazaki verlaufen, warum sollte es also einem Japaner in Deutschland besser ergehen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Entschuldigen Sie bitte, wie komme ich zur Museumsinsel?“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das ist jetzt keine einfache Ja-Nein-Frage mehr. Hier ist etwas längere Antwort gefordert. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Folgende Antwort kann er NICHT verstehen:&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Dasisganzeinfach. Gehnsegradausbiszurzwein *nuschelnuschelnuschel...“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wer, bitte schön, soll das verstehen?! Also: Schön langsam sprechen. Gaaaaanz laaangsam. Und deutlich, ohne die Hälfte der Silben zu verschlucken. Mund auf beim Sprechen!!&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Folgende Antwort kann er auch nicht verstehen:&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Du gehen gradeaus. Zwei Kreuzung. Dann du abbiegen links. Nächste Kreuzung du rechts abbiegen. Dann du rechts sehen Museumsinsel.“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Welche Sprache soll das sein?! Deutsch ist es jedenfalls nicht. Eher ein Zeichen dafür, daß der Sprecher in seiner grenzenlosen Beschränktheit sein Gegenüber für doof hält.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wer im Nova-Sprachkurs bis zur Lektion „Einfache Wegbeschreibungen geben“ gekommen ist, kann folgende Antwort verstehen (gerne auch durch Gestik unterstützt):&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Das ist ganz einfach. Gehen Sie geradeaus bis zur zweiten Kreuzung. Da biegen Sie links ab und gehen geradeaus weiter. Dann biegen Sie an der nächsten/ersten Kreuzung rechts ab. Dann sehen Sie die Museumsinsel auf der rechten Seite.“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn langsam und deutlich gesprochen wird, versteht sich. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist mir selbst sooo oft passiert, daß Japaner aus einer halbwegs flüssig gestammelten Frage meinerseits auf perfekte Beherrschung des Japanischen geschlossen und entsprechend geantwortet haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;3. ) Es gibt aber auch Situationen, in denen einfach formulierte Antworten einfach nicht ausreichend sind. "Welches Dressing möchten Sie?" In dieser Situation muß ich als Muttersprachlerin schon oft genug nachfragen. "Was gibt es denn?". "Cocktail, French, Knoblauch, und Remoulade." In der Regel wird mir das von der Bedienung mit unglaublichem Sprechtempo um die Ohren geknallt. Ich wähle in der Regel das aus, was ich verstanden habe.&lt;br /&gt;Falls der Japaner das zufällig verstanden haben sollte, wird ihm das nicht viel weiterhelfen. Was um alles in der Welt ist "Remoulade"? Oder "Knoblauch"? Er wird jetzt nicht das Wörterbuch herauskramen, während die zehn Leute hinter ihm in der Schlange hörbar ungeduldig werden. Da hilft nur eines: triff &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Du&lt;/span&gt; einfach die Entscheidung (ich würde irgendwas ohne Knofi nehmen), dann ist allen geholfen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zum Schluß noch ein paar kleinere Anmerkungen.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;Wenn der Tourist sich schon die Mühe gibt und Dir auf Deutsch eine Frage stellt, kannst Du ruhig auch auf Deutsch antworten. Zwar (ich weiß, ich wiederhole mich) langsam und deutlich, aber auf Deutsch. Wenn er die Antwort beim ersten Mal nicht versteht, darfst sie gerne noch einmal wiederholt werden. Noch eine Spur langsamer und, wenn möglich, mit einfacheren Formulierungen. Wenn er es dann immer noch nicht versteht, kann man immer noch ins Englische ausweichen. Aber bitte nicht eher. Gönn ihm doch das Erfolgserlebnis, Deutsch gesprochen und vor allem verstanden zu haben!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ebenfalls sehr wichtig: mach bitte nicht den Fehler, mangelnde Deutschkenntnisse mit einem niedrigen Intelligenzquotienten gleichzusetzen. Der japanische Tourist ist nicht blöd, er hat nur eine andere Muttersprache. Bevor Du Dich darüber aufregst: wie gut ist denn Dein Japanisch, hm? Na, bitte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116810347370197518?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116810347370197518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116810347370197518' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116810347370197518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116810347370197518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2007/01/ber-den-korrekten-umgang-mit-einem.html' title='Über den korrekten Umgang mit einem hilfesuchenden Ausländer'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116696382989650269</id><published>2006-12-24T13:37:00.000+09:00</published><updated>2006-12-24T21:38:46.526+09:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/462150/2006_12%20089.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/674010/2006_12%20089.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Merry Christmas!&lt;br /&gt;Joyeux No&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ë&lt;/span&gt;l!&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;Веселого Рождества&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Weso&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ł&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ych &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;Ś&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;wi&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ą&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;t!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:MingLiU;font-size:100%;"  &gt;メリークリスマス.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116696382989650269?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116696382989650269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116696382989650269' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116696382989650269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116696382989650269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/frohe-weihnachten.html' title='Frohe Weihnachten!'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116654564541000648</id><published>2006-12-19T17:28:00.000+09:00</published><updated>2006-12-20T01:29:40.703+09:00</updated><title type='text'>Weihnachtsrätsel</title><content type='html'>Welches dieser Bilder wurde NICHT in Japan aufgenommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nummer 1?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/395833/2006_11%20379%20-%2016.11.%20Weihnachtsdekoration%20im%20Namba%20Walk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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Dabei hatte ich doch noch einen Nachtrag zum letzten Besuch in Kyōto versprochen. :-( Jetzt aber!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Julia hatte ich zum ersten Mal ein Tempelbuch (ich habe keine Ahnung, wie das Ding auf Japanisch heißt) gesehen, und als ich dann im ersten Tempel diese Bücher zum Verkauf ausgestellt vorfand, habe ich dann doch spontan zugegriffen. Das Buch läßt sich aufklappen wie ein Leporello, und die Seiten sind alle noch leer. In jedem Tempel kann man sich gegen einen kleinen Obolus den Namen des Tempels, das Datum des Besuchs und noch einen kleinen Spruch (?) in schöner Kalligraphie hineinschreiben, nein!, -malen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/44860/2006_11%20642%20-%2030.11.%20Eintrag%20ins%20Tempelbuch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/890015/2006_11%20642%20-%2030.11.%20Eintrag%20ins%20Tempelbuch.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Tempel Nummer 4 (dessen Namen ich vergessen habe) war dafür ein freundlicher Mönch zuständig, den ich darum auch fragte, ob ich ihn fotografieren dürfe. Und dann sah ich weiter fasziniert zu, wie er mit dem Pinsel die Schriftzeichen liebevoll aufs Papier malte und anschließend diverse rote Stempel auf die Seite drückte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach getaner Arbeit klappte er das Buch vorsichtig wieder zusammen und bemerkte den schmalen hellen Streifen auf der Vorderseite. Da gehört der Name drauf. "Soll ich Ihren Namen da hinschreiben?" Klar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß gestehen, da habe ich dann ein bißchen gepennt. Denn ich war davon ausgegangen, daß er mir meinen Namen in Katakana hinschreibt. Er wählte aber Kanji aus. Und auch wenn ich von seinen Erklärungen doch nicht allzu viel verstanden habe, war mir doch eines klar: der gute Mann hatte etwas falsch verstanden und meinem Namen noch einen Buchstaben angefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/220171/2006_11%20731%20-%2030.11.%20mein%20Tempelbuch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/350435/2006_11%20731%20-%2030.11.%20mein%20Tempelbuch.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die beiden unteren Zeichen sollen für meinen Namen stehen. Das untere Kanji kenne ich sogar, es steht für "Himmel". Und eine Lesung lautet: "ten". Da steht jetzt also "Uten" als mein Name. Wie gesagt, ich habe etwas gepennt. Hätte ich besser "Ut&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;a&lt;/span&gt;" statt "Ut&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;e&lt;/span&gt;" gesagt. "Uta" heißt nämlich "Lied" und hat ein eigenes Kanji. Meine Freunde in Rußland und Weißrußland nennen mich schließlich auch "Uta". Na ja. Kollege Hans hat mir später die Bedeutung der beiden Kanji erklärt. Sie lassen sich u.a. mit "Großer Himmel", "von himmlischer Großmütigkeit" oder auch "Haus im Himmel" übersetzen. Gefällt mir. Da hat sich der Mönch schöne Kanji ausgesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tinte mußte noch trocknen, und so setzte ich mich für eine Weile auf die nächste Aussichtsterasse und sah mir den Garten an. Da kam plötzlich eine Frau herbeigeeilt, die in dem kleinen Zimmerchen gesessen hatte, wo der Mönch gearbeitet hatte. Sie gab mir einen kleinen Kalender mit zwölf Bildern des Tempels. Ein Geschenk! Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil ich eine seltene ausländische Besucherin war, dazu noch mit Japanischkenntnissen? Jedenfalls hat es mich sehr gefreut, und der Kalender hat jetzt einen Ehrenplatz in meinem Zimmer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116630224294954929?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116630224294954929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116630224294954929' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116630224294954929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116630224294954929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/ein-letztes-andenken.html' title='Ein letztes Andenken'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116551455743101717</id><published>2006-12-08T02:06:00.000+09:00</published><updated>2006-12-08T03:04:51.113+09:00</updated><title type='text'>Reise nach Bad Oeynhausen</title><content type='html'>Aktuelle Zeit: Donnerstag, 7.12.2006, 19:03&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 5:15 Ortszeit in &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka: nach einer durchwachten Nacht verlasse ich auf Zehenspitzen die Wohnung, um niemanden zu wecken - von den Mitbewohnerinnen hatte ich mich schon am Abend vorher verabschiedet - und ziehe mit dem Handgepäck Richtung Bahnhof. Das Handgepäck bestand aus dem kleinen Trolley, zu dem wiederum eine passende Laptoptasche gehört, der großen Handtasche, der kleinen Handtasche, dem großen Schirm und der Plastiktüte mit einem wunderbar weichen Kissen (Abschiedsgeschenk von George).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Bahnhof habe ich die große Reisetasche aus dem Schließfach gewuchtet und den Aufzug gesucht (der in der Ecke hinter den Schließfächern gut versteckt ist, aber ich bin natürlich mit meinen ganzen Taschen in die falsche Richtung gelatscht ...). Auf dem Bahnsteig hieß es dann erst einmal: warten. Prompt wurde ich noch einmal von einer Japanerin angequatscht. Woher, wohin, und was machen Sie in Japan. Eigentlich war ich viel zu müde, um mich in irgendeiner Sprache zu unterhalten, habe es aber doch einigermaßen hinbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Flughafenexpreß aus konnte ich den Sonnenaufgang über &lt;span style=""&gt;Ōsaka beobachten - wenn ich nicht gerade gegen die Müdigkeit ankämpfte. Um Viertel nach sieben war ich am Flughafen, habe mir einen Gepäckwagen besorgt, damit ich nicht länger je eine Tasche an jedem Arm hinter mir herziehen mußte, und habe den Schalter von Korean Air aufgesucht. Das Einchecken ging erfreulich schnell, und obwohl die Tasche garantiert schwerer als 20 kg war, mußte ich NIX dazu bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Flugzeug von &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ōsaka nach Seoul hob pünktlich ab. Von diesem Flug habe ich das meiste verschlafen. Ich hatte meinen Platz eingenommen, das Kissen rausgeholt und es mir bequem gemacht. Ich schlief praktisch schon, bevor das Flugzeug in der Luft war. Der Duft nach frischem Kaffee weckte mich dann pünktlich zum Frühstück (Sashimi) wieder auf, aber sobald die Stewardess das Tablett wieder eingesammelt hatte, lehnte ich mich wieder an die Flugzeugwand (schön, wenn man einen Fensterplatz hat!) und schlief weiter. Das nächste Mal wurde ich wach, weil das Flugzeug so ruckelte. Oh, dachte ich, sind wir etwa in Turbulenzen geraten? Nein, das Flugzeug war soeben gelandet. Den Sinkflug hatte ich total verpennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Seoul hatte ich etwa anderthalb Stunden Aufenthalt. Sobald ich durch die zweite Sicherheitskontrolle durch war, machte ich mich auf die Suche nach einem Telefon. Mein Vater hatte darauf bestanden, daß ich von Seoul aus anrufe, um Bescheid zu sagen, ob ich auch nicht den Anschlußflieger verpaßt hatte. Das habe ich dann auch gemacht. In Deutschland war es halb vier Uhr. Morgens. Na ja, wer die Mailboxfunktion seines Handys ausschaltet, darf sich dann auch nicht wundern, wenn er um die Zeit aus dem Schlaf gerissen wird. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Flugzeug nach Frankfurt flog mit einer halben Stunde Verspätung ab. Der Flug dauerte elf Stunden, von denen ich wieder eine ganze Weile geschlafen habe, wenn auch nicht so viel wie erhofft. Das koreanische Mittagessen fand ich nicht so prickelnd, beim Abendessen habe ich mich daher für die westliche Variante entschieden. Wesentlich besser. Zwischendurch habe ich ab und an aus dem Fenster gesehen, einen Film gesehen und versucht, noch etwas zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 17:40 Ortszeit in Frankfurt angekommen, sah ich so ziemlich als erstes am unteren Ende einer extrem schmalen Rolltreppe, vor der sich entsprechend alles staute, das Begrüßungsschild "Willkommen auf dem rauchfreien Flughafen Frankfurt", das irgendein Witzbold mit schwarzem Edding in "Willkommen auf dem bauchfreien Flughafen Frankfurt" verwandelt hatte. Wäre weniger Gedränge gewesen, hätte ich davon noch schnell ein Foto gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Passagiere in dem Flieger waren Koreaner oder Japaner, die sich alle am Einreiseschalter für Nicht-EU-Bürger stauten. Da war ich viel schneller fertig. Aber am Gepäckband war die Gleichheit wieder aufgehoben. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis meine große Reisetasche endlich auftauchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam der Zoll. Lange Schlangen, aber die Beamten winkten die meisten einfach durch und machten nur vereinzelte Stichproben. Ratet mal, wer aufgehalten wurde ... Das muß daran gelegen haben, daß ich um ein Haar &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;mit dem schweren Gepäckwagen &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;dem Zollbeamten über den Fuß gefahren wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"So, was haben Sie denn da alles drin?" "Öhm, ja, also, ich war über ein Jahr in Japan, komme jetzt zurück, und da sind meine Kleidung, Schuhe und so drin. Mein Schmuck auch." (Um Gotteswillen, das hörte sich ja fast so an, als hätte ich meine Kronjuwelen dabei gehabt!) "Ah, Sie haben da auch Schmuck gekauft? Wie teuer war denn der?" "Jedes Teil hat nur 500 Yen gekostet, das sind vielleicht drei Euro oder so." (Wahrscheinlich eher weniger, der Yen ist gerade ziemlich im Keller. :-( ) "Alkohol, Tabakwaren?" "Nein." "Haben Sie auch Weihnachtsgeschenke gekauft?" "Ja, aber die habe ich alle schon mit der Post abgeschickt." "Glück gehabt. Dann auf Wiedersehen." "Auf Wiedersehen. Und frohe Weihnachten." (Das konnte ich mir doch nicht mehr verkneifen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es durch den Ausgang, wo ich prompt fotografiert wurde:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/128027/IMG_0868.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/366230/IMG_0868.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich war sehr müde. Das ist in der Vergrößerung auch gut zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit meinen Eltern habe ich mich als erstes auf einen Kaffee hingesetzt. Den brauchte ich auch ganz dringend. Aber dann ging es bald zum Auto und ab nach Hause. Ungefähr drei Stunden dauerte die Fahrt. Kurz nach zehn Uhr waren wir dann zu Hause, wo meine Oma und mein kleiner Bruder schon warteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Jahren, als mein kleiner Bruder noch sehr hoch zu seiner großen Schwester aufblicken mußte, habe ich ihm versprochen, daß ich eines Tages den Kopf in den Nacken würde legen müssen, um ihm in die Augen zu sehen. Jetzt ist es so weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich bis mittags geschlafen und war am Nachmittag schon wieder müde. Heute bin ich dagegen schon um kurz nach sechs Uhr morgens aufgewacht. Und war wenig später wieder ein bißchen müde. Merkwürdig, als ich letztes Jahr in &lt;span style=""&gt;Ōsaka angekommen war, hatte ich keinen so starken Jetlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was habe ich in den zwei Tagen gemacht? Nicht sehr viel. Omas gute Erbsensuppe gegessen (was hatte ich die vermißt!!). Mit meiner Mutter zum Einkaufen im Werrepark gewesen. Mich im Rathaus wieder angemeldet. Mit dem Auspacken angefangen. Und heute nachmittag Pfefferkuchenteig angerührt. Irgendwer muß sich ja um die Weihnachtsbäckerei kümmern. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116551455743101717?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116551455743101717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116551455743101717' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116551455743101717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116551455743101717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/reise-nach-bad-oeynhausen.html' title='Reise nach Bad Oeynhausen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116524894660155970</id><published>2006-12-05T01:06:00.000+09:00</published><updated>2006-12-05T01:29:45.543+09:00</updated><title type='text'>Der Futon</title><content type='html'>Ich wollte schon immer mal meinen Futon "vorstellen", und wenn nicht jetzt, wann dann? Seit gut 13 Monaten habe ich fast jede Nacht darauf geschlafen, tagsüber diente er als bequemes riesiges Sitzkissen und Sofaersatz. Hat mir gut gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil so ein Futon direkt auf dem Boden liegt, muß er regelmäßig gelüftet und ausgeklopft werden, um Ungezieferbefall vorzubeugen. Dazu gibt es auf dem Balkon die Teppichstangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/761898/2006_12%20019.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/411442/2006_12%20019.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vorne links ist die Decke, dahinter hängt der dicke Unterfuton über den Stangen. Im Hintergrund ist die Schaumstoffmatratze aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/601873/2006_12%20021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/641452/2006_12%20021.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Futonklopfer werden die einzelnen Teile dann mehr oder weniger gründlich ausgeklopft. Eher weniger, denn wenn man auf dem engen Balkon nicht richtig ausholen kann, dann macht das einfach keinen Spaß. Danach wird alles wieder zurück ins Zimmer geholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/606836/2006_12%20022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/304414/2006_12%20022.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zuerst die Schaumstoffmatratze. Sehr dünn und etwas zu weich für meinen Geschmack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/728612/2006_12%20023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/615226/2006_12%20023.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Darauf legt man den Unterfuton. Der ist relativ fest, aber immer noch weich. In der Kombination sind beide Teile sehr bequem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/761597/2006_12%20024.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/5285/2006_12%20024.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schließlich kommen noch das Kopfkissen und die Decke oben drauf. Fertig. Die Decke ist sehr breit und lang. Man kann sich in kalten Winternächten wunderbar darin einwickeln. Tagsüber läßt sie sich noch weiter zusammenfalten und bildet so eine hervorragende Rückenlehne, wenn man mal eine DVD auf dem Notebook sehen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wird so ein Futon nach dem Lüften im Wandschrank (dazu gibt es im darin einen kleinen hölzernen Lattenrost, damit auch von unten Luft daran kommt) verstaut, um Platz im Zimmer  zu schaffen, aber ich habe ihn einfach als Sofa benutzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116524894660155970?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116524894660155970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116524894660155970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116524894660155970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116524894660155970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/der-futon.html' title='Der Futon'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116524728946316956</id><published>2006-12-05T00:14:00.000+09:00</published><updated>2006-12-05T00:49:43.276+09:00</updated><title type='text'>Die letzten Stunden</title><content type='html'>Der große Koffer ist gepackt und der kleine im Prinzip auch, das Zimmer geputzt (ein Vorgang, der nach einer entspannten Stunde zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt war - so eine Mönchszelle hat doch auch ihr Gutes *g*) - jetzt muß es nur noch halb fünf werden, und dann mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich alles ganz langsam und gemütlich angehen lassen. Morgens ausgeschlafen, um für die kurze Nacht und den langen Flug fit zu sein, in Ruhe gefrühstückt, mit den Mitbewohnerinnen gequatscht, die Japanischbücher zur Post getragen, am Bahnhof das Ticket für den Flughafenexpress gekauft, wieder nach Haue gegangen, die letzten paar Sachen in die große Tasche gepackt, und dann das Zimmer geputzt. Soll heißen: den Futon zum Lüften rausgetragen, die Lampe abgestaubt (*hust hust*), die Plasikkommode innen und außen feucht abgewischt, den Kleiderständer ebenfalls abgewischt, die Tatamimatten gesaugt, den großen Wandschrank gesaugt, Futon wieder reingeholt, fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen fünf bin ich mit der großen Tasche (gefühltes Gewicht: eine Tonne - die 20 kg erlaubtes Gewicht dürfte ich locker überschritten haben) zum Bahnhof marschiert, um sie dort über Nacht im Schließfach zu deponieren. Das hatte ich mir schon vor einiger Zeit überlegt. Ich habe eine große und eine kleine Reisetasche, dazu kommen noch Handtasche, große Handtasche und Notebooktasche. Sowohl die kleine als auch die große Reisetasche haben Rollen. Sehr praktisch, aber nicht, wenn man beide zusammen bewegen muß. Außerdem muß ich durch den U-Bahn-Eingang zum Bahnhof, und da gibt es keinen Fahrstuhl. Also müßte ich die eine Tasche oben an der Straße stehen lassen, während ich die andere nach unten schleppe. Das ist mir selbst morgens um halb sechs in Japan entschieden zu riskant, also kam ich auf die Idee mit dem Schließfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War gar nicht so einfach, ein freies Schließfach in der gewünschten Größe zu finden. An der ersten Schließfachwand war nur noch ein passendes frei - oben. Da hätte ich die Tasche nie im Leben hineinwuchten können. Und dann hätte ich sie am Morgen auch wieder heile herausbekommen müssen. Glücklicherweise waren um die Ecke noch etwas frei. Ich mußte mir nur noch im Laden 100-Yen-Stücke einwechseln lassen, weil der blöde Automat keine anderen Münzen annimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ca. einer halben Stunde wieder zuhause angekommen, erzählte mir Tara (die neue Mitbewohnerin), daß zwei Typen an der Haustür geklingelt hätten. Die Gebühreneintreiber von NHK, dem staatlichen Fernsehen. GEZ-Typen, sozusagen. Tara hatte ihnen irgendwie verständlich machen können, daß sie kein Japanisch spricht und sie bitte etwas später wiederkommen sollten, weil ich etwas Japanisch spreche. Sie wollten dann dreißig Minuten später noch einmal klingeln. Super. Wo ich mir gerade im Bahnhof überlegt hatte, eine aktuelle müde Phase auszunutzen und mich für ein paar Stunden aufs Ohr zu hauen. Weil ich immer noch im Nova-Rhythmus bin (vor zwei Uhr nachts kann ich sowieso noch nicht einschlafen), hatte ich beschlossen, mich die Nacht über mit meinen DVDs wachzuhalten. Zum Schlafen habe ich im Flieger noch jede Menge Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir warteten also auf die Gebühreneintreiber. Denen hätte ich dann gesagt, daß das hier eine Nova-Wohung ist und sie sich deshalb bitte an Nova wenden möchten. Wie gesagt, hätte. Denn wer auch nach einer Stunde immer noch nicht geklingelt hatte, waren die NHK-Fritzen. Daraufhin habe ich im Korridor und im Wohnzimmer das Licht ausgemacht, bin ich ins Bett gegangen, und Tara hat sich in ihr Zimmer zurückgezogen. Um halb neun klingelten die Typen dann endlich an der Tür, aber wir waren nicht da. Jetzt muß ich Tara noch den schönen Satz "Dies ist eine Nova-Wohnung, also wenden Sie sich bitte an Nova" auf Japanisch aufschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise war während der elenden Warterei auch meine müde Phase vorbeigegangen, und so habe ich drei Stunden lang wach gelegen. Aber immerhin mit geschlossenen Augen. Danach war ich doch etwas ausgeruht, habe geduscht, die Reisekleidung angezogen, Kaffee gekocht, ein belegtes Brot gemacht, den Futon abgezogen und es mir dann bei belegten Broten und Kaffee mit dem ersten Film gemütlich gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um fünf packe ich dann so leise wie möglich den Rest zusammen, und gegen halb sechs verlasse ich das Haus. Den Schlüssel habe ich in einem gefütterten Umschlag schon am Abend auf dem Weg zum Bahnhof in den Briefkasten geworfen. Um 6:17 fährt der Flughafenexpress in Shin Osaka ab und ist um kurz nach sieben am Flughafen. Mein Flug geht um 9:40, daher muß ich um 7:40 da sein. Leider ist es kein Nonstopflug. Ich fliege mit Korean Air und muß mittags in Seoul umsteigen. Aber von da ist es immer noch ein langer Flug nach Frankfurt, und da wird geschlafen. Wenn ich dann immer noch müde bin, kann ich im Auto weiterpennen, denn meine Eltern fahren extra nach Frankfurt, um mich abzuholen. :-))&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116524728946316956?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116524728946316956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116524728946316956' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116524728946316956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116524728946316956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/die-letzten-stunden.html' title='Die letzten Stunden'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116515300907704010</id><published>2006-12-03T22:23:00.000+09:00</published><updated>2006-12-17T06:02:27.203+09:00</updated><title type='text'>Nihongo nōryoku shiken</title><content type='html'>Heute war also der große Tag. Der Tag, an dem in Japan und überall sonst der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/JLPT"&gt;Japanese Language Profiency Test&lt;/a&gt; abgelegt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in Japan begann der Test an allen Prüfungsorten um 9:45, während Leute anderswo &lt;a href="http://blog.luthien.de/"&gt;ausschlafen&lt;/a&gt; durften. Ich hatte Glück, daß ich in einem Ballungsraum wohne, wo man die Chance hat, einem von seinem Wohnort nicht allzu weit entfernten Prüfungsort zugeteilt zu werden. Für Ellie und mich war das die &lt;a href="http://www.osaka-ue.ac.jp/english/index.htm"&gt;&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka Keizai Daigaku (&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka University of Economics)&lt;/a&gt;, zu der es tatsächlich nicht übermäßig weit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer, als ich das Anmeldeformular erwarb (da muß man tatsächlich schon Geld für bezahlen!), war in dem Umschlag auch ein Application Guide enthalten. Mit allerlei nützlichen Hinweisen, wie man das Formular auszufüllen und abzuschicken hat, wie der Test abläuft, wie die Fristen sind, usw. usf. In dem Abschnitt um den Test gibt es eine Menge Dinge, die verboten sind. Selbstverständlichkeiten wie die, daß man bitte kein Handy mitnehmen soll, nicht schummeln darf, daß man einen Bleistift (HB), aber keinen Kugelschreiber oder so benutzen soll, beispielsweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es aber noch die allgemeinen Verhaltenshinweise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Note 2:&lt;/span&gt; Directions to the test site will be provided on your test voucher. If additional directions are needed, find out the information on your own or ask an acquaintance for assistance. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Do not telephone the venue university for directions&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Note 4:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Do not go to the test site by car&lt;/span&gt;. There are no parking spaces for cars or bicycles at the site. Do not park illegally near the site. The site office does not provide information on places to park.&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Note 6:&lt;/span&gt; Keep the toilets, rooms, and corridors clean. Do not smoke outside the designated smoking areas.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Note 7:&lt;/span&gt; Do not leave any trash at or near the test site. Take back any trash with you.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Note 8:&lt;/span&gt; Be considerate of the local residents and keep quiet when traveling to and from the test site.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It has become increasingly difficult to secure test sites as a result of bad manners of examinees who discard the cigarette butts, litter, or park illegally at the test site and its vicinity. Such misbehaviour is subject to penalty.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zu Nummer 2 ist mir nur der alte Spruch des Mathelehrers eingefallen, "Erster Teil der Aufgabe ist Verstehen der Aufgabe", oder besser gesagt: "Erster Teil des JLPT ist das Finden des Prüfungsortes." Überflüssig zu sagen, daß die kleine Karte auf dem Test Voucher durchaus Optimierungspotential besessen hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weder Ellie noch ich besitzen ein Auto, das wir frech im Parkverbot hätten abstellen können, und so sind wir mit dem Zug gefahren. Das ist hier sowieso das bequemste Fortbewegungsmittel. Und so trafen wir uns - beide unausgeschlafen - um kurz vor acht in Umeda, um gemeinsam mit der Hankyu Line die fünf Stationen zum Prüfungsort zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/474898/2006_12%20003%20-%203.12.%20Hankyu%20Umeda.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/772674/2006_12%20003%20-%203.12.%20Hankyu%20Umeda.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um die Uhrzeit war noch nicht viel los. Entsprechend ruhig war es, von einer kleinen Streichermelodie auf dem Bahnsteig abgesehen. Die kam mir bekannt vor, ich spitzte die Ohren, und tatsächlich: die Lautsprecher spielten "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen". Das ist eines der schönsten deutschen Weihnachtslieder, ich mag es sehr gerne und es klang auch wirklich nicht schlecht. Aber trotzdem möchte ich es nicht auf einem Bahnsteig vorgespielt bekommen, und schon gar nicht auf einem japanischen Bahnsteig! Als nächstes war dann "Rudolf, The Red-Nosed Rendeer" an der Reihe. Das klang schon weniger gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom dem kleinen Bahnhof waren es laut Karte noch ungefähr 15 Minuten zu Fuß. Kam auch hin. Dennoch hätten ein paar eingezeichnete Landmarken mehr nicht geschadet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen war es kurz nach halb neun (um diese Uhrzeit wurden die Tore geöffnet), und außer uns bewegten sich noch viele andere Leute alleine oder in kleinen Grüppchen in dieselbe Richtung. Einige unterhielten sich (Ellie und ich selbstverständlich auch), aber natürlich nur in normaler Lautstärke. Nicht, daß die armen Anwohner noch gestört werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/355080/2006_12%20004%20-%203.12.%20vor%20der%20Osaka%20University%20of%20Economics.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/295130/2006_12%20004%20-%203.12.%20vor%20der%20Osaka%20University%20of%20Economics.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bald kamen wir an der Universität an, und was mußten wir als erstes sehen? Mehrere Japaner standen mit Lautsprechern bewaffnet auf der Straße und gaben in kurzen Abständen brüllend Richtungsanweisungen für die Prüfungsräume durch. Soviel also zum Thema "Rücksichtnahme auf die Anwohner, die am Sonntagmorgen vielleicht endlich einmal ausschlafen möchten".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merke: Krach ist in Ordnung, &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/2006/11/morgenstund-hat-gold-im-mund.html"&gt;wenn Japaner ihn verursachen&lt;/a&gt;. Aber wehe, ein böser Ausländer wagt es, am Sonntagmorgen auf der Straße laut zu lachen! Da kennt man hier keinen Spaß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/587124/2006_12%20005%20-%203.12.%20Lautsprechermann.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/592521/2006_12%20005%20-%203.12.%20Lautsprechermann.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier war "meiner". Mein Prüfungsraum war in Gebäudeteil B (auf dem unteren Bild rechts), Ellies in G. Da ihr Test außerdem länger dauerte als meiner, haben wir uns dann an dieser Stelle verabschiedet und uns noch viel Glück und Erfolg für den Test gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/208620/2006_12%20-%203.12.%20mein%20Pr%3F%3Ffungsort.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/974288/2006_12%20-%203.12.%20mein%20Pr%3F%3Ffungsort.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Universitätsgebäude ist ein relativ ansprechender, modern wirkender Bau. Und es war nicht geheizt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ablauf des Tests (alles Multiple-Choice-Fragen) sah nun folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Schreiben/Wortschatz von 9:45 bis 10:25. Den Teil fand ich sehr einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Höraufgaben von 11:05 bis 11:50. Muzukashii!* Bei den letzten Aufgaben habe ich gar nichts mehr verstanden und einfach irgendwas angekreuzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Lesen und Grammatik von 12:50 bis 13:55. Nicht ganz so leicht wie der erste Teil, war aber machbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Bestehen des Tests reichen 60% richtige Antworten (die falschen werden nicht gezählt), und die dürfte ich wohl geschafft haben. Aber die Ergebnisse gibt es erst ab Mitte Februar. An dieser Stelle dann ein herzliches Dankeschön an alle, die mir die Daumen gedrückt haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Prüfungszeiten entfielen übrigens jeweils 15 Minuten auf Ermahnungen, Belehrungen und das Austeilen der Prüfungsunterlagen. In dem großen Hörsaal, in dem mit mir zusammen noch etwas über hundert weitere Prüflinge über ihren Fragebögen brüteten, waren vier japanische Mitarbeiter zur Aufsicht da. Zwei Männer und zwei Frauen. Der ältere der beiden war der Prüfungsaufseher, der Anfang und Ende der eigentlichen Prüfungszeit bekanntgab und bei Bedarf gelbe Karten an Prüflinge austeilte, die sich in irgendeiner Form daneben benommen hatten. Die rote Karte (wie im Fußball: Platzverweis) brauchte er nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die anderen drei verteilten die Fragebögen und die Hefte mit den Testaufgaben, kontrollierten die Tische (jeder Prüfling hatte einen festen Platz mit seiner Prüfungsnummer) bzw. was darauf lag und patroullierten während des Tests die Gänge auf und ab. Der Prüfungsaufseher stand die praktisch die ganze Zeit über vorne an seinem Pult und sah vor lauter Wichtigkeit so aus, als hätte er einen Besenstiel verschluckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Tests durften sich nur wenige Dinge auf den Tischen befinden: Bleistifte, Radiergummis und der Voucher mit Name und Prüfungsnummer. Von dem Radiergummi mußte ich sogar die kleine Schutzhülle mit dem Shinkansen-Motiv abnehmen und in die Tasche stecken. Das sah mir, ehrlich gesagt, schon ein bißchen nach Paranoia aus. Wenn ich mir da was reingeschrieben hätte, hätte ich eine riesige Lupe gebraucht, um das anschließend noch entziffern zu können. Und das wäre mit Sicherheit aufgefallen. Na ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Beginn jeder einzelnen Prüfung sagte eine Stimme vom Band durch, was man alles während des Tests NICHT machen dürfe und welches die Strafen dafür seien. Gelbe Karte oder rote Karte. Der Prüfungsaufseher zog bei dem Sermon die entsprechende Karte aus seiner Tasche und schwenkte sie mit ernster Miene würdevoll hin und her. Schwer, da nicht zu lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend mußten alle ihre Handys vorzeigen (die eigentlich keiner hätte mitbringen dürfen), und die drei Unteraufseher kontrollierten bei jedem einzelnen, ob es auch wirklich aus war. Bei mir gab es da nichts zu kontrollieren, ich habe mein Handy gestern abgemeldet, die letzte Rechnung bezahlt und das Gerät dann zur ordnungsgemäßen Entsorgung im Laden abgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach durften wir endlich mit dem Test beginnen. Die Zeit war jedesmal gut bemessen. Zwischen jedem Test gab es eine kurze Pause, in der ich mein mitgebrachtes Mittagessen (Onigiri und Orangensaft) verzehrte, um mich für die nächste Aufgabe zu stärken. Den dabei entstandenden Müll habe ich gemäß der Vorschriften nicht in einen der zahlreichen Mülleimer in der Universität geworfen, sondern in der kleinen Plastiktüte vom Kombini aufbewahrt. Und auf dem Rückweg zum Bahnhof einfach in einem Mülleimer an einer Bushaltestelle (an sich schon eine erwähnenswerte Tatsache, denn öffentliche Mülleimer sind in diesem Land eine wahre Rarität!) entsorgt. ;-)&lt;br /&gt;___&lt;br /&gt;* Schwierig!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116515300907704010?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116515300907704010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116515300907704010' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116515300907704010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116515300907704010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/nihongo-nryoku-shiken.html' title='Nihongo nōryoku shiken'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116505828703249720</id><published>2006-12-02T20:01:00.000+09:00</published><updated>2006-12-03T23:59:22.116+09:00</updated><title type='text'>Vorbereitungen</title><content type='html'>Der Abreisetag rückt näher und näher. Die große Reisetasche ist fast gepackt, und so wie es aussieht, muß ich am Montag wohl außer den Japanischlehrbüchern nichts mehr mit der Post schicken. *uff*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern bin ich gleich dreimal zur Post marschiert. Eigentlich hätten zwei Gänge ausreichend sein sollen, aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Mal hatte ich ein kleines Päckchen für Nicky und ein großes Paket mit Büchern für Julia dabei. Das Päckchen war kein Problem, aber für das Paket mußte ich natürlich wieder einen Paketschein ausfüllen. Und da fiel mir ein, daß ich Intelligenzbestie mein Adreßbuch in der Wohnung liegen gelassen hatte! Durfte ich mit dem Paket wieder zurück zur Wohnung latschen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim zweiten Mal hatte ich außer dem Paket noch ein größeres Päckchen für mich und mehrere Briefumschläge dabei, die noch frankiert werden mußten. Einer davon ist für Accomodation section, den ich am Dienstag in aller Herrgottsfrühe mit dem Wohnungsschlüssel darin in den Briefkasten befördern werde. Der andere enthält einen an meine deutsche Adresse frankierten Rückumschlag, damit ich mein "Japanese Language Proficiency Certificate" auch wirklich bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu guter Letzt mußte noch ein größeres Paket abgeschickt werden, in den ich am Vorabend allen möglichen Kleinkram, Okonomiyakisauce und meine Winterpullover (die in der Tasche einfach zu viel Platz beansprucht haben) gepackt hatte. Natürlich stand ich dann schwitzend im Postamt und konnte mich beim Ausfüllen des Paketscheins partout nicht mehr daran erinnern, was genau da alles drin war. Weil ich auf die Winterpullis nicht fünf Wochen warten möchte, mußte ich es per EMS (Express Mail Service?) schicken. Teuer, aber bezahlbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwochabend war ich mit Helen und ihrer Freundin aus Australien zum Karaoke und anschließenden Sayonaradinner verabredet. Vorher wollte ich noch schnell beim Ward Office vorbei, um meine Alien Registration Card abzugeben. Das soll man machen, bevor man das Land verläßt, sagt jedenfalls die Broschüre, die ich bei meiner Anmeldung letztes Jahr erhalten hatte. Ich war etwas spät dran, kam völlig abgehetzt auf dem Amt an - nur um mir von dem Beamten erklären zu lassen, daß ich die Karte hier und jetzt noch nicht abgeben müsse, sondern das auch bei der Ausreise am Flughafen erledigen kann. *ARGH*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und morgen findet der Japanese Language Proficiency Test statt. Um 9:45 fängt er an. Ellie macht den Test am selben Ort (aber schon Level 2, während ich mich mit dem Anfängerlevel 4 begnüge), und da haben wir uns für acht Uhr in Umeda verabredet, um den Rest des Weges gemeinsam zurückzulegen. Alle Leser sind hiermit zum Daumendrücken aufgefordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und jetzt werde ich mal noch ein bißchen Japanisch lernen. Da bin ich in der letzten Woche nämlich gar nicht zu gekommen. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116505828703249720?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116505828703249720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116505828703249720' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116505828703249720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116505828703249720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/vorbereitungen.html' title='Vorbereitungen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116498346988913756</id><published>2006-12-01T22:41:00.000+09:00</published><updated>2006-12-02T10:53:20.816+09:00</updated><title type='text'>Jetzt aber: Herbst in Kyōto</title><content type='html'>Anfang November begann sich das Laub hier in Kansai gerade man rot zu färben, aber jetzt leuchten die Ahorne mit den Ginkgos um die Wette. Die anderen Baumarten geben auch ihr bestes, sind aber irgendwie chancenlos bei all dem Rot und Gelb. Vor allem dem Rot der Ahorne. Da habe ich mich ja letztes Jahr schon drin verliebt, und das war - neben der Extrazeit für Reisen innerhalb Japans - der wichtigste Grund für mich gewesen, ein bißchen länger als ein Jahr in Japan zu bleiben. Der Herbst ist die schönste Jahreszeit hier (nicht so verregnet wie die Kirschblüte), und das wollte ich unbedingt noch einmal sehen. Wer weiß, wann (und ob!) ich das nächste Mal die Gelegenheit dazu habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern bin ich also wieder (und zum vorerst letzten Mal) nach Kyōto gefahren, um im Ostteil der Stadt so richtig viele Ahorne im Herbstkleid zu sehen. Das habe ich auch getan und nebenbei in gut fünf Stunden genau sechs Tempel besichtigt. Das dürfte mein persönlicher Rekord sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Keihan Line ging es bis zur vorletzten Station (Marutamachi) und von dort zu Fuß zu zwei benachbarten Tempeln. Elisa hatte letztes Jahr in irgendeinem Tempel in der Gegend wunderschöne Fotos gemacht, auf denen wirklich sehr viel Rot zu sehen gewesen war. Ob ich auch tatsächlich in "dem" Tempel gelandet bin, weiß ich nicht, aber ich habe auch sehr viele Fotos, auf denen sehr viel Rot zu sehen ist. War gar nicht so einfach, da einen repräsentative Auswahl für den Blog zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tempel Nummer 1: Kurodani.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/88162/2006_11%20517%20-%2030.11.%20roter%20Ahorn%20%3F%3Fber%20dem%20Wasser.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/697637/2006_11%20517%20-%2030.11.%20roter%20Ahorn%20%3F%3Fber%20dem%20Wasser.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Er hat einen schönen Zen-Garten mit einem größeren Teich, über den sich einige Ahornbäume neigen. Das gibt schöne Spiegeleffekte im Wasser, und dazu kommen noch die zahlreichen abgefallenen kleinen Ahornblätter, die auf dem Wasser treiben - sugoi!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/345853/2006_11%20522%20-%2030.11.%20Teich%2C%20Tempel%20und%20Ahorn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/926147/2006_11%20522%20-%2030.11.%20Teich%2C%20Tempel%20und%20Ahorn.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier war nicht gerade viel los, aber das schob ich auf den Wochentag. An den Wochenenden gehen wesentlich mehr Menschen auf Herbstlaubschau. Aber schon im nächsten Tempel herrschte Hochbetrieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/589190/2006_11%20527%20-%2030.11.%20Gasse%20in%20Ostkyoto.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/513205/2006_11%20527%20-%2030.11.%20Gasse%20in%20Ostkyoto.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Kurodani liegt mitten in einem ruhigen, beschaulichen Wohngebiet mit niedrigen Häuschen und engen Gäßchen. Hier mußte ich entlang, um zu meinem nächsten Ziel zu kommen. Ehrlich gesagt, ich hatte schon so meine Zweifel, ob ich auch wirklich auf dem richtigen Weg war, und daher fragte ich die paar Leute, die ich unterwegs traf. Aber ich hatte mich nicht verlaufen, und nach zehn Minuten verbreiterte sich das Gäßchen plötzlich, und ich war da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tempel Nummer 2: Shinnyō-dō.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/365760/2006_11%20554%20-%2030.11.%20flammender%20Ahorn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/838733/2006_11%20554%20-%2030.11.%20flammender%20Ahorn.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Shinnyō-dō ist von vielen, wirklich vielen Ahornbäumen umgeben. Überall leuchtete es orange bis rot. Viel Laub war schon abgefallen und bildete rote, orangefarbene oder gelbe Teppiche um die Stämme der Bäume herum. Das war soooo schön! Den hier in viel größerer Zahl herumlaufenden Japanern ging es ähnlich. Als ich auf die erste Gruppe Ahornbäume zu ging, folgte mir ein junges Pärchen auf den Fersen. Die junge Frau kriegte sich gar nicht mehr wieder ein: "Eeeeeeh, kirei! Kirei desu nee! Eeeeeeh! Sugoi kirei! Sugoi kirei! Sugoi kirei!"*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/773274/2006_11%20579%20-%2030.11.%20Fotografen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/386934/2006_11%20579%20-%2030.11.%20Fotografen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alle waren wie wild am Fotografieren. Ich auch, das gebe ich gerne zu. Jeder Baum war schon allein für sich genommen eine Pracht, aber als Ensemble war der Anblick schlicht überwältigend. Vor allem dann natürlich, wenn man sonst nur die vorherrschenden Farben der japanischen Städte - hellgrau, grau und dunkelgrau - zu sehen bekommt. Ich mußte nur einen Schritt weitergehen, schon änderte sich der Blickwinkel und eröffnete ganz neue Fotomotive. Dann brach auch noch die Sonne durch die Wolken und strahlte die Ahorne an ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lebe die 1-Gigabyte-Speicherkarte! Und der Ersatzakku!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/226680/2006_11%20632.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/230283/2006_11%20632.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier ließ es sich eine ganze Weile aushalten. Das Tempelinnere und den Garten habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen, aber danach hielt ich mich hier nicht mehr lange auf. Durch eine Allee aus leuchtend roten Ahornen ging es wieder zum Ausgang, und dann wieder weiter nach Osten. Mein nächstes Ziel war der Pfad des Philosophen, der vom Ginkaku-ji bis zum Nanzen-ji an einem kleinen Kanal und weiteren Tempeln entlang führt. Den Ginkaku-ji hatte ich schon mal gesehen, daher ließ ich ihn aus und begab mich daher sofort zum kleineren Hōnen-in.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tempel Nummer 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/360701/2006_11%20651.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/111345/2006_11%20651.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nett, und vor allem auch relativ ruhig. Auch hier gab es Herbstlaub zu sehen, wenn auch nicht in solchen Massen wie am Shinnyō-dō. Dafür waren direkt am Eingang zwei kunstvolle Sandgebilde mit Ahornblattdeko aufgeschichtet worden. Davon abgesehen, gab es hier nichts wirklich besonderes zu sehen, und so machte ich mich bald wieder auf den Weg. Aber nur ein paar Schritte, denn der nächste Tempel war nicht weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nummer 4. Anraku-in oder so ähnlich. Peinlich, ich habe den Namen vergessen, und da ich das gesamte Infomaterial heute mittag zur Post geschleppt habe, kann ich ihn auch nicht mehr nachschlagen. Mist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/45404/2006_11%20676.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/814013/2006_11%20676.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war es nicht weit, und übersehen konnte ich den Eingang wegen der zahlreichen Fotografen, die mit schwerem Gerät angerückt waren, auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/771369/2006_11%20675.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/338539/2006_11%20675.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und wieder leuchtete der Ahorn. Ein wunderschöner Tempel, in dem ich prompt noch ein Geschenk bekommen habe. Ich werde später berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/368538/2006_11%20690.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/110394/2006_11%20690.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und weiter ging's den Pfad des Philosphen entlang. Der heißt so, weil ein berühmter japanischer Philosoph mit Namen Nishida Kitarō seinen täglichen Spaziergang an dem kleinen Kanal entlang getätigt hat. Der Pfad ist besonders schön zur Kirschblütenzeit, jetzt war alles schon kahl. Nur vereinzelt sorgten ein paar Ahornbäume für kräftige Farbtupfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast am Ende des zwei Kilometer langen Pfads befindet sich der Eikan-dō. Tempel Nummer 5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/913195/2006_11%20707.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/62157/2006_11%20707.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Er besitzt zahlreiche Kunstschätze - und viele Ahornbäume auf seinem Gelände. Das macht ihn zu einer sehr beliebten Pilgerstätte für Herbstlaubfans. Was wiederum den Tempel dazu veranlaßt, im November einen kräftigen Aufschlag auf den Eintritt zu verlangen. Trotzdem strömten die Massen, und ich mitten drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/470814/2006_11%20728.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/156887/2006_11%20728.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Tempelinneren ging es nur langsam vorwärts. In langen Schlangen zogen die Menschen vor den zur Schau gestellten prächtigen Buddhastatuen und kostbaren Wandbemalungen vorbei. Ich gebe zu, daß ich des öfteren den Weg einfach abgekürzt habe. Von buddhistischer Kunst verstehe ich nun mal nichts, und ich war ja hauptsächlich wegen des Herbstlaubs gekommen. Ja, ich bin eine hoffnungslose Ignorantin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/407409/2006_11%20743.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/335584/2006_11%20743.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Tempelgelände ist riesig. Direkt dahinter erheben sich die Berge von Higashiyama, die den Ostteil der Stadt Kyōto begrenzen. In einer Ecke im hinteren Teil des Tempelgeländes steht eine kleine Pagode, von der aus ich fast ganz Kyōto überblicken konnte. Und natürlich den Rest des Tempelgeländes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich oder soll ich nicht? Eine Weile kämpfte ich mit mir, aber dann bin ich doch noch in einen weiteren Tempel gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tempel Nummer 6: Nanzen-ji.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der wichtigsten Zen-Tempel Japans, den ich vor fast einem Jahr schon einmal mit Angelica zusammen besichtigt hatte. Weil wir uns damals aber lediglich in den Garten eines Nebentempels (oder was auch immer) gegangen waren, habe ich doch noch einmal mein Portemonnaie gezückt und den Eintrittspreis bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/829661/2006_11%20772.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/80398/2006_11%20772.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer berühmter Zen-Garten. Nicht ganz so berühmt wie der des Ryoan-ji, aber auch wieder sehr stilvoll. Einen kleineren, reinen Felsengarten gab es auch, aber der Zen-Garten auf dem oberen Bild ist die Hauptattraktion des Nanzen-ji. Eine ganze Weile blieb ich sitzen, um den Anblick auf mich wirken zu lassen. Es waren auch kaum andere Besucher da, es war also wirklich entspannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser gesagt: es hätte wirklich entspannend sein können, wenn nicht irgendjemand auf die "geniale" Idee gekommen wäre, an der Decke der Aussichtsterrasse einen Lautsprecher anzubringen und diesen Lautsprecher in regelmäßigen Abständen irgendwelche Parolen zum angemessenen Verhalten im Tempel oder Buddhalobgesänge oder Bekanntmachungen bezüglich der Tempelschätze (um das zu verstehen, reicht mein Japanisch bei weitem noch nicht aus) quäken zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/412950/2006_11%20776.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/385490/2006_11%20776.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich ging dann weiter durch den Tempel, sah den anderen Felsengarten und andere kleine Gärtchen. Im hinteren, großen Garten gab es zum krönenden Abschluß auch noch einmal etwas Rot und Gelb zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte es durchaus zeitlich noch geschafft, einen siebten Tempel aufzusuchen, aber das Ergebnis wäre wahrscheinlich visuelle Übersättigung gewesen. Müde war ich auch, also machte ich mich auf den Rückweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;____&lt;br /&gt;* "Oh, wie schön! Ist das nicht schön? Oh! Wunderschön! Wunderschön! Wunderschön!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116498346988913756?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116498346988913756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116498346988913756' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116498346988913756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116498346988913756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/jetzt-aber-herbst-in-kyto.html' title='Jetzt aber: Herbst in Kyōto'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116493515674096238</id><published>2006-12-01T10:04:00.000+09:00</published><updated>2006-12-01T10:05:56.740+09:00</updated><title type='text'>Synonyme</title><content type='html'>"Was ist Ihr Hobby?"&lt;br /&gt;"Mein Hobby ist  Auslandsgespräche zu studieren."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116493515674096238?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116493515674096238/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116493515674096238' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116493515674096238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116493515674096238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/12/synonyme.html' title='Synonyme'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116472521573430532</id><published>2006-11-28T23:28:00.000+09:00</published><updated>2006-12-01T10:06:49.173+09:00</updated><title type='text'>Abschiedsessen in mehreren Gängen</title><content type='html'>Die gute Nachricht vorneweg: ich lebe noch, und abgesehen davon, daß ich pappsatt bin und vermutlich gleich platze, geht es mir gut. Trotz der Unmengen von Kugelfisch, die ich gegessen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute mußte ich mich von Kayo verabschieden, und das wurde gut Japanisch mit viel Essen und etwas Sightseeing zwischen den Gängen gefeiert. Um elf Uhr trafen wir uns in Umeda und fuhren mit der Hanshin Line nach Kōbe zum Mittagessen in ein ziemlich schickes Restaurant. Kayo hat dort als Studentin gejobbt und bei der Gelegenheit auch ihren Mann kennengelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mittagessen kam sehr schick daher: überwölbt von hübsch dezent bedrucktem Papier und mit einem gelben Ginkgoblatt, das wirklich nur Deko war. Jedenfalls hat Kayo es beiseite gelegt, und da tat ich es ihr gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20437.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20437.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was gab es denn? Das vorne rechts auf dem Tellerchen war Fisch mit einer eingelegten kleinen Pfefferschote (war nur ein bißchen scharf), noch mal ein paar Fischhäppchen (unter dem Papier), auf verschiedene Arten eingelegten Rettich (es kamen noch ein paar Tellerchen mehr), Zuckerschoten, ein Schälchen Suppe und natürlich ein Schälchen Reis. Als Nachtisch gab es eine Art Mangocreme und Kakieis. (Angesichts der gewaltigen Portionen kam mir sofort ein Zitat von Loriot in den Sinn, aber das habe ich klugerweise für mich behalten. Hätte es eh nicht übersetzen können.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend mußten wir die Kalorien wieder los werden und gingen daher erst zu einem sehr hübschen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikuta-Schrein"&gt;Schrein&lt;/a&gt; und fuhren dann mit der Seilbahn einen Berg hinauf. Von oben hat man eine schöne Aussicht über Kōbe, den Hafen und die Bucht. Außerdem gibt es dort einen "Kräuterpark", in dem man Küchen-, Heil- und sonstige Kräuter (Hauptsache, es riecht gut) in kleinen Beeten und einem Treibhaus wachsen sehen kann. Im dazugehörigen Restaurant gibt es mit diesen Kräutern gewürzte Gerichte (wenn es dort nichts zu essen gäbe, könnte man vermutlich auch keinen Japaner auf diesen Berg locken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier haben wir aber nichts gegessen, sondern sind nach einer Weile wieder nach unten gefahren und dann mit der Bahn eine Station weiter zum Kōbe &lt;a href="http://feel-kobe.jp/english/sightseeing/harbor.html"&gt;Harborland&lt;/a&gt; gefahren. Alle Bauwerke in diesem Gebiet sind nach dem großen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanshin-Erdbeben"&gt;Erdbeben&lt;/a&gt; vor inzwischen beinahe zwölf Jahren errichtet worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Harborland sind Kayo und ich zuerst in den "Sweets Harbor" gegangen, wo es jede Menge kleiner Cafés mit leckersten Törtchen gibt. Wir sind eine ganze Weile nur herumgegangen, haben die Törtchen bewundert und uns nicht entscheiden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20473.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20473.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es endete dann bei (für japanische Verhältnisse riesigen) Erdbeerkuchen und Kaffee. Den man bei dem Preis auch ruhig in einer ordentlichen Tasse statt im Pappbecher hätte servieren können, aber das nur nebenbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser Stärkung sind wir eine Weile im Harborland herumspaziert und haben einen Schaufensterbummel gemacht. Dann fuhren wir nach Umeda zurück, machten einen weiteren Einkaufsbummel in einem der großen Kaufhäuser, und weil dann immer noch massig Zeit bis zum Abendessen war, setzten wir uns auf einen Saft in ein Café und ruhten uns aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Restaurant, in dem wir uns mit Kayos Mann Hirofumi verabredet hatten, lag in einer ruhigen (für hiesige Verhältnisse) Seitenstraße. Kayo geht dort oft mit einer Freundin essen. Ein sehr gemütliches Restaurant, kann ich nicht anders sagen. Für die Gäste gibt es kleinere und größere Separées, so daß man wirklich unter sich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hirofumi kam ein paar Minuten später, und bis dahin hatten wir schon längst die Vorspeise serviert bekommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20496.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20496.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Haut vom Kugelfisch auf undefinierbarem Grünzeug und Rettich mit einer leckeren Senf-Essig-Sauce. Die mit ihrem Geschmack den Fisch komplett überdeckt hat. Von der Haut ist mir nur die etwas zähe Konsistenz in Erinnerung geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20495.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20495.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem schicken Teller gab es den nächsten Gang: rohes Filet vom Kugelfisch mit Rettich und Frühlingszwiebel (rechts), das man erst mit Zitronensaft beträufelt und dann in die Sojasauce in dem kleinen Schälchen tunkt, und rohes Filet vom Kugelfisch mit Rettich und etwas Grünzeug in einer leckeren Sauce (links). Während wir noch beim Essen saßen, bekam jeder eine kleine Schale mit Kugelfischsuppe gereicht (Suppe mit ein, zwei gebratenen Flossen vom Kugelfisch darin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach wurde es spannend. Die leeren Teller und Schälchen wurden weggeräumt, um in der Mitte des Tisches Platz für einen tragbaren Gasgrill zu schaffen, auf dem wir uns den Kugelfisch dann selbst braten konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20499.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20499.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Links: gesalzener Kugelfisch. Rechts: in Zitronensaft eingelegter Kugelfisch. In der Mitte, gut in Alufolie verpackt: Kugelfisch, der mit Käse überbacken wurde. Hat alles gut geschmeckt, aber der mit Zitrone war am besten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Magen war danach schon gut gefüllt, daher stöhnte ich innerlich auf, als die Bedienung den Gasgrill entfernte, die in den Tisch integrierte Herdplatte anschmiß und einen Topf mit Wasser darauf stellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20500.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20500.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Danaben kam dann dieser Holzbottich mit noch mehr Kugelfisch, kleinen Pilzen (naja), etwas, das wie kleine Plastikkabel aussah, aber eßbar ist (Hirofumis elektronisches Wörterbuch übersetzte den japanischen Namen für mich mit Agar-Agar - züchten Biologen nicht irgendwas auf dem Zeugs?), und jede Menge Chinakohl. Das alles wurde von Kayo gekonnt in das inzwischen kochende Wasser geworfen. Nach einigen Minuten konnten wir uns das nun gegarte Essen in mit einer Soja-Essig-Sauce gefüllte Schale füllen und dann essen. Etwas sauer, aber lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Topf wieder fast leer war, rief Kayo die Bedienung herbei, die das Wasser mit etwas Salz würzte, eine große Portion gekochten Reis und verquirlte Eier hineingab und das ganze anschließend mit Zwiebeln und einem Gewürz (Pfeffer?) abschmeckte. Jeder bekam ein Schälchen voll, das oben mit etwas in dünne, kurze Streifen geschnittenem Nori (getrockneter Seetang) garniert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es an der Zeit, die wichtigste Frage des Tages zu beantworten: wie schmeckt eigentlich Kugelfisch? Nicht schlecht, aber so besonders fand ich den Geschmack nun auch wieder nicht. Fisch halt. Das aufregende daran muß wohl wirklich der Nervenkitzel sein, weil die Innereien des Fisches, sofern man ihn frisch aus dem Meer statt aus dem Zuchtbecken holt, extrem giftig sind und das Essen tödlich enden kann, falls der Koch das Fleisch nicht sorgfältig genug abgeschnitten hat. Trotzdem war es ein leckeres und dazu noch stilvolles Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach kam endlich der Nachtisch. Etwas großzügig auf dem großen Teller verteilt, aber ich konnte wirklich nicht mehr viel hinunterbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war es Zeit für die obligatorischen Gruppenfotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20501.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20501.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kayo, Hirofumi und ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20502.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20502.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Ausgang, da, wo wir uns die Schuhe wieder anzogen, vor dem Aquarium mit den Kugelfischen, die erst morgen gegessen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der U-Bahnstation in Umeda haben wir uns dann auf Wiedersehen gesagt. Es war ein trauriger Abschied. Kayo ist mir in den vergangenen Monaten eine gute Freundin geworden, und obwohl unsere jeweiligen Sprachkenntnisse noch recht rudimentär sind, haben wir so manche gute Unterhaltung gehabt. Ich werde sie gewaltig vermissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116472521573430532?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116472521573430532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116472521573430532' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116472521573430532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116472521573430532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/abschiedsessen-in-mehreren-gngen.html' title='Abschiedsessen in mehreren Gängen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116463949653621383</id><published>2006-11-27T23:44:00.000+09:00</published><updated>2006-11-28T00:36:48.843+09:00</updated><title type='text'>Sayōnara</title><content type='html'>Gestern war mein letzter Arbeitstag, also habe ich nach Ende meiner Schicht mein Headset und meine Karte (zum Öffnen der Türen) abgegeben und mein Fach leergeräumt. Gut, außer einem Paar Schuhen und dem nützlichen Buch "Tatsachen über Deutschland" (herausgegeben vom Auswärtigen Amt) war da auch nichts drin. Die Schuhe habe ich in eine Plastiktüte gepackt, und das Buch Andrea gegeben. Ich hatte es ursprünglich für alternative Stunden mit Schülern höherer Level benutzen wollen, aber meistens kam es dann in der Anfängerlektion zum Thema "Zugfahrkarten kaufen" zum Einsatz, wenn ich den Schülern die schönen Bilder der deutschen Städte, zu denen sie sich gerade Fahrkarten "gekauft" hatten, in die Kamera gehalten habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann habe ich mich von einigen Kollegen verabschiedet, mich noch einmal kurz umgesehen, und dann das Gebäude verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/788389/2006_11%20412%20-%2026.11.%20Angelica%2C%20George%2C%20Guillermo%20und%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/307007/2006_11%20412%20-%2026.11.%20Angelica%2C%20George%2C%20Guillermo%20und%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bis zur letzten U-Bahn war noch eine knappe Stunde Zeit. Mit Angelica, Guillermo und Ted bin ich daher ins Spat's gegangen, in dem Cari im Sommer auch ihren Abschied gefeiert hatte. Lustig war's, aber natürlich auch ein bißchen wehmütig. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man sich von jemandem verabschiedet und weiß "den/die sehe ich vielleicht nie wieder".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/978610/2006_11%20413%20-%2026.11.%20Ted%20und%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/863182/2006_11%20413%20-%2026.11.%20Ted%20und%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute wurde - wie vor ein paar Stunden schon berichtet - mein Rucksack abgeholt, dann habe ich ein bißchen in meinem Zimmer rumgeräumt, Japanisch gelernt und gefaulenzt. Um kurz vor halb sechs machte ich mich dann auf den Weg zu meiner Sayōnara-"Party" auf dem deutschen Weihnachtsmarkt in Umeda.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/778439/2006_11%20418%20-%2027.11.%20George%2C%20Andrea%20und%20Alexandra.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/406688/2006_11%20418%20-%2027.11.%20George%2C%20Andrea%20und%20Alexandra.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weihnachtsmarkt war nicht viel los. Offensichtlich bin ich letztes Jahr an dem einzigen Tag da gewesen, an dem dort Hochbetrieb herrschte. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Hauptsächlich standen wir um einen der Tische vor einem der beiden Glühweinstände herum, zwischendurch verschwand immer mal jemand, um Nachschub (Bratwurst, Glühwein bzw. Kinderpunsch, gebrannte Mandeln oder Mutzen) zu holen. Es gab eine Runde um den Markt, während der die Deutschen (und die Schweizerin) den Kollegen aus dem englischen Team eine kurze Einführung in die Produktpalette eines durchschnittlichen deutschen Weihnachtsmarktes (am Beispiel der vorhandenen Stände) gaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/24341/2006_11%20423%20-%2027.11.%20Sabrina%20und%20Hans.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/838247/2006_11%20423%20-%2027.11.%20Sabrina%20und%20Hans.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Danach kehrten wir an "unseren" Tisch zurück, besorgten uns wieder etwas zu essen und zu trinken (von einer Bratwurst allein wird man ja auch nicht satt), und blieben für eine Weile dort stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/470013/2006_11%20426%20-%2027.11.%20Pam%20und%20Silke.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/256988/2006_11%20426%20-%2027.11.%20Pam%20und%20Silke.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung war gut, und das lockte einen älteren Japaner an, der sich plötzlich zu uns an den Tisch drängte und gar nicht wieder gehen wollte. Japanische Männer sind schüchtern? Nicht, wenn sie schon kräftig Alkohol intus haben! Das war etwas peinlich, um es mal vorsichtig auszudrücken. Es dauerte eine Weile, bis wir den Typ wieder los wurden. Bzw. der Typ wurde uns los, denn wir verabschiedeten uns nach einer Weile einfach, marschierten los und stellten uns an den anderen Glühweinstand. Auf der anderen Seite des überdimensionierten Weihnachtsbaums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/637370/2006_11%20434%20-%2027.11.%20Ellie%20und%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/279676/2006_11%20434%20-%2027.11.%20Ellie%20und%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um 21 Uhr machten die Stände dann alle dicht, wir blieben noch auf einer der Bänke sitzen, lachten und erzählten, machten letzte Fotos - und dann wurde es schon Zeit, sich zu verabschieden.*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/525734/2006_11%20435%20-%2027.11.%20Andrea%20und%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/769220/2006_11%20435%20-%2027.11.%20Andrea%20und%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen treffe ich mich um 11 Uhr mit Kayo. Sie will mir ihre Heimatstadt (Kōbe) zeigen, die ich bisher eher vernachlässigt habe, und abends gehen wir dann mit ihrem Mann zusammen essen. Ich hatte keine Idee und v.a. keine rechte Meinung, wohin wir gehen und was wir essen sollten. Daher hatte ich Kayo die Wahl überlassen. Das war vielleicht keine so gute Idee. Am Donnerstag erzählte sie mir strahlend, wir würden "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kugelfische"&gt;fugu&lt;/a&gt;" essen gehen. Mit anderen Worten: Japanisches Roulette. Super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;___&lt;br /&gt;* Auch wenn es wegen meiner Jacke so aussieht: es waren immer noch geschätzte 15 Grad. Aber den Übergangsmantel habe ich mit in den Rucksack gestopft. Würde in der anderen Reisetasche eh nur Platz wegnehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116463949653621383?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116463949653621383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116463949653621383' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116463949653621383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116463949653621383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/saynara.html' title='Sayōnara'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116459529779578913</id><published>2006-11-27T11:33:00.000+09:00</published><updated>2006-11-27T11:41:37.796+09:00</updated><title type='text'>Reisevorbereitungen</title><content type='html'>Meine Zeit in Japan neigt sich nun dem Ende zu. Nächsten Dienstag geht es zurück nach Deutschland, und weil ich nur 20 kg an Gepäck mitnehmen darf, mußte ich zusehen, wie ich den Rest nach Hause schaffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vergangenen Monaten hatte ich schon einige größere Pakete mit Andenken, Büchern, Weihnachtsgeschenken und sonstigem Kram mit der Schiffspost abgeschickt. Die ersten sind auch schon angekommen. Aber ich hatte immer noch viel zu viel. Zum Glück bin ich in einer der englischsprachigen Zeitschriften, die es hier gibt, auf die Anzeige eines Umzugsdienstes gestoßen. Der wird in ca. anderthalb Stunden hier vor der Haustür stehen und ein etwas größeres Paket in Empfang nehmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/428175/2006_11%20414%20-%2027.11.%20der%20Rucksack%20ist%20gepackt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/752247/2006_11%20414%20-%2027.11.%20der%20Rucksack%20ist%20gepackt.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den großen Rucksack. Prall gefüllt mit meiner Sommerkleidung. Das ganze wird zu einem durchaus vernünftigen Preis mit dem Schiff (da am günstigsten) nach Deutschland gechickt. Das wird auch so zwei bis drei Monate dauern, aber so lange werde ich auf meine Sommerkleidung schon verzichten können. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116459529779578913?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116459529779578913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116459529779578913' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116459529779578913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116459529779578913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisevorbereitungen.html' title='Reisevorbereitungen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116459473679483188</id><published>2006-11-27T11:28:00.000+09:00</published><updated>2006-11-27T11:32:16.816+09:00</updated><title type='text'>Die letzten beiden Arbeitstage</title><content type='html'>Samstag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/198143/2006_11%20415%20-%2027.11.%20der%20letzte%20Samstag.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/522304/2006_11%20415%20-%2027.11.%20der%20letzte%20Samstag.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sonntag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/970538/2006_11%20416%20-%2027.11.%20der%20letzte%20Sonntag.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/463094/2006_11%20416%20-%2027.11.%20der%20letzte%20Sonntag.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116459473679483188?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116459473679483188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116459473679483188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116459473679483188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116459473679483188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/die-letzten-beiden-arbeitstage.html' title='Die letzten beiden Arbeitstage'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116446859547282276</id><published>2006-11-26T00:29:00.000+09:00</published><updated>2006-11-26T00:29:55.500+09:00</updated><title type='text'>Countdown</title><content type='html'>Noch acht Stunden ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116446859547282276?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116446859547282276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116446859547282276' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116446859547282276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116446859547282276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/countdown.html' title='Countdown'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116433619585060946</id><published>2006-11-24T11:35:00.000+09:00</published><updated>2006-11-24T12:13:40.906+09:00</updated><title type='text'>In Japan beim Frisör</title><content type='html'>Frisörbesuche gehören zu den Dingen im Leben, die ich nicht so gerne mache. Hauptsächlich deshalb, weil ich mich dabei in der Regel gewaltig langweile. Deswegen habe ich auch eine Frisur, die keinen allmonatlichen Gang zum Barbier erfordert. Hier in Japan kam noch ein weiterer Grund hinzu: die Horrorgeschichten, die mir Kollegen schon in meiner Anfangszeit von den japanischen Frisören erzählten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später konnte ich mich persönlich vom Wahrheitsgehalt dieser Geschichten überzeugen. Ellie und einige Zeit später auch Helen kamen mit deutlich verändertem Haarschnitt vom Frisör zurück. Bei Ellie sah das Ergebnis zugegebenermaßen sehr gut aus, und in Helens Fall hatte der Meister keine Verwüstungen angerichtet, aber die ursprüngliche Frisur hatte mir doch besser gefallen. Das interessante an beiden Fällen ist aber, daß weder Ellie noch Helen diesen Haarschnitt verlangt hatten. Sie hatten sich die Haare lediglich um ein paar Zentimeter kürzen lassen wollen. Und Ellie spricht ziemlich gut Japanisch, da konnte der Frisör gar nichts falsch verstanden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem liegt ganz woanders. Der Frisör beginnt seine Arbeit und denkt sich: "Oh! Die Gaijins haben ja viel feineres und dünneres Haar als wir Japaner! Sollte ich da vielleicht was an meiner Schnittechnik ändern? - - Ach was, die kriegt jetzt einfach den japanischen Standardhaarschnitt!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher gilt: Vorsicht beim Frisörbesuch. Die Schilder, mit denen die Frisöre ihre Läden kenzeichnen, sollten Warnung genug sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Takarazuka:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/775610/2006_03%20372%20-%2028.3.%20Freak.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/237912/2006_03%20372%20-%2028.3.%20Freak.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Der Name scheint sehr beliebt zu sein, habe ich auch in anderen Städten schon gesehen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hiroshima:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/827253/2006_04_Hiroshima%20450%20-%2027.4.%20Engrish%20again.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/245162/2006_04_Hiroshima%20450%20-%2027.4.%20Engrish%20again.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und der "schönste" zum Schluß, ein Frisörsalon in Miyazaki:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/557058/2006_10%20037%20-%202.10.%20Hear%20Fashion%20Room.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/343136/2006_10%20037%20-%202.10.%20Hear%20Fashion%20Room.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am besten, man fragt ein bißchen im Kollegen- und Freundeskreis herum, bevor man einfach den nächstbesten Salon aufsucht. So bin ich im Sommer, als es mir unter meiner Mähne schlicht zu heiß wurde, bei Makoto gelandet, der mir von Angelica und anderen wärmstens empfohlen wurde. Er hat eine Zeit irgendwo in Nordamerika gelebt und gearbeitet, kennt sich mit dem Haar von Gaijins aus und hat meine Haare genauso geschnitten, wie ich es haben wollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116433619585060946?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116433619585060946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116433619585060946' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116433619585060946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116433619585060946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/in-japan-beim-frisr.html' title='In Japan beim Frisör'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116429691262953839</id><published>2006-11-24T00:26:00.000+09:00</published><updated>2006-11-24T00:48:32.840+09:00</updated><title type='text'>Was kann das sein?</title><content type='html'>Ist das etwa ...? Sieht doch ganz so aus! &lt;a href="http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Lembas"&gt;Lembas&lt;/a&gt;?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/649047/2006_11%20384%20-%2022.11.%20Onigiri.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/348200/2006_11%20384%20-%2022.11.%20Onigiri.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;NEIN! Es ist &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Onigiri"&gt;Onigiri&lt;/a&gt;! Reisbällchen oder -dreiecke mit einer Füllung, meistens aus Fisch oder Gemüse, inzwischen aber oft auch Hähnchen. Umhüllt wird das ganze mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nori"&gt;Nori&lt;/a&gt;. Das wiederum sind Algen. Entsprechend schmeckt es auch: fischig, zäh, pappig und trocken. Ist aber eine gute Hülle für den Reis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Onigiri sind eine beliebte Zwischenmahlzeit, ein guter Snack für Zwischendurch, und eine ganze Weile habe ich Onigiri (meistens mit Hähnchenfüllung - da weiß man, was man hat) in mein Lunchpaket getan. Bis es mir dann gründlich über wurde, und das für einige Monate. Inzwischen esse ich es wieder ab und an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/1600/418523/2006_11%20383%20-%2022.11.%20katsuo-onigiri.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5270/1403/320/691567/2006_11%20383%20-%2022.11.%20katsuo-onigiri.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So sieht das dann verpackt aus. Das hier war Onigiri mit Bonitofüllung (hat mich nicht überzeugen können). Überhaupt ist der Onigiri-Kauf für mich immer noch eine Art Roulettespiel. Was mag da drin sein? Meistens ist ja doch wieder alles in Kanji geschrieben. (Auf diesem hier dankenswerterweise in Hiragana, da konnte ich es wenigstens im Wörterbuch nachschlagen.) Glücklicherweise wird Hähnchen als "chicken" verzeichnet und in Katakana geschrieben. Ansonsten gilt die Methode "Versuch und Irrtum". Bei der ich sehr vorsichtig geworden bin, nachdem ich ziemlich zu Beginn mal herzhaft in eine rötliche, schleimige, undefinierbare Masse mit leicht säuerlichem Geschmack gebissen habe. Bäh! Da wollte ich gar nicht erst wissen, was das war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116429691262953839?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116429691262953839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116429691262953839' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116429691262953839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116429691262953839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/was-kann-das-sein.html' title='Was kann das sein?'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116429512737785171</id><published>2006-11-23T23:59:00.000+09:00</published><updated>2006-11-24T00:50:05.503+09:00</updated><title type='text'>Die Neue</title><content type='html'>Ab heute habe ich wieder eine Mitbewohnerin, Jessica. Sie ist irgendwann heute nachmittag angekommen, während ich bei der Arbeit war. Also hatte ich ihr einen kurzen Brief hinterlassen und eine Karte der näheren Umgebung (wo sind die Supermärkte, etc.) an den Kühlschrank gehängt. Als ich eben nach Hause kam, wartete sie schon auf mich. Für mehr als einen kurzen Eindruck (scheint ok. zu sein) hat das natürlich nicht gereicht, zumal sie nach ihrem elfstündigen Flug auch sehr müde war. Morgen ist ja auch noch ein Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116429512737785171?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116429512737785171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116429512737785171' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116429512737785171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116429512737785171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/die-neue.html' title='Die Neue'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116419905506716579</id><published>2006-11-22T21:04:00.000+09:00</published><updated>2006-11-22T23:14:41.080+09:00</updated><title type='text'>Herbst in Kansai</title><content type='html'>Der Reisebericht hat so viel Zeit beansprucht, daß ich mit den Berichten über die letzten Wochenenden gar nicht mehr nachgekommen bin. Hier also nun eine Zusammenfassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 6.11. bin ich zum ich weiß nicht mehr wievielten Mal nach Kyōto gefahren. Im Nordwesten der Stadt gab es noch einen Tempel, den ich mir unbedingt ansehen wollte. Außerdem wollte ich sehen, ob sich die Ahorne schon rot gefärbt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ry%C5%8Dan-ji"&gt;Ryōan-ji&lt;/a&gt; ist ein Zen-Tempel, Weltkulturerbe und berühmt für seinen Steingarten. Der sieht so aus, wie ich mir einen echten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zen-Garten"&gt;Zen-Garten&lt;/a&gt; immer vorgestellt habe: eine sauber geharkte Kiesfläche und zwischendrin ein paar Felsbrocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20010%20-%206.11.%20Felsengarten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20010%20-%206.11.%20Felsengarten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Gedanke war ein enttäuschtes "ist der aber klein!" Dennoch tat ich es den zahlreichen anderen Besuchern gleich, die auf der Holzterrasse vor dem Steingarten saßen und kontemplativ auf die gepflegte Ödnis blickten. Und siehe da: es wirkte. Das scheint der Trick bei diesen Zengärten zu sein. Sobald man sich darauf eingelassen hat, erkennt man die Schönheit des Designs, die Gedanken schweifen ab, und der Geist wird zwar nicht unbedingt frei, aber ruhig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Es sei denn, eine vollschlanke Touristin im wallendenden weißen Gewand, wehender weißer Bluse und weit ausladendem weißen Hut betritt die Szene. Da ist es mit der Andacht dann ganz schnell wieder vorbei. Leider war es unmöglich, sie unauffällig zu fotografieren, und da habe ich mich nicht getraut. Zum Paparazzo - Paparazza? - fehlt mir die nötige Dreistigkeit.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20013%20-%206.11.%20I%20learn%20only%20to%20be%20contented.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20013%20-%206.11.%20I%20learn%20only%20to%20be%20contented.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn man um die Haupthalle des Tempels mit ihren schönen Tatamiräumen und prächtig bemalten Schiebetüren herumgeht, kommt man zu diesem kleinen steinernen Waschbecken. Ein "Tsukubai" ist das, ursprünglich zum Händewaschen vor der Teezeremonie gedacht. Die vier Schriftzeichen sollen ein Ausspruch von einem Zen-Meister sein. Die Broschüre, die ich am Eingang bekommen hatte, übersetzt ihn mit "I learn only to be contented" und erklärt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;He who learns only to be contented is spiritually rich, while the one who does not learn to be contented is spiritually poor even if he is materially rich.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ein schöner Tempel. Es gab nur einen winzig kleinen Wermutstropfen: die Bäume waren bis auf ein paar vereinzelte Ausnahmen alle noch grün. Dennoch habe ich mich nicht beirren lassen, und bin einfach die Straße weiter nach Westen gewandert, wo schon der nächste Tempel stand (Überraschung!), der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ninnaji"&gt;Ninna-ji&lt;/a&gt;. Ebenfalls ein Weltkulturerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20048%20-%206.11.%20Farben%20des%20Herbstes.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20048%20-%206.11.%20Farben%20des%20Herbstes.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein riesiger Tempelkomplex mit schönen Gartenanlagen, darunter ganz kleine, die sich in den kleinen Raum zwischen zwei Gebäuden ducken (so wie hier), und ein ganz großer, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20050%20-%206.11.%20Wandmalereien.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20050%20-%206.11.%20Wandmalereien.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... und jede Menge prächtiger Wandmalereien, an denen ich mich kaum sattsehen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da habe ich eine ganze Weile auf den zahlreichen Sitzterrassen gesessen und die Gärten bewundert. Dann ging es weiter. Mit dem Bus fuhr ich zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinkaku-ji"&gt;Kinkaku-ji&lt;/a&gt;, den ich eigentlich gar nicht hatte besichtigen wollen. Ich war ja &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2005/12/stadt-der-tausend-schnen-tempel.html"&gt;schon mal&lt;/a&gt; da gewesen. Aber dann konnte ich es doch nicht lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20100%20-%206.11.%20Besuchergruppen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20100%20-%206.11.%20Besuchergruppen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Kinkaku-ji herrschte Hochbetrieb. Zusätzlich zu den zahlreichen Touristen wurden auch noch jede Menge Schulklassen durch das Gelände geschleust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20103%20-%206.11.%20der%20goldene%20Pavillon.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20103%20-%206.11.%20der%20goldene%20Pavillon.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Goldene Pavillon war dann aber Entschädigung genug. Auch bei meinem zweiten Besuch war der Anblick einfach überwältigend. So was schönes!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Bahnhof hielt der Bus an einem weiteren großen Tempelkomplex an, dem Daitoku-ji. Vier der über zwanzig Tempel, die dazu gehören, sind laut Reiseführer der Öffentlichkeit zugänglich, und bieten u.a. weitere Beispiele für Zen-Gärten. Also bin ich da ausgestiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch am Daitoku-ji war einiges los. Besser gesagt: einiges war los gewesen, denn als ich ankam, verließen jede Menge Japaner gemächlich das Gelände, stiegen in wartende Taxis, Busse oder eigene Autos. Die Frauen trugen fast alle Kimonos, einer schöner als der andere. Ich sehe fast täglich mindestens eine Frau, die einen Kimono trägt, aber so viele Japanerinnen in traditioneller Kleidung auf einem Haufen habe ich das letzte Mal bei den Sommerfesten gesehen. Und da trugen alle den wesentlich leichteren Yukata.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20117%20-%206.11.%20Frauen%20in%20Kimonos.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20117%20-%206.11.%20Frauen%20in%20Kimonos.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alles sah nach einem Fest aus, aber was da gefeiert worden war, habe ich nicht rausbekommen können. Ich bin nur eine Weile herumgeschlendert und habe dem allgemeinen Aufbruch zugesehen. In einen Tempel bin ich nicht mehr gegangen, denn alle, an denen ich vorbeikam, waren geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Woche später, am 13.11. bin ich zusammen mit George bei strahlendem Herbstwetter nach&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Himeji"&gt; Himeji&lt;/a&gt; gefahren. Ich wollte die &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/02/himeji-j.html"&gt;Burg&lt;/a&gt; und den &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/02/himeji-kko-en.html"&gt;Garten&lt;/a&gt; noch einmal sehen, und wenn möglich mit knallrotem Ahorn. Aber es war immer noch nicht soweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20161%20-%2013.11.%20Himeji-jo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20161%20-%2013.11.%20Himeji-jo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dafür war das Laub der Kirschbäume, die den Weg vom äußersten Wall zum eigentlichen Eingang säumen und im Frühling für ein Blütenmeer sorgen, herrlich rot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20211%20-%2013.11.%20Novembersakura.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20211%20-%2013.11.%20Novembersakura.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise blühten in einem der Innenhöfe, an denen es zum Hauptturm entlang ging, zwei (Kirsch?)Bäume. Mitten im November. Ist das normal, oder ist das ein Zeichen für den Klimawandel? Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20276%20-%2013.11.%20Wasserfall%20und%20Herbstlaub.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20276%20-%2013.11.%20Wasserfall%20und%20Herbstlaub.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für kräftiges Rot war es auch im Kōko-en offensichtlich noch ein bißchen zu früh. Aber man kann es zumindest schon erahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20342%20-%2013.11.%20Natsuki-no-niwa.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20342%20-%2013.11.%20Natsuki-no-niwa.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem war es schön, noch einmal dorthin gefahren zu sein. Im Unterschied zum Februar war nun wirklich alles grün (oder beginnend rot), und sogar ein paar Blumen blühten noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir den Rundgang durch den Garten fast beendet hatten, hörten wir plötzlich lautes Getrommel. George wurde ganz aufgeregt: das war der Klang von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taiko"&gt;Taikos&lt;/a&gt;, japanischen Trommeln. George lernt seit einigen Monaten Taiko, und da wollte er natürlich unbedingt sehen, wer da spielte. Ich war auch gewaltig neugierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20368%20-%2013.11.%20Taikoprobe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20368%20-%2013.11.%20Taikoprobe.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir folgten einfach dem Klang und landeten vor diesem Schulgebäude, wo sich die Taiko-AG vor dem Eingang zum Üben aufgestellt hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116419905506716579?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116419905506716579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116419905506716579' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116419905506716579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116419905506716579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/herbst-in-kansai.html' title='Herbst in Kansai'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116419537720823778</id><published>2006-11-22T20:26:00.000+09:00</published><updated>2006-11-22T20:37:59.906+09:00</updated><title type='text'>Da steht ein Paket auf dem Flur ...</title><content type='html'>Kurz nach fünf kam ich von der Arbeit (und einigen letzten Einkäufen) nach Hause. Vor der Tür stand ein riesiges Paket.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20389%20-%2022.11.%20da%20steht%20ein%20Paket%20auf%20dem%20Flur%20....jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20389%20-%2022.11.%20da%20steht%20ein%20Paket%20auf%20dem%20Flur%20....jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es enthält den Futon für Jessica, die morgen hier ankommen soll, falls die Informationen von Accomodation Section zutreffend sein sollten. Es hätte mich auch nicht überrascht, wenn sie heute schon gekommen wäre. Die Lieferung war für heute um 12:00 schriftlich angekündigt worden. Zusammen mit der Bitte, wenn möglich zu diesem Zeitpunkt zu Hause zu sein. Ich mußte aber arbeiten (und hatte die Sache auch schon wieder vergessen). Da hatten die Lieferanten das Ding einfach vor der Haustür abgestellt. Mitten auf den Flur, in einem Haus, wo es im Eingangsbereich zwar Videoüberwachung gibt, die Haustür aber grundsätzlich nie abgeschlossen ist. Wo, mit anderen Worten, jeder rein kann. Fünf Stunden lang stand es dort, und keiner hat's geklaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist Japan.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116419537720823778?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116419537720823778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116419537720823778' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116419537720823778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116419537720823778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/da-steht-ein-paket-auf-dem-flur.html' title='Da steht ein Paket auf dem Flur ...'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116394817546834578</id><published>2006-11-19T23:54:00.000+09:00</published><updated>2006-11-19T23:56:15.470+09:00</updated><title type='text'>Die letzte Woche</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20408.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20408.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nur noch 34 Stunden. Fünf am Mittwoch, acht am Donnerstag, fünf am Freitag, acht am Samstag, acht am Sonntag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116394817546834578?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116394817546834578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116394817546834578' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116394817546834578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116394817546834578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/die-letzte-woche_19.html' title='Die letzte Woche'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116386403330938740</id><published>2006-11-18T23:53:00.000+09:00</published><updated>2006-11-20T00:10:00.316+09:00</updated><title type='text'>"Haben Sie noch eine Frage?"</title><content type='html'>"Ja. Ich habe keine Frage."&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/05/ein-volk-von-jasagern.html"&gt;Standardantwort&lt;/a&gt;. Höre ich jeden Tag mehrmals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nein, alles klar."&lt;br /&gt;"Und Sie? Haben Sie eine Frage?"&lt;br /&gt;"Ich bin auch klar."&lt;br /&gt;Das ist sehr beruhigend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, ich habe eine Frage. In Deutschland sagt man nicht 'Bäcker schmeckt gut'?"&lt;br /&gt;Genau. Und "das Restaurant ist lecker" sagt man in Deutschland auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ist 'reserviert' ich habe angerufen?"&lt;br /&gt;HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Das war das Thema der Stunde!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja. Ute, die Kirchen in Deutschland sind alle nach Osten gebaut?"&lt;br /&gt;???? Was hat das mit der heutigen Stunde zu tun?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztere Frage stammt von einem unserer speziellen Schüler. Der lebende Beweis dafür, daß Lehrer die schwierigsten Schüler sind. Er stellt gerne solche Fragen, die mit der Stunde aber auch wirklich gar nichts zu tun haben. Heute abend hatte ich ihn nach sehr langer Zeit das erste Mal wieder. Eine Fortgeschrittenengruppe. Thema: Einchecken im Hotel. Aus Erfahrung habe ich ihn als letzten gefragt, ob er noch eine Frage habe. Damit die Mitschüler noch eine Chance haben, falls sie eine wirkliche Frage haben. Ich tat gut daran:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"A propos Hotel: In Deutschland in vielen Hotelnamen ist Frakturschrift. Also viele Leute in Deutschland können Frakturschrift lesen?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116386403330938740?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116386403330938740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116386403330938740' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116386403330938740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116386403330938740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/haben-sie-noch-eine-frage.html' title='&quot;Haben Sie noch eine Frage?&quot;'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116373973233759874</id><published>2006-11-17T13:51:00.000+09:00</published><updated>2006-11-17T14:04:20.643+09:00</updated><title type='text'>Die Wohnung leert sich</title><content type='html'>Claudia sitzt jetzt sicher schon im Flieger nach Australien, und Anita hat am späten Vormittag unter kräftiger Mithilfe zweier Kolleginnen ihre restlichen Sachen in die neue Wohnung in Kyōto geschafft. Nur Futon, Schlafanzug und Waschzeug sind noch hier, morgen früh zieht sie dann endgültig aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach zwölf stand der Inspektionstrupp, bestehend aus vier Männern mit allerhand Putz- und Werkzeug, vor der Tür. Über eine Stunde lang haben sie die freigewordenen Zimmer, Küche und Bad inspiziert und noch einmal geputzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt habe ich die Balkontür vom Wohnzimmer und von Claudias (jetzt ehemaligem) Zimmer, die Verbindungstür zwischen den beiden Tatami-Zimmern und meine Zimmertür so weit wie möglich aufgemacht, und nutze die Gelegenheit, mein Zimmer endlich mal richtig durchzulüften. Herrlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich genieße es richtig, die Wohnung jetzt ganz für mich alleine zu haben. Allerdings nur für ein paar Tage. Am 23. kommt schon eine neue Mitbewohnerin, Jessica, am 29. kommt eine Tara, und am 6.12., nur einen Tag nach meiner Abreise, eine Erin. Nova verliert wirklich keine Zeit. Na ja, die kurze Zeit werde ich auch noch aushalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116373973233759874?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116373973233759874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116373973233759874' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116373973233759874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116373973233759874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/die-wohnung-leert-sich.html' title='Die Wohnung leert sich'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116369437932280970</id><published>2006-11-17T01:17:00.000+09:00</published><updated>2006-11-17T01:30:21.800+09:00</updated><title type='text'>Einen Diebstahl melden</title><content type='html'>Eine der Lektionen für die etwas weiter Fortgeschrittenen, die ich sehr gerne mache. Zum einen, weil sich die Lektion wunderbar für Rollenspiele eignet, und zum anderen, weil es immer wieder amüsant ist, wie die Schüler mit dem richtigen Gebrauch des Verbs "stehlen" hadern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geht schon gleich zu Beginn los, wenn ich als Einstieg ins Thema die Frage stelle: "Ist Ihnen schon einmal etwas gestohlen worden?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin noch nicht gestohlen worden."&lt;br /&gt;Wie schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich habe keine Zeit, die mir gestohlen wurde."&lt;br /&gt;Das ist ja fast schon philosophisch ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich habe einmal im Flughafen Zürich mein Gepäck gestohlen. Chigau*: Ich habe mein Gepäck stehlen lassen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen kurzen Moment habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Wort "Versicherungsbetrug" einzuführen, aber die Erklärung hätte einfach zu lange gedauert.&lt;br /&gt;_____&lt;br /&gt;* Nee, falsch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116369437932280970?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116369437932280970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116369437932280970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116369437932280970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116369437932280970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/einen-diebstahl-melden.html' title='Einen Diebstahl melden'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116369144949401578</id><published>2006-11-16T23:55:00.000+09:00</published><updated>2006-11-22T20:41:52.206+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 5: Von Kitakami nach Ōsaka</title><content type='html'>Am Donnerstag, dem 2. November, ging es zurück nach &lt;span style=""&gt;Ōsaka. Diesmal mit dem Flugzeug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julia und Jakob brachten mich zum Flughafen in Hanamaki, nicht weit von Kitakami entfernt. Ein kleiner Flughafen, von dem an diesem Vormittag anscheinend innerhalb von vier Stunden ganze drei Flüge starteten. Entsprechend ruhig ging es dort zu. Das Flugzeug war aber dennoch gut ausgelastet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20449%20-%202.11.%20im%20Flugzeug.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20449%20-%202.11.%20im%20Flugzeug.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anderthalb Stunden dauerte der Flug, und sobald der Flieger sicher in der Luft war, begann ich zu fotografieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20429%20-%202.11.%20Flug%20%3F%3Fber%20Iwate.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20429%20-%202.11.%20Flug%20%3F%3Fber%20Iwate.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch von oben konnte ich die herbstliche Färbung der Blätter gut erkennen. Die Berge sahen rostrot aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20437%20-%202.11.%20Wolken%20%3F%3Fber%20Japan.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20437%20-%202.11.%20Wolken%20%3F%3Fber%20Japan.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Je weiter ich nach Süden kam, desto weniger Rot war zu sehen. So weit war der Herbst noch nicht gekommen. Dafür nahm die Bewölkung zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20443%20-%202.11.%20Sado-ga-shima.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20443%20-%202.11.%20Sado-ga-shima.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte gehofft, vom Flugzeug aus noch einmal den Fuji sehen zu können, aber das Flugzeug flog an der Westküste Japans vorbei. So konnte ich das Japanische Meer und die Insel Sado-ga-shima (in der Vergrößerung ist sie leider ein bißchen undeutlich zu erkennen) sehen - aber eben nicht den Fuji. Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen Kansai angekommen, mußte ich eine ganze Weile auf mein Gepäck warten, aber dann konnte ich endlich zum Bahnhof gehen, um den Flughafenexpreß nach Shin &lt;span style=""&gt;Ōsaka zu nehmen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20451%20-%202.11.%20Kansai%20Airport%2C%20International%20Arrivals.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20451%20-%202.11.%20Kansai%20Airport%2C%20International%20Arrivals.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs kam ich an der Ankunftshalle für internationale Flüge an und wurde fast ein bißchen nostalgisch. Da unten war ich vor gut einem Jahr angekommen, hatte mein Begrüßungspaket von Nova bekommen und, ganz wichtig, Angelica kennengelernt. Die Zeit ist so schnell rumgegangen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt mit dem Flughafenexpreß dauerte eine gute Dreiviertelstunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20454%20-%202.11.%20die%20Kirche%20in%20der%20Vorstadt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20454%20-%202.11.%20die%20Kirche%20in%20der%20Vorstadt.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Kansairegion ist sehr dichtbevölkert, das wußte ich ja schon, schließlich wohne ich hier schon eine ganze Zeit, aber nach ein paar Tagen Urlaub auf dem "Land" war ich von dem Häusermeer fast erschlagen. Kaum war der Zug auf dem Festland angelangt, ging es wirklich nur noch an Häusern vorbei, die immer größer und höher wurden, je näher das Zentrum der Großstadt rückte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20457%20-%202.11.%20abgeerntete%20Reisfelder.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20457%20-%202.11.%20abgeerntete%20Reisfelder.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn sah es manchmal zwar noch ein ganz kleines bißchen ländlich aus, aber schon nach wenigen Sekunden war der Zug an dem Feld vorbeigerauscht und sauste wieder an Häusern entlang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20464%20-%202.11.%20Angler.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20464%20-%202.11.%20Angler.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beim Anblick dieser Angler habe ich mich gleich über zwei Dinge gewundert. Erstens: kann man in der Brühe überhaupt was fangen oder halten die Mäner die Angeln nur ins Wasser, weil es sonst zu sehr nach Nichtstun aussehen würde? Und zweitens: fallen die nicht runter? Fast alle hatten sich einen kleinen Sitz ans gemauerte Ufer montiert und saßen praktisch direkt über dem Wasser. Wenn sich da eine Verankerung löst ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20470%20-%202.11.%20am%20gro%3F%3Fen%20Flu%3F%3F.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20470%20-%202.11.%20am%20gro%3F%3Fen%20Flu%3F%3F.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt ging weiter und der Anblick wurde immer häßlicher: der Zug näherte sich dem Zentrum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20474%20-%202.11.%20klein%20und%20gro%3F%3F.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20474%20-%202.11.%20klein%20und%20gro%3F%3F.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Bauten wurden immer größer, auch wenn sich immer noch kleine Häuschen dazwischen duckten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20475%20-%202.11.%20Umeda%20Sky%20Building.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20475%20-%202.11.%20Umeda%20Sky%20Building.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schließlich passierte der Zug &lt;span style=""&gt;Ōsakas schönstes Gebäude: das Umeda Sky Building, u.a. Sitz des Deutschen Generalkonsulats und des Goetheinstituts. Im Hof zwischen den beiden Türmen wird in wenigen Tagen der Deutsche Weihnachtsmarkt eröffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach weiteren fünf Minuten war ich in Shin &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ōsaka angekommen, und eine Viertelstunde später war ich wieder in meiner kleinen Wohnung angekommen. Der Rest des Tages verlief unspektakulär: ausgepackt, zwei Ladungen Wäsche gewaschen, eingekauft, Fotos von der Kamera aufs Notebook überspielt, ausgeruht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit wäre auch dieser Reisebericht endlich abgeschlossen - nur zwei Wochen nach der Rückkehr! ;-)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116369144949401578?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116369144949401578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116369144949401578' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116369144949401578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116369144949401578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisebericht-teil-5-von-kitakami-nach.html' title='Reisebericht Teil 5: Von Kitakami nach Ōsaka'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116359787250309214</id><published>2006-11-15T22:33:00.000+09:00</published><updated>2006-11-15T22:50:07.660+09:00</updated><title type='text'>Small Talk</title><content type='html'>Die beiden Damen kennen sich schon aus zahlreichen früheren Stunden auf dem untersten Fortgeschrittenenlevel. In der Aufwärmphase machen sie daher einfach ein bißchen Small Talk, anstatt das Standardprogramm (Wo wohnen Sie? Was sind Sie von Beruf? Was ist Ihr Hobby?) zum hundertsten Mal abzuspulen. Statt dessen heißt es "wie ist das Wetter bei Ihnen?" oder "was gibt es Neues?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was haben Sie heute gemacht?"&lt;br /&gt;"Ich habe eine Augendauerwelle gemacht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mußte ich mir auch erst einmal erklären lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hatte sich die Wimpern mit einem speziellen Gerät in Form gebogen. Wie man sowas macht, habe ich schon mal gesehen, in der U-Bahn (ernsthaft!!), wo viele Frauen damit beschäftigt sind, sich in aller Öffentlichkeit zurechtzumachen. Die meisten beschränken sich dabei allerdings auf Lippenstift und Puderdose. Trotzdem habe ich schon mehrfach (junge) Frauen gesehen, die sich einen dieser Monsterapparate vor das Auge hielten und die Wimpern darin festklemmten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den korrekten deutschen Ausdruck dafür (falls es das überhaupt gibt), konnte ich ihr allerdings nicht sagen. Da mußte ich passen. Stattdessen habe ich es umschrieben. Die Mitschülerin verstand zu diesem Zeitpunkt allerdings nur noch Bahnhof, daher durfte die andere ihr ausnahmsweise auf Japanisch erklären, um die Sache abzukürzen. Und damit wir endlich mit dem Thema anfangen konnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116359787250309214?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116359787250309214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116359787250309214' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116359787250309214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116359787250309214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/small-talk.html' title='Small Talk'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116349930997675408</id><published>2006-11-14T21:39:00.000+09:00</published><updated>2006-11-15T22:57:49.466+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 4: Herbst in Nordjapan</title><content type='html'>Vor Urlaubsbeginn hatten die &lt;a href="http://www.jma.go.jp/en/week/"&gt;Wetterfrösche&lt;/a&gt; für den Mittwoch (gemeint ist der 1.11.) noch Wolken und Regen vorhergesagt, aber bis dahin hatte Petrus es sich anders überlegt und ließ stattdessen die Sonne vom strahlendblauen Herbsthimmel scheinen. Glück gehabt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vormittag fuhren &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/2006/11/herbstbesuch-und-rotes-laub.html"&gt;Julia&lt;/a&gt;, Jakob und ich Richtung Tōno. In diesem malerischen Tal gibt es mehrere Museumsdörfer, und das schönste davon, Furusato-mura, wollte Julia mir zeigen. Tōno ist auch eine der wenigen Attraktionen der Gegend, die es in meinen Reiseführer geschafft haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war genau zum richtigen Zeitpunkt dorthin gekommen: der Herbst hatte seinen Höhepunkt erreicht. Die Wälder auf den umliegenden Bergen leuchteten allesamt gelb und rot, und nur die Nadelbäume waren grün geblieben. Toll sah das aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs machten wir an einem Stausee einen kurzen Halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20290%20-%201.11.%20kleiner%20Schrein%20am%20Stausee.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20290%20-%201.11.%20kleiner%20Schrein%20am%20Stausee.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Seeufer gibt es einen kleinen Schrein, und daneben einen dieser unglaublich rot leuchtenden japanischen Ahornbäume, von denen wir später noch mehr sehen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20295%20-%201.11.%20der%20Stausee.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20295%20-%201.11.%20der%20Stausee.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Stausee hatte man einen kleinen Jachthafen gebaut, an dem aber nichts los war (darum nicht im Bild), und davon etwas entfernt eine moderne Fußgängerbrücke, welche den Wanderweg vom einen Ufer mit dem Wanderweg, den wir auf dem anderen Ufer nicht entdecken konnten, verbindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20306%20-%201.11.%20Fu%3F%3Fg%3F%3Fngerbr%3F%3Fcke.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20306%20-%201.11.%20Fu%3F%3Fg%3F%3Fngerbr%3F%3Fcke.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sind wir über die Brücke gegangen, denn wie Julia meinte, waren wir vermutlich die ersten Gaijin, die ihren Fuß darauf gesetzt haben. Die Chancen stehen jedenfalls nicht schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es weiter nach Tōno und ins Museumsdorf. Einige alte Bauernhäuser aus der Gegend sind hier aufgestellt worden, außerdem gibt es eine kleine Wassermühle, einen kleinen Schrein, einen Teich, ein paar Felder und neben nahezu jedem der Bauernhäuser ein vorbildlich sauberes Toilettenhäuschen (dankenswerterweise im selben Stil wie die anderen Gebäude gehalten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20318%20-%201.11.%20altes%20Bauernhaus%20aus%20Iwate.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20318%20-%201.11.%20altes%20Bauernhaus%20aus%20Iwate.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So sieht ein Magariya, das traditionelle, L-förmige Bauernhaus, aus. Im linken Teil waren die Tiere untergebracht, im rechten wohnten die Menschen. Vor dem Stalleingang hingen Rettiche zum Trocknen, und während in zweien der Häuser zu Jakobs Freude jeweils ein Pferd im Stall stand, gab es in diesem Fall etwas anderes zu sehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20321%20-%201.11.%20die%20etwas%20andere%20Strohpuppe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20321%20-%201.11.%20die%20etwas%20andere%20Strohpuppe.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In dem kleinen Schrein stand noch so eine Gestalt. Und ein ebenso großer hölzerner Penis, dem Geldstücke (wahrscheinlich Ein-Yen-Münzen, die hier übliche "Spendensumme") in sämtliche Ritzen im Holz gesteckt worden waren. Abergläubisches Volk! :-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem der Bauernhäuser haben wir uns ein leckeres Mittagessen gegönnt. Dieses Angebot gibt es in einigen der Häuser, ein weiteres Restaurant gibt es am Eingang zum Museumsdorf - das kann einfach nicht rentabel sein. An diesem schönen Tag waren wir nahezu die einzigen Besucher im Dorf. Es war nicht einmal eine Schulklasse da. Wahrscheinlich hochsubventioniert, das Ganze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20340%20-%201.11.%20im%20Restaurant.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20340%20-%201.11.%20im%20Restaurant.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weil es in dem Gebäude doch schon etwas kühl war, machte die nette Bedienung extra für uns den Ofen an. Von dessen Wärme kam allerdings nicht allzuviel an, dabei stand er gar nicht sooo weit von uns entfernt. Was müssen die Bauern früher im Winter gefroren haben! Japanische Häuser sind halt vor allem für den Sommer gebaut. Lehmhäuser wären für das Klima ideal, aber leider sind sie alles andere als erdbebensicher und daher für Japan ungeeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20356%20-%201.11.%20Julia%20und%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20356%20-%201.11.%20Julia%20und%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Etwas später trafen wir noch ein paar Besucher an einem der besonders kräftig leuchtenden Ahornbäume. Eine gute Gelegenheit zum Erinnerungsbild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20378%20-%201.11.%20die%20Dorfgans.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20378%20-%201.11.%20die%20Dorfgans.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann begegneten wir der einsamen Dorfgans. Und einem Arbeiter des Museumsdorfes, der mit dem Lieferwagen vorbeikam. Er sah, wie wir Fotos von der Gans machten, und wollte uns dann eine Freude machen. Wir sollten uns mit der Gans zum Gruppenfoto aufstellen. Nur war die Gans von dieser Idee überhaupt nicht angetan. Immer rannte sie weg. Wir hinterher. Der Mann auch. Wann immer wir vier (die Gans, Julia, Jakob und ich) halbwegs in Position standen, drückte der Mann auf den Auflöser von Julias Kamera, aber viel zu zaghaft. Jedenfalls gab es kein Bild. Dann lief die Gans wieder weg, und alles ging von vorne los. Der Mann wollte unbedingt das Foto machen, versprochen ist schließlich versprochen, aber nach einer Weile gab er es doch auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20382%20-%201.11.%20leuchtend%20roter%20Ahorn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20382%20-%201.11.%20leuchtend%20roter%20Ahorn.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;An dem mit Abstand rotesten Ahorn vorbei gingen wir Richtung Ausgang, denn als nächstes stand der Fukusen-ji auf dem Programm. Dieser Tempel ist noch keine hundert Jahre alt, aber er beherbergt eine 17 Meter hohe, hölzerne Statue von Kannon, der buddhistischen Gottheit des Mitgefühls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20387%20-%201.11.%20Fukusen-ji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20387%20-%201.11.%20Fukusen-ji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Figur ist tatsächlich beeindruckend groß, und die japanischen Tempel mag ich sowieso alle. Aber an diesem hier hat mir doch das Drumherum am besten gefallen. Soll heißen, die gelb, orange und rot leuchtenden Bäume, unter denen entlang der Weg erst den Berg zur Haupthalle hinauf- und anschließend wieder hinunterführte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20411%20-%201.11.%20Wei%3F%3F%2C%20Rot%2C%20Orange%20und%20Gr%3F%3Fn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20411%20-%201.11.%20Wei%3F%3F%2C%20Rot%2C%20Orange%20und%20Gr%3F%3Fn.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Berühmtheit der Gegend ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kappa_%28Mythologie%29"&gt;Kappa&lt;/a&gt;, eine Sagengestalt, die es sogar schon in das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phantastische_Tierwesen_und_wo_sie_zu_finden_sind"&gt;Schulbuch&lt;/a&gt; des berühmtesten Zauberlehrlings der Welt geschafft hat. In den unvermeidlichen Andenkenläden ist die Figur in verschiedenen Varianten allgegenwärtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20420%20-%201.11.%20Kappa%20Pool.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20420%20-%201.11.%20Kappa%20Pool.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kappas sind im Allgemeinen bösartige Kreaturen, aber dieser hier gehört zu den Ausnahmen. Er hat den Menschen geholfen, ein Feuer zu löschen. Dazu hat er einfach das Wasser aus der Vertiefung auf seinem Schädel auf die Flammen geschüttet. Eigentlich verleiht dieses Wasser dem Kappa seine Zauberkraft. Zum Dank haben die Menschen ihm an dem Bach, in dem er lebt, eine kleine Statue aufgestellt. Dieser Bach fließt hinter einem anderen Tempel vorbei, in dem gerade eine Beerdigung abgehalten wurde. Es muß jemand wichtiges gestorben sein, es waren viele Menschen da und kein Parkplatz mehr frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Zeit war aber nicht mehr, denn Julia wollte mir noch einen besonders schönen Onsen zeigen, bei dem Gäste, die nur zum Baden kommen und nicht auch übernachten wollen, nur bis vier Uhr eingelassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20423%20-%201.11.%20der%20sch%3F%3Fne%20Onsen%20in%20Hanamaki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20423%20-%201.11.%20der%20sch%3F%3Fne%20Onsen%20in%20Hanamaki.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Onsen befindet sich in einem kleinen Tal in den Bergen bei Hanamaki, Kitakamis Nachbarstadt. Kurz vor vier kamen wir an, gerade noch rechtzeitig. Das Außenbecken war wirklich klasse. Frische Luft, viele Bäume ringsum. Eine kleine Treppe führt zum Fluß hinab, der ein wenig unterhalb vorbeirauscht. Aber anscheinend geht nie jemand wirklich hinunter, um sich im kalten Wasser ein wenig abzukühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Abstecher in der schicksten Konditorei Kitakamis warteten wir auf die Rückkehr von Julias Mann Thomas von der Arbeit, dann fuhren wir alle zum Okonomiyaki-Essen. Im Unterschied zu meinem Stammlokal bekommt man dort die Zutaten in einer Schüssel gereicht und darf sich das Essen dann selbst braten. *mmmh*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116349930997675408?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116349930997675408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116349930997675408' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116349930997675408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116349930997675408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisebericht-teil-4-herbst-in.html' title='Reisebericht Teil 4: Herbst in Nordjapan'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116334916335239795</id><published>2006-11-13T01:01:00.000+09:00</published><updated>2006-11-13T01:39:25.280+09:00</updated><title type='text'>Vorbereitungen für den Winter</title><content type='html'>Am Dienstagmittag kam ich vom Japanischunterricht nach Hause zurück. Am Straßenrand wurde hart gearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20126%20-%207.11.%20die%20Ginkgos%20werden%20beschnitten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20126%20-%207.11.%20die%20Ginkgos%20werden%20beschnitten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Männer waren damit beschäftigt, die Bäume zu beschneiden. Das sah schon ziemlich gefährlich aus, wie der eine von ihnen mitten im nicht sooo dicken Geäst balancierte und die abgeschnittenen Äste vorsichtig herunterfallen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20127%20-%206.11.%20die%20Ginkgos%20werden%20beschnitten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20127%20-%206.11.%20die%20Ginkgos%20werden%20beschnitten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber es scheint nichts passiert zu sein. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls haben die Männer ihre Arbeit sehr gründlich erledigt, denn am Mittwochmorgen* waren die Bäume ratzekahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20128%20-%208.11.%20es%20ist%20vollbracht.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20128%20-%208.11.%20es%20ist%20vollbracht.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Letztes Jahr hatte mich der Anblick noch geschockt, weil ich dachte, daß das nie wieder richtig nachwächst. Hat im Frühjahr dann auch sehr lange gedauert, bis sich an den Bäumen wieder etwas Grün zeigte. Das dann aber schnell wieder nachwuchs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im OCAT sind die Wintervorbereitungen schon etwas weiter fortgeschritten. Während ich im Urlaub war, wurde dort schon mal die Weihnachtsdekoration angebracht. Und am Dienstag durfte ich mir im dritten Stock, wo ich noch kurz im 100-Yen-Shop vorbeigegangen war, "Santa Claus Is Coming To Town" anhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20129%20-%209.11.%20Weihnachtsdekoration%20im%20OCAT.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20129%20-%209.11.%20Weihnachtsdekoration%20im%20OCAT.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist viel zu früh!! Mal ganz davon abgesehen, daß die japanische Version von Weihnachten wirklich nur eine rein kommerzielle Angelegenheit ist - aber verkitscht bis ins letzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag war ich in Kyōto. Das Laub hatte gerade erst angefangen, sich rot zu färben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_11%20110%20-%206.11.%20es%20herbstet%20immer%20mehr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_11%20110%20-%206.11.%20es%20herbstet%20immer%20mehr.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer denkt da an Weihnachten?!**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin kann ich jetzt endlich die Sommerkleidung aussortieren und zum Verschiffen einpacken. Gestern hat es hier einen kleinen Kälteeinbruch gegeben. Heute mußte ich tatsächlich den Übergangsmantel anziehen, während in der ganzen letzten Woche ein gefütterter Blazer noch ausreichend gewesen war. Der Herbst ist endgültig in Kansai angekommen.&lt;br /&gt;____&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Ja, der Mittwochmorgen gehörte zu diesen wunderschönen, klaren, sonnigen Herbsttagen, an denen ich mich ernstlich frage, warum um alles in der Welt ich zur Arbeit gehen muß ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;** Zugegeben: ich habe die Weihnachtsgeschenke alle schon vor Wochen gekauft. Die stecken jetzt in einem Paket auf einem Schiff irgendwo zwischen Japan und Deutschland. Wenn es keinen Stau gibt, kommen sie hoffentlich kurz vor dem 24.12. in B.O. an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116334916335239795?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116334916335239795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116334916335239795' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116334916335239795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116334916335239795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/vorbereitungen-fr-den-winter.html' title='Vorbereitungen für den Winter'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116326256033837828</id><published>2006-11-12T01:24:00.000+09:00</published><updated>2006-11-12T01:31:48.956+09:00</updated><title type='text'>Mein Lieblingsessen</title><content type='html'>"Mein Lieblingsessen" heißt ein Spiel, das ich gerne mit den fortgeschrittenen Schülern in einer alternativen Stunde mache. Es geht ganz einfach: der eine beschreibt sein Lieblingsessen (oder irgendetwas, was er gerne mag), und der andere muß es erraten. Nebenbei kann ich neues Vokabular einführen, v.a. Adjektive. Das ist nicht ganz einfach, aber es kommt immer gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Lieblingsessen ist klein und rot und rund. Es riecht und schmeckt sehr süß. Was ist das?"&lt;br /&gt;"Ah! Erdbeben!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116326256033837828?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116326256033837828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116326256033837828' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116326256033837828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116326256033837828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/mein-lieblingsessen.html' title='Mein Lieblingsessen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116309206860994278</id><published>2006-11-10T14:30:00.000+09:00</published><updated>2006-11-22T21:04:24.570+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 3: Von Kawaguchiko nach Kitakami</title><content type='html'>Am Dienstagmorgen verließ ich mitsamt Rucksack die Jugendherberge schon um kurz nach acht. Vor Abfahrt des Busses wollte ich im Bahnhofsrestaurant noch einmal in Ruhe Kaffee trinken, um für die lange Weiterfahrt fit zu sein. Es war ein kalter (mein Wecker zeigte etwas über 12 Grad Innentemperatur), nebliger Morgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Restaurant war um die Zeit noch nicht viel los, nur ein anderer Gaijin saß mit einer Tasse Kaffee an einem der kleinen Tische. Ich nickte ihm kurz zu, wünschte "good morning" und setzte mich mit meinem Kaffee an den Nachbartisch. Den Kaffee hatten wir beide in hübschen Tassen serviert bekommen, die keinerlei Ähnlichkeit mit dem an solchen Orten sonst üblichen Großkantinengeschirr aufwiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann drehte seine Tasse kurz in den Händen hin und her. "I'm wondering which kind of material these cups are." "I don't know ... Maybe it's clay or something like that?" So begann ein kurzer Small Talk über die Ausstattung des Bahnhofsrestaurants und das Geschirr im besonderen. Irgendetwas an dem Akzent des Mannes machte mich stutzig. Er war ebensowenig Muttersprachler wie ich, und ich hatte schon so einen Verdacht. "Where are you from?" "I'm from Austria." Na bitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Heiterkeit, dann ging es munter auf Deutsch weiter. Er erzählte, er sei mit seinem Orchester nach Tōkyō gekommen, aber weil er erst in einer Woche spielen müsse, habe er ein paar Tage frei. In einem späteren Flieger sei kein Platz mehr frei gewesen, und so nutze er die Zeit, um sich etwas von Japan anzusehen. Das machte er auch nicht zum ersten Mal. "Und welches Orchester ist das?" "Die Wiener Symphoniker." *schluck*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir so plauderten, bemerkten wir plötzlich, daß sich der Nebel verzogen hatte. Es war ein wunderschöner Herbstmorgen mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Und durch das Fenster konnten wir noch etwas anderes sehen. Wie der Blitz stand ich mit meiner Kamera draußen auf dem Bahnhofsvorplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20253%20-%2031.10.%20Fuji-san.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20253%20-%2031.10.%20Fuji-san.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da war er in all seiner Schönheit zu sehen: der nahezu symmetrische Kegel des Fuji, bedeckt von einer leichten Schneekappe. Es war nur noch ein bißchen diesig, aber der Tag versprach insgesamt schön zu werden. Nur auf der anderen Seite des Bahnhofsvorplatzes waren noch ein paar Nebelfetzen im Auflösungsprozeß zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20254%20-%2031.10.%20ein%20letzter%20Nebelstrief.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20254%20-%2031.10.%20ein%20letzter%20Nebelstrief.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Musiker wollte an diesem Tag mit einem Australier, den er in seiner Pension getroffen hatte, auf den Fuji steigen. Zumindest so weit wie möglich, denn oben lag ja schon Schnee, und dafür hatte er nicht das richtige Schuhwerk dabei. "Komm doch mit!" Zugegeben, ich wäre schon gerne noch ein Weilchen geblieben, aber Busfahrkarte und Shinkansenticket waren fest gebucht, und ich hatte noch einen weiten Weg vor mir. Um halb zehn Abfahrt in Kawaguchiko, um halb fünf Ankunft in &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kitakami%2C_Iwate"&gt;Kitakami&lt;/a&gt;. Das wäre zu spät geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verabschiedeten uns also. Der Musiker wanderte zur Pension zurück, um den Australier abzuholen, ich ging mich noch kurz frisch machen und stellte mich an der Bushaltestelle auf und ließ mich von der Sonne bescheinen. Der Bus kam, der Busfahrer kontrollierte meine Fahrkarte und packte den großen Rucksack in den Gepäckraum, während ich meinen Platz einnahm. Ich war der einzige Fahrgast. Aber nur bis zum nächsten Halt am Vergnügungspark von Yoshida, wo noch ein paar Frauen einstiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Unterschied zum Sonntagmorgen, wo ich teilweise nur mit Mühe meine Augen hatte aufhalten können, war ich hellwach und sah die ganze Zeit aus dem Fenster. Die Gegend dort ist einfach nur schön und zu allem Üerfluß blieb der Fuji noch eine gute halbe Stunde lang bei wechselnden Vordergründen in Sichtweite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20265%20-%2031.10.%20Fuji%20und%20Herbstgras.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20265%20-%2031.10.%20Fuji%20und%20Herbstgras.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mal war er hinter einem Wäldchen zu sehen, in dem sich das Laub rot und gelb zu färben begann, mal im Hintergrund von Wiesen oder kleinen Ortschaften. Aber irgendwann mußte ich mich von Japans heiligem Berg verabschieden. Der Ch&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;ō Highway (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h) führte den Bus durch schöne Täler und weniger schöne Tunnel immer näher an Tōkyō heran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20270%20-%2031.10.%20der%20Chuo%20Express%20Way.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20270%20-%2031.10.%20der%20Chuo%20Express%20Way.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Stunde Fahrt machte der Bus eine zehnminütige Pause auf einem Rastplatz. Ich war angenehm überrascht, denn auf der Hinfahrt hatte es das nicht gegeben. Aber es war eine gute Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berge und Wälder wurden weniger, allmächlich waren immer mehr Häuser zu sehen. Anstelle von Grün wurde Grau zur vorherrschenden Farbe, die Häuser wurden immer größer und höher, und schon war ich in Tōkyō.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20274%20-%2031.10.%20auf%20dem%20Chuo%20Express%20Way%20in%20Tokyo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20274%20-%2031.10.%20auf%20dem%20Chuo%20Express%20Way%20in%20Tokyo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Endruck von der japanischen Hauptstadt: größer als &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka (klar), aber auch nicht sehr viel schöner. Ein bißchen mehr Grün vielleicht. Aber das sah ich erst, als der Bus mitten im Stadtzentrum den Highway verließ und den Hauptbahnhof ansteuerte, seine Endstation. Ein Mitarbeiter des Busunternehmens hatte schon den Gepäckraum geöffnet und händigte mir mit einer Verbeugung meinen Rucksack aus. Das ist Service!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zur Abfahrt hatte ich eine Stunde Zeit. Das war auch gut so. Hätte ich den Zug eine Stunde früher genommen, wäre es knapp geworden, denn der Bus war dank des innerstädtischen Verkehrs mit zehn Minuten Verspätung angekommen. Ich hatte also Zeit, noch ein kleines Mittagessen zu mir zu nehmen, die Toilette aufzusuchen und den richtigen Eingang für den nach Norden führenden &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tohoku"&gt;Tōhoku&lt;/a&gt;-Shinkansen zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich stand ich auf dem Bahnsteig und wartete. Zuerst sollte noch ein anderer Zug in dieselbe Richtung abfahren, aber der fuhr durch Kitakami einfach durch. Die Passagiere hatten sich schon in einer ordentlichen Schlange an der Markierung für den Waggon aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20275%20-%2031.10.%20Tokyo-eki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20275%20-%2031.10.%20Tokyo-eki.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Shinkansen fuhr in den Bahnhof ein, die Fahrgäste aus dem Norden stiegen aus. Die "neuen" Fahrgäste durften aber noch nicht einsteigen, denn erst einmal zog die Putzkolonne durch den Zug. Das kenne ich schon vom Limited Express, dem teuren Schnellzug, aber hier beim Shinkansen ging es schneller, weil jeweils drei Personen für einen Waggon zuständig waren. Schließlich war die Arbeit erledigt, die Reinigungskräfte verließen den Zug, nahmen das "Dieser Zug wird gerade gereinigt"-Schild ab, und die Pasagiere durften einsteigen. Kurz darauf fuhr der Zug ab, und die Fahrgäste für den nächsten (meinen) Zug nahmen die Plätze in der Warteschlange ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20276%20-%2031.10.%20Putzkolonne.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20276%20-%2031.10.%20Putzkolonne.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und in der Zwischenzeit bearbeitete die Putzkolonne mal eben die Markierungen am gegenüberliegenden Gleis mit dem Wischmop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wurde auch "mein" Shinkansen kurz geputzt, bevor die anderen Passagiere und ich einsteigen und unsere Plätze einnehmen durften. Ich hatte Glück: ein Fensterplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst ging die Fahrt durch die große Kantōebene rund um Tōkyō, aber je weiter es nach Norden ging, desto näher rückten die Berge. Oder, um es genauer auszudrücken, desto besser waren sie zu sehen. In und um Tōkyō war es nämlich ganz schön diesig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20280%20-%2031.10.%20Sendai.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20280%20-%2031.10.%20Sendai.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gegen drei Uhr hielt der Zug in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sendai"&gt;Sendai&lt;/a&gt;, der größten Stadt in Tōhoku, dem nördlichen Teil Honsh&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;s. Ganz in der Nähe liegt die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matsushima"&gt;Matsuhisma-Bucht&lt;/a&gt;, die dritte der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_sch%C3%B6nste_Landschaften_Japans"&gt;drei schönsten Landschaften Japans&lt;/a&gt;. Sendai sah noch einigermaßen großstädtisch aus, aber danach wurde es immer ländlicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20281%20-%2031.10.%20Sonne%20und%20Wolken.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20281%20-%2031.10.%20Sonne%20und%20Wolken.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und dunkler, denn die Sonne sank immer tiefer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20282%20-%2031.10.%20sch%3F%3Fnes%20japanisches%20Haus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20282%20-%2031.10.%20sch%3F%3Fnes%20japanisches%20Haus.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Abgeerntete Reisfelder und kleine Städte rauschten vor dem Fenster vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20286%20-%2031.10.%20Sonnenuntergang%20kurz%20vor%20Kitakami.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20286%20-%2031.10.%20Sonnenuntergang%20kurz%20vor%20Kitakami.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Ankunft des Zuges in Kitakami sah ich die Sonne hinter den Bergen am Horizont verschwinden. Dann stand ich auch schon auf dem Bahnsteig in Kitakami, wo &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/"&gt;Julia&lt;/a&gt; und Jakob schon auf mich warteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was tun mit dem Rest des Tages? Zur Wahl standen das schönste Café der Stadt und ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Onsen"&gt;Onsen&lt;/a&gt;. Da war ich schon ein Jahr in Japan und hatte mich noch nie in eine dieser berühmten heißen Quellen getraut, und nach der langen Fahrt nach zwei Tagen ohne warmes Wasser am Morgen erschien mir ein warmes Bad genau richtig. Wir fuhren also zu einem kleinen Onsen in Kitakami, der ein schönes Außenbecken hatte. Leider war die Sonne inzwischen endültig untergegangen, so daß wir von der Umgebung nichts mehr sehen konnten. Andererseits - ich hatte meine Brille abgenommen und hätte auch bei Tageslicht nicht mehr allzu viel erkannt. Trotzdem war es klasse und einfach entspannend. In der Dunkelheit sahen wir den weißen Wasserdampf über dem Becken aufsteigen. Das konnte ich sogar ohne Brille erkennen. ;-) Es gab nur einen kurzen Kälteschock, als wir die Tür vom Waschraum öffneten und nach draußen gingen, aber bis zum Becken waren es wirklich nur ein paar Schritte, und schon saß ich im heißen Wasser. Das kommt aus einer vulkanischen Quelle und roch daher leicht schwefelig. Soll aber gut für Gesundheit und/oder Schönheit sein. Doch allzu lange kann man sich nicht im Wasser aufhalten. Ziemlich bald war aus dem Bleichgesicht eine Rothaut geworden, aber das sah ich erst hinterher beim Blick in den Spiegel im Umkleideraum. *huch*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116309206860994278?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116309206860994278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116309206860994278' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116309206860994278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116309206860994278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisebericht-teil-3-von-kawaguchiko.html' title='Reisebericht Teil 3: Von Kawaguchiko nach Kitakami'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116291337089559444</id><published>2006-11-07T23:57:00.000+09:00</published><updated>2006-11-08T00:30:42.343+09:00</updated><title type='text'>Aus zwei mach eins, III</title><content type='html'>"Ich wohne im dritten Stock, so ich brauche keinen Aufstuhl."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116291337089559444?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116291337089559444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116291337089559444' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116291337089559444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116291337089559444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/aus-zwei-mach-eins-iii.html' title='Aus zwei mach eins, III'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116274066810966549</id><published>2006-11-05T23:52:00.000+09:00</published><updated>2006-11-07T19:12:30.880+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 2: Um Seen herum und durch Höhlen hindurch</title><content type='html'>Der Montagmorgen begann mit einer unangenehmen Überraschung: kein warmes Wasser! Na ja, ich habe mir nicht zum ersten Mal den Kopf beim Haarewaschen abgefroren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erstes Ziel war das Bahnhofsrestaurant, wo ich mir wieder einen guten Kaffee gegönnt habe. Anschließend nahm ich den Bus nach Fuji-Yoshida, die benachbarte Stadt, deren Schrein ich mir ansehen wollte. Der Busfahrer erklärte mir, daß ich am Bahnhof von Fuji-Yoshida umsteigen müsse, und ließ es sich auch nicht nehmen, mir dort die Haltestelle für den richtigen Bus zu zeigen und dann, weil der Bus auch sofort kam, seinen Kollegen darauf hinzuweisen, die Ausländerin am Schrein aussteigen zu lassen. Ich glaube, ich habe es schon einmal gesagt: überall, wo ich in diesem Land hinkomme, treffe ich nette Leute!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20147%20-%2030.10.%20Fuji%20Sengen%20Jinja.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20147%20-%2030.10.%20Fuji%20Sengen%20Jinja.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Bushaltestelle befindet sich direkt neben den ersten großen torii, die den Eingang zum Schreingelände markieren. Unter hohen Bäumen führt von dort ein zu beiden Seiten mit großen moosbewachsenen Steinlaternen gesäumter Weg zu den Schreingebäuden. Obwohl wieder schönes Wetter war und die Sonne schien, war es in der langen Allee ziemlich dämmerig. Nur vereinzelt schafften es ein paar Sonnenstrahlen, das dichte Grün der Bäume zu durchbrechen und ab und an auch eine der Steinlaternen anzuleuchten. Die richtige Einstimmung für den Besuch dieses heiligen Ortes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20154%20-%2030.10.%20Fuji%20Sengen%20Jinja.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20154%20-%2030.10.%20Fuji%20Sengen%20Jinja.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Schrein, genannt &lt;a href="http://www.city.fujiyoshida.yamanashi.jp/div/english/html/sightssengenjinja.htm"&gt;Fuji Sengen-jinja&lt;/a&gt;, ist der wichtigste der Sengen-Schreine, die den Fuji umgeben und der Vulkangottheit geweiht sind. Seine Ursprünge reichen bis ins erste Jahrtausend zurück. Die heiligen Bäume (auf dem nächsten Bild ist einer davon teilweise zu sehen), die den Schrein beschützen, sind alle über 1000 Jahre alt. Das Hauptgebäude dagegen stammt aus dem Jahr 1615 und ist damit noch relativ neu. ;-) Rechts hinter dem Schrein beginnt der traditionelle Weg zum Gipfel des Fuji. Heute jedoch fahren die meisten mit dem Bus bis zur fünften Station hoch und kraxeln nur die letzten paar Kilometer bis zum Kraterrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Morgen war kühl, die Luft frisch, und klares Sonnenlicht beschien die Anlage. Andächtig spazierte ich in dieser friedlichen Atmosphäre um die Gebäude herum und bewunderte die altehrwürdigen Bäume mit ihren mächtigen Stämmen und die lustigen Holzstatuen shintoistischer Gottheiten auf der Rückseite des Hauptgebäudes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20158%20-%2030.10.%20Hochzeitsgesellschaft.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20158%20-%2030.10.%20Hochzeitsgesellschaft.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Trotz der frühen Stunde (10 Uhr) herrschte am Schrein jedoch eifriger Betrieb. Zeitgleich mit mir erreichte diese Gruppe festlich gekleideter Japaner den Schrein, begab sich langsam (in Kimonos kann man keine großen Schritte machen), aber zielstrebig zum Hauptgebäude, wo sie von den Priestern begrüßt und ins Innere geleitet wurde. Ich kümmerte mich erst einmal nicht weiter darum, sondern schlenderte erst zum heiligen Brunnen und den Nebengebäuden. Als ich mir das Hauptgebäude dann näher ansah, konnte ich einen kurzen Blick ins Innere werfen - das sah nach einer Hochzeit aus! Natürlich bin ich vor Neugirede fast geplatzt, aber bei privaten Feiern Zaungast zu spielen, ist unhöflich. Fotografiert habe ich natürlich auch nicht, sondern bin bald weitergegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile ging ich wieder zur Bushaltestelle. Ich mußte nur zwanzig Minuten warten, dann ging es direkt und ohne Umsteigen zurück nach Kawaguchiko-eki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mir am Vortag die wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Kawaguchi-ko angesehen hatte, stand nun ein anderer der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_Fuji-Seen"&gt;fünf Fuji-Seen&lt;/a&gt; auf dem Programm. Eine Buslinie führt um den kleinsten der Seen herum, den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saiko"&gt;Sai-ko&lt;/a&gt;, den mein Reiseführer außerdem als den schönsten der fünf bezeichnet. Der sollte es also sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20178%20-%2030.10.%20Sai-ko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20178%20-%2030.10.%20Sai-ko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hübsch ist er wirklich, und weniger zugebaut als der Kawaguchi-ko. Das dürfte den Autoren meines Reiseführers auch so gut an ihm gefallen haben. Trotzdem gibt es einige Attraktionen mit den unvermeidlichen Omiyageläden in seiner Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Parkplatz der "Fledermaushöhle" stieg ich das erste Mal aus dem Bus. Der Name hatte mich neugierig gemacht. Am Eingang bekam ich außer der Eintrittskarte einen weißen Schutzhelm in die Hand gedrückt. Mir schwante Übles. Aber zunächst ging es ein ganzes Stück durch einen dichten Wald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20183%20-%2030.10.%20Eingang%20zur%20Fledermaush%3F%3Fhle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20183%20-%2030.10.%20Eingang%20zur%20Fledermaush%3F%3Fhle.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schließlich stand ich vor dem Höhleneingang. Dort setzte ich den Helm auf, zog die Riemen an und studierte das gelbe Schild, das auf Japanisch und Englisch vor rutschigem Boden und stellenweise niedrigen Decken im Höhleninnern warnte. Dann stieg ich vorsichtig die steile Treppe nach unten (das Treppengeländer aus Bambus war offensichtlich auch eher zu Dekorationszwecken aufgestellt worden) und sah mich in der Höhle um. Fledermäuse waren vorerst nicht zu sehen, darum folgte ich einfach den Schildern, die den Rundgang durch die Höhle wiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Höhle entpuppte sich als eine Lavahöhle, die bei einem lang zurückliegenden Ausbruch des Fuji entstanden war. In der Gegend gibt es sehr viele solcher Höhlen, aber nur wenige sind so groß, daß Menschen sie auch betreten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich bald begriff ich auch den Sinn der Schutzhelme, denn ich krachte schon da mit dem Helm gegen die Decke, wo noch gar kein Warnhinweis angebracht war. Das kommt davon, wenn man einen Zentimeter größer als der Durchschnittsjapaner ist. Kurz darauf wurden die Gänge aber richtig niedrig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20185%20-%2030.10.%20niedrige%20G%3F%3Fnge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20185%20-%2030.10.%20niedrige%20G%3F%3Fnge.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier kam auch das ältere japanische Ehepaar, das kurz nach mir die Höhle betreten hatte, nur tief gebückt durch. Der Gang kann nicht viel höher als einen Meter gewesen sein. Ich ging in die Knie, raffte mit der einen Hand die Mantelenden zusammen (meine nächste Übergangsjacke wird definitiv wieder eine Jacke und kein Mantel!) und umklammerte mit der anderen die Handtasche, damit sie nicht von der Schulter in den Schmutz hinabgleiten konnte, und beugte den Oberkörper nach vorne. Unbequem, aber ich kam vorwärts. Nicht ohne alle paar Meter in engen Kontakt mit der Höhlendecke zu geraten. *boing* *klong* *schepper* Die Japaner haben das besser hinbekommen, aber die waren ja auch kleiner als ich. Was war ich froh, daß ich den Helm hatte! Und daß die namensgebenden Fledermäuse nicht zu sehen waren, denn die hätten mir gerade noch gefehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Rundgang mußte ich eine Weile auf den Bus warten, dann ging es weiter zur nächsten Attraktion, der Windhöhle. ImUnterschied zur Fledermaushöhle ist sie in meinem Reiseführer sogar auf der Karte eingezeichnet. Hier bekam ich keinen Schutzhelm, denn die Decken sind so hoch, daß man sich den Kopf dort nur schwer anstoßen kann. Aufgrund ihres Namens hatte ich erwartet, einen frischen Luftzug in der Höhle zu verspüren, aber es war einfach nur kalt. Noch kälter als in der Fledermaushöhle. An einer Stelle hatte sich sogar eine große Eisschicht gebildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20196%20-%2030.10.%20Vorratslagerung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20196%20-%2030.10.%20Vorratslagerung.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und dann ging es plötzlich in einen etwas größeren Hohlraum, in dem ein kleiner überdachter Verschlag und viele Regale aufgestellt worden waren. In den Regalen: diese Boxen. Die oberen hatten einen Glaseinsatz, so daß man den Inhalt sehen konnte. Anscheinend werden da Vorräte aufbewahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20200%20-%2030.10.%20erstarrte%20Lava.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20200%20-%2030.10.%20erstarrte%20Lava.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, in der Windhöhle konnte man sich den Kopf nur sehr schwer anstoßen, aber keine Regel ohne Ausnahme. Zwei Stellen waren schon etwas gefährlicher. Zum Beispiel dieser Lavaklumpen, der aus der Decke nach unten ragte. Zu Glück war er ausreichend beleuchtet und daher gut zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe wäre noch eine "Eishöhle" zu besichtigen gewesen, aber zwei Höhlen waren genug und außerdem fuhr der Bus dort nicht entlang. Da habe ich lieber die verbliebenen Stunden des Tageslichts genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20205%20-%2030.10.%20Herbstfarben.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20205%20-%2030.10.%20Herbstfarben.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weil ich dennoch wieder auf den Bus warten mußte, blieb ich am Parkplatz der Windhöhle, ließ mich von der Sonne bescheinen und aufwärmen, betrachtete die herbstlich gefärbten Bäume und erwarb ein Mittagessen am Omiyagegeschäft. Danach verschaffte ich mir einen ersten Überblick über das Angebot an Omiyage, aber von einer Tüte Bonbons (für die Kollegen) abgesehen, kaufte ich noch nichts. Dazu hatte ich am Abend in Kawaguchiko noch genügend Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20211%20-%2030.10.%20Kawaguchi-ko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20211%20-%2030.10.%20Kawaguchi-ko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als der Bus dann endlich kam, ging es auf der anderen Seite des Sees durch die malerische Berg- und Seelandschaft wieder zurück Richtung Kawaguchiko. Auch der Gipfel des Fuji zeigte sich kurz wieder. Leider auf der falschen Seite des Busses, so daß ich ihn gar nicht mehr fotografieren konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20250%20-%2030.10.%20Picknick%20am%20See.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20250%20-%2030.10.%20Picknick%20am%20See.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wieder in Kawaguchiko angekommen, ging ich zurück zum Seeufer, kaufte in einem der zahlreichen Omiyageläden zwei Packungen mit vielen kleinen gebackenen Fujis (die eine wie immer für Kayo, die andere als Mitbringsel für Julia), und spazierte dann noch ein wenig am Ufer entlang. Von einer kleinen Halbinsel aus mit herbstlich gefärbten Sträuchern und Gräsern bewachsenen Lavafelsen hatte ich die beste Aussicht. Da setzte ich mich auf eine der Bänke und schrieb die letzten Postkarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20252%20-%2030.10.%20Jugendherberge%20Kawaguchiko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20252%20-%2030.10.%20Jugendherberge%20Kawaguchiko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne näherte sich dem Horizont, es wurde merklich kühler, und so machte ich mich auf den Rückweg in die Jugendherberge. Ich hatte viel gesehen, noch mehr Fotos gemacht, und am anderen Morgen mußte ich wieder früh aufstehen. Erstens mußten alle Gäste die Jugendherberge bis neun verlassen haben, zweitens ging um 9:30 der Bus, der mich nach Tōkyō bringen sollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116274066810966549?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116274066810966549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116274066810966549' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116274066810966549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116274066810966549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisebericht-teil-2-um-seen-herum-und.html' title='Reisebericht Teil 2: Um Seen herum und durch Höhlen hindurch'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116260437061281468</id><published>2006-11-04T00:30:00.000+09:00</published><updated>2006-11-06T20:50:28.316+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 1: Der erste Blick auf den Fuji</title><content type='html'>Letzten Samstag ging es los: am Vormittag habe ich den Rest der Sachen, die ich mitnehmen wollte, in den schon am Freitag gepackten Rucksack gesteckt. Dann ging es, den schweren Rucksack auf dem Rücken und in für solche Aktionen an sich ungeigneten Schuhen, erst einmal zur Arbeit. Aber Dresscode bleibt Dresscode. Acht Unterrichtsstunden mußten noch bewältigt werden, ehe ich endlich in den Urlaub aufbrechen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Arbeit begab ich mich samt Rucksack in die Damentoilette im Untergeschoß, ganz in der Nähe zur Verbindung mit dem OCAT. Raus aus dem Anzug, rein in Jeans und Turnschuhe. Mit der U-Bahn ging es anschließend nur bis Umeda, wo ich eine Weile brauchte, bis ich den Treffpunkt (der Bürgersteig vor dem Hauptpostamt gegenüber des JR-Bahnhofs) für den Nachtbus eines privaten Busunternehmens gefunden hatte. Wie gut, daß ich noch eine knappe Stunde Zeit hatte. Der Bus sollte um 0:30 abfahren, aber die Fahrgäste sollten schon zwanzig Minuten eher da sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um kurz nach Mitternacht tauchte dann auch ein junger Mann mit einem sehr durchdringenden Organ auf und rief seine "Schäfchen" zusammen, kontrollierte die Fahrkarten und hakte die entsprechenden Namen auf seiner Liste ab. Zwischendurch telefonierte er immer wieder mit dem Busunternehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihm zeigte auch ich meine Fahrkarte, und nachdem er meinen Namen auf der Liste gefunden hatte, wurde ich mit einem langen japanischen Wortschwall überschüttet. Natürlich habe ich wieder nichts verstanden. "Yukkuri itte kudasai." (Bitte sprechen Sie langsam.) "Please wait here. When bus come, I call you."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Toll. Hatte ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt; von "Englisch sprechen" gesagt? War an den drei Wörtern &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt; unverständlich? Ts ts ts ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20001-%2029.10.%20am%20Treffpunkt%20f%3F%3Fr%20den%20Nachtbus%20nach%20Tokyo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20001-%2029.10.%20am%20Treffpunkt%20f%3F%3Fr%20den%20Nachtbus%20nach%20Tokyo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier auf dem Foto ist der junge Mann zu sehen. Rechts an der Ampel steht eine der Gestalten, die man in &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka oft zu sehen bekommt, vor allem abends und dann vor allem am Wochenende. Immer wieder ein lustiger Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bus war natürlich pünktlich, und nachdem das Gepäck eingeladen war und alle ihre Plätze eingenommen hatten, fuhren wir los. Anfangs war noch leises Gemurmel zu hören, aber sobald das Licht im Bus ausgeschaltet worden war, herrschte Stille. Die Fahrt dauerte nur gut sieben Stunden, nur dreimal von jeweils zehnminütigen Pinkelpausen an Raststätten unterbrochen. Um kurz nach halb acht, eine halbe Stunde eher als im Fahrplan vorgesehen, kamen wir am Bahnhof Shinjuku in Tōkyō an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig übernächtigt, denn ich hatte mehr schlecht als recht geschlafen, machte ich mich auf den Weg zum Terminal für den JR-Highwaybus, der mich nach Kawaguchiko bringen sollte. Das war schnell gefunden, und da ich bis zur Abfahrt noch jede Menge Zeit hatte, galt mein nächster Gedanke meiner allmorgendlichen Versorgung mit Kaffee. Dummerweise war noch alles geschlossen, nur im Wartesaal des Busterminals hatte ein kleiner Kiosk geöffnet, aber alles, was der an Kaffee zu bieten hatte, waren die kleine Döschen, die man auch an jedem Getränkeautomat bekommt. Na ja, besser als gar nichts, und einigermaßen heiß war er auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 8:40 startete dann der Bus nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fujikawaguchiko"&gt;Kawaguchiko&lt;/a&gt;, und nach zwei weiteren Stunden, in denen ich abwechselnd die Landschaft bewunderte und gegen die immer größere Müdigkeit ankämpfte, stand ich schließlich vor dem Bahnhof von Kawaguchiko.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20005%20-%2029.10.%20Kawaguchiko-eki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20005%20-%2029.10.%20Kawaguchiko-eki.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Bahnhof habe ich sofort zum schönsten Bahnhof Japans gekürt: ein sympathischer, hübscher Holzbau, der eine freundliche, helle Atmosphäre verbreitet und innen dazu noch nach frischem Holz duftet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Waschraum traf ich auf die Putzkolonne, bestehend aus einem Japaner, der so tat, als hätte er noch nie in seinem Leben eine Ausländerin gesehen. Und daß, obwohl es in Kawaguchiko von in- und ausländischen Touristen nur so wimmelt. Da mußte erst geklärt werden, daß ich vermutlich deswegen so groß geraten bin, weil ich viel Fleisch esse (der Typ war genauso groß wie ich).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Touristeninformation besorgte ich mir eine englische Karte der Umgebung und marschierte dann zur Jugendherberge. Unterwegs traf ich vier Gestalten, die ich hier am allerwenigsten erwartet hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20146%20-%2030.10.%20die%20Bremer%20Stadtmusikanten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20146%20-%2030.10.%20die%20Bremer%20Stadtmusikanten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was um alles in der Welt haben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die&lt;/span&gt; hier verloren?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der &lt;a href="http://www.jyh.or.jp/english/index.html"&gt;Jugendherberge&lt;/a&gt; angekommen, mußte ich leider feststellen, daß sie tagsüber geschlossen hatte. *hmpf* Also bin ich zum Bahnhof zurückgetrottet und habe meinen Rucksack ins Schließfach gestellt. Es war fast schon Mittagszeit, und so habe ich kurzentschlossen das Restaurant im Bahnhof ausprobiert. Empfehlenswert! Besonders der Kaffee war gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war es Zeit, mit dem Besichtigungsprogramm zu beginnen. Das Wetter war schön (und sollte es auch den ganzen Urlaub über bleiben), aber bewölkt. Der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fujisan"&gt;Fuji&lt;/a&gt; war, obwohl ganz nahe, gut versteckt. Trotzdem machte ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform auf einem der kleineren Berge direkt am Ufer des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kawaguchi-See"&gt;Kawaguchi-ko&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20010%20-%2029.10.%20Kawaguchiko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20010%20-%2029.10.%20Kawaguchiko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man muß eigentlich nicht unbedingt auf den Berg fahren oder klettern, um die Umgebung zu bewundern. Der Kawaguchi-ko und die gleichnamige Stadt liegen inmitten einer traumhaft schönen Berglandschaft. Nur die Stadt ist wie fast alle japanischen Städte ziemlich häßlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20031%20-%2029.10.%20Kawaguchi-ko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20031%20-%2029.10.%20Kawaguchi-ko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von der Plattform aus hat man aber eine gute Sicht auf den See und die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20045%20-%2029.10.%20Sonnenstrahlen%20und%20Wolken%20am%20Fuji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20045%20-%2029.10.%20Sonnenstrahlen%20und%20Wolken%20am%20Fuji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und auf den Fuji, wenn er sich nicht gerade hinter Wolken versteckt, so wie hier. Obwohl die Sonnenstrahlen, die vereinzelt durch die Wolken brachen und die Berghänge beschienen, auch etwas für sich hatten. Aber den Gipfel konnte ich leider nicht einmal erahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eines wurde trotz der Wolken sehr deutlich: der Vulkan liegt nahe. Sehr nahe. Um es mit meinem Reiseführer zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;... so close ... that when the dormant volcano eventually blows her top the local residents will be toast.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Aber so weit ist es glücklicherweise noch nicht. Ich blieb insgesamt wohl eine gute Dreiviertelstunde auf dem Berg, spazierte ein wenig durch die Gegend, lutschte ein Eis, genoß die Aussicht, beobachtete die anderen Touristen und wartete darauf, daß sich die Wolken endlich verzogen. Leider vergebens. Irgendwann wurde es aber doch langweilig, also fuhr ich mit der Seilbahn wieder nach unten. Ich wollte noch etwas mehr von der Gegend sehen, und so fuhr ich mit dem Touristenbus einmal halb um den See herum, wo sich laut Reiseführer die zweite wichtige Sehenswürdigkeit der Gegend befindet: das &lt;a href="http://www.itchiku-tsujigahana.co.jp/"&gt;Kubota Itchiku Bjutsukan &lt;/a&gt;(leider nur Japanisch), ein Kimonomuseum. Kubota Itchiku war ein Künstler, der eine alte Technik des Färbens von Seidenstoffen wiederentdeckt und dem modernen Geschmack angepaßt hat. Das Museum hat er selbst gebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20065%20-%2029.10.%20Eingang%20zum%20Kubota%20Itchiku%20Bijutsukan.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20065%20-%2029.10.%20Eingang%20zum%20Kubota%20Itchiku%20Bijutsukan.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein indisch angehauchtes Tor führt in einen schönen Garten, hinter dem sich das Museumsgebäude befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20073%20-%2029.10.%20der%20neue%20Fl%3F%3Fgel%20vom%20Kubota%20Ichiku%20Bijutsukan.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20073%20-%2029.10.%20der%20neue%20Fl%3F%3Fgel%20vom%20Kubota%20Ichiku%20Bijutsukan.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist der sogenannte neue Flügel, in dem Kubotas Sammlung antiker Glasperlen, ein Restaurant und der unvermeidliche Museumsshop untergebracht sind. Das alles ist schon sehr stilvoll, aber der Hühepunkt ist natürlich die Ausstellung einiger seiner Kimonos im Hauptgebäude. Leider darf man dort nicht fotografieren, aber ich habe &lt;a href="http://www.civilization.ca/cultur/kimonos/kimoneng.html"&gt;hier&lt;/a&gt; eine schöne (englische!) Seite mit Fotos und Erklärungen gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wunderschönes, liebevoll gestaltetes Museum, dessen Besuch ich jedem, der in die Gegend fährt, gar nicht eindrücklich genug ans Herz legen kann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ca. einer Stunde verließ ich das Museum wieder und ging ein paar Schritte am Seeufer entlang. Japanische Musik lockte mich auf eine Art Volksfest, wo es - natürlich - jede Menge Eßbares zu kaufen gab. Die Musik kam von einer kleinen Bühne, auf der einige Musiker saßen und drei kleine Mädchen einen offenkundig alten Tanz aufführten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20115%20-%2029.10.%20kleine%20T%3F%3Fnzerinnen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20115%20-%2029.10.%20kleine%20T%3F%3Fnzerinnen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Klasse! Sie machten nur sehr langsame Bewegungen und schüttelten in regelmäßigen Abständen (fast) synchron kleine goldene Glockenspiele, die sie in den Händen hielten. Ich hätte stundenlang zusehen können, aber leider war der Tanz schon sehr bald beendet. Pech!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging weiter und traf einen bedauernswerten Hund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20119%20-%2029.10.%20h%3F%3F%3F%3Flicher%20Hund.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20119%20-%2029.10.%20h%3F%3F%3F%3Flicher%20Hund.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun ist das arme Tier schon von Natur aus nicht gerade mit Schönheit gesegnet, und dann mußte Herrchen es unbedingt noch in eine Latzhose packen. *kopfschüttel*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann sah ich es: auf der anderen Seite des Sees verzogen sich die Wolken etwas und gaben den Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Fuji frei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20123%20-%2029.10.%20der%20Fuji%20zeigt%20sich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20123%20-%2029.10.%20der%20Fuji%20zeigt%20sich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Klar, daß ich da nicht zögerte und zum Seeufer ging, wo ich tatsächlich eine freie Sitzgelegenheit fand, von der aus ich die nächste halbe Stunde lang abwechselnd den Fuji und die umliegenden Berge betrachtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20131%20-%2029.10.%20Wolken%20%3F%3Fber%20See%20und%20Bergen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20131%20-%2029.10.%20Wolken%20%3F%3Fber%20See%20und%20Bergen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wunderschön war das. Immer noch umgaben dichte Wolken den Berg. Der Gipfel schien über allem zu schweben. Ein unvergeßlicher Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20134%20-%2029.10.%2029.10.%20Fuji-san.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20134%20-%2029.10.%2029.10.%20Fuji-san.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ging auf vier Uhr und schon wurde es langsam dunkel. Zeit, zurückzukehren und endlich in der Jugendherberge einzuchecken. Inzwischen hatte sie auch geöffnet. Der freundliche Herbergsvater, ein freundlicher Herr über 60, begrüßte mich und zeigte mir mein Zimmer. Die Saison am Fuji war schon fast vorbei, daher waren kaum Gäste da und ich hatte ein geräumiges Acht-Bett-Zimmer ganz für mich alleine. Am 6.11. schließt die JH für den Winter. Mit gutem Grund, denn es gibt dort keine Heizung. Nachts wurde es schon sehr kalt, aber glücklicherweise waren die Bettdecken ausreichend dick gefüttert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herbergsvater empfahl mir ein kleines, preiswertes Restaurant in der Nähe, in dem ich dann auch mein Abendessen einnahm. Inzwischen war es komplett dunkel geworden, also verbrachte ich den Abend damit, noch ein wenig zu lesen, bevor ich mich todmüde nach der kurzen Nacht und dem schönen Urlaubstag schlafen legte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116260437061281468?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116260437061281468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116260437061281468' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116260437061281468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116260437061281468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/reisebericht-teil-1-der-erste-blick.html' title='Reisebericht Teil 1: Der erste Blick auf den Fuji'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116246090119755585</id><published>2006-11-02T18:23:00.000+09:00</published><updated>2006-11-02T18:55:26.423+09:00</updated><title type='text'>Herbststöckchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20388.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20388.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da hat der &lt;a href="http://www.andreas-edler.de/2006/10/herbststckchen.php"&gt;Andreas&lt;/a&gt; mir doch glatt ein Stöckchen zugeworfen - just an dem Tag, als ich in den Urlaub gefahren bin. Was für ein Glück, daß ich es doch noch gefunden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Nenne fünf typische Herbstsachen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Leuchtend gelber Ginkgo, knallroter Ahorn, erträgliche Temperaturen, kürzere Tage, heißer Tee am Nachmittag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Würdest Du Pilze essen, die Du selber gesammelt hast?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich würde nicht mal Pilze essen, die jemand anderes gesammelt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Was würdest Du mit farbigen Blättern von den Bäumen und Kastanien machen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Blätter würde ich als Tischdekoration benutzen und die Kastanien liegen lassen. Früher (= zu Grundschulzeiten) habe ich damit noch gebastelt, aber da ich total unkreativ bin, was solche Sachen betrifft, verschone ich mittlerweile meine Umwelt (und mich) mit lustigen Figuren aus Kastanien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Welche Herbstgerichte schmecken Dir am besten?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ist Grünkohl ein Herbstgericht? Wenn ja, dann ist die Antwort einfach: die leckere Kohlwurst, die mit dem Kohl zusammen serviert wird. Wenn nein: keine Ahnung. Oder zählt Ostfriesentee mit Kandis und Sahne?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Hast Du schon mal einen Drachen gebaut? Ist er geflogen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gebaut: ich glaube ja. Geflogen: weiß ich nicht mehr. Lange her. Ich werde alt. :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wem werfe ich jetzt das Stöckchen zu? &lt;a href="http://bee-to-bee.blogspot.com/"&gt;Sabine&lt;/a&gt;, falls sie vor Ende des Herbstes den neuen Internetanschluß bekommt, und &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/"&gt;Julia&lt;/a&gt;, falls sie Lust hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116246090119755585?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116246090119755585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116246090119755585' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116246090119755585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116246090119755585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/herbststckchen.html' title='Herbststöckchen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116245865294917874</id><published>2006-11-02T18:05:00.000+09:00</published><updated>2006-11-02T18:17:52.080+09:00</updated><title type='text'>富士山</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_1011_FujiKitakami%20138.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_1011_FujiKitakami%20138.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116245865294917874?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116245865294917874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116245865294917874' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116245865294917874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116245865294917874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/11/blog-post.html' title='富士山'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116199938850585310</id><published>2006-10-28T10:22:00.000+09:00</published><updated>2006-10-28T10:44:12.206+09:00</updated><title type='text'>Pause</title><content type='html'>Ab heute ist hier wieder ein paar Tage Pause, denn heute abend geht es erneut für ein paar Tage in den Urlaub. Die Wetteraussichten sind zwar nicht gerade überwältigend, aber ich freue mich trotzdem riesig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rucksack nehme ich mit zur Arbeit, und nach Feierabend verziehe ich mich damit auf die Damentoilette und tausche die Arbeits- gegen bequemere Reisekleidung um. Dann fahre ich nach Umeda, von wo aus um 0:30 der Nachtbus nach Tōkyō startet. Um 8:00 morgens darf ich dort in den Bus nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kawaguchi-See"&gt;Kawaguchi-ko&lt;/a&gt; am Fuße des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fujisan"&gt;Fuji&lt;/a&gt; umsteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da bleibe ich bis Dienstag, dann geht es morgens mit dem Bus zurück nach Tōkyō und von dort mit dem Shinkansen weiter nach &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kitakami%2C_Iwate"&gt;Kitakami&lt;/a&gt; zu &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/"&gt;Julia&lt;/a&gt;. Am Donnerstag fliege ich zurück nach &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116199938850585310?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116199938850585310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116199938850585310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116199938850585310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116199938850585310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/pause.html' title='Pause'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116192147455551983</id><published>2006-10-27T12:45:00.000+09:00</published><updated>2006-10-27T12:58:39.713+09:00</updated><title type='text'>Sprachaustausch mal anders</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20546%20-%2026.10.%20ich.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20546%20-%2026.10.%20ich.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich wieder bei Kayo zum Sprachaustausch. Das haben wir diesmal etwas anders als sonst gemacht. Kayo hat mir gezeigt, wie man &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2005/12/okonomiyaki-heiligabend.html"&gt;Okonomiyaki&lt;/a&gt;, neben dem Grüntee-Eis mein erklärtes japanisches Lieblingsgericht, zu Hause in der Pfanne zubereitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geht tatsächlich ganz einfach: Frühlingszwiebeln und Kohl kleinschnibbeln, mit Mehl, Ei, Wasser und Brühe mischen, in eine gefettete Pfanne geben, kleine Stücke dünn geschnittenen Schweinefleischs drauflegen, braten lassen, nach einer Weile umdrehen, weiter braten lassen, auf einen Teller geben, Mayonnaise, Okonomiyakisauce und Bonitoschuppen darübergeben - itadakimasu! Lustig war's, und gut geschmeckt hat es sowieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20546%20-%2026.10.%20Kayo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20546%20-%2026.10.%20Kayo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist Kayo in ihrer winzigen japanischen Küche. Die kleine Maschine links ist übrigens ein Geschirrspüler. Kawaii!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116192147455551983?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116192147455551983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116192147455551983' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116192147455551983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116192147455551983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/sprachaustausch-mal-anders.html' title='Sprachaustausch mal anders'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116192069848325658</id><published>2006-10-27T12:17:00.000+09:00</published><updated>2006-10-27T12:44:58.986+09:00</updated><title type='text'>Ein ganz besonderer Garten</title><content type='html'>An den letzten beiden Montagen habe ich für Andrea gearbeitet, Dienstags bin ich wie immer zum Japanischunterricht gegangen - klar, daß ich da keine Zeit hatte, Ausflüge zu unternehmen. Aber diesen Dienstag habe ich mir gleich nach dem Japanischunterricht einen Garten angesehen. Einen ganz besonderen. Den Dachgarten vom OCAT.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20540%20-%2024.10.%20im%20Garten%20vom%20OCAT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20540%20-%2024.10.%20im%20Garten%20vom%20OCAT.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die haben tatsächlich auf dem großen Flachdach des Gebäudes (OCAT steht übrigens für "&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka City Air Terminal" - ich wollt's nur mal gesagt haben) einen großen Garten angelegt. Mit Rasen, Büschen, Blumen (die auch jetzt Ende Oktober noch wunderbar duften) und sogar ein paar Bäumchen. Und einige Sitzbänke, von denen ich mir die schönste aussuchte und mein im Combini gekauftes Mittagessen auspackte. Picknick über den Dächern von &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20539%20-%2024.10.%20im%20Garten%20vom%20OCAT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20539%20-%2024.10.%20im%20Garten%20vom%20OCAT.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Damit war ich nicht die einzige, aber die Japaner zogen es vor, ihr Essen im Schatten zu verzehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20534%20-%2024.10.%20%3F%3Fber%20den%20D%3F%3Fchern%20von%20Osaka.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20534%20-%2024.10.%20%3F%3Fber%20den%20D%3F%3Fchern%20von%20Osaka.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von fast jedem Punkt aus hat man einen guten Blick über die Stadt. Wenn sie nur nicht so häßlich wäre ... Und so laut. Das OCAT hat sechs Stockwerke, oben drauf den Garten, aber ein leichtes Brummen vom Straßenlärm drang dennoch nach oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20533%20-%2024.10.%20NOVA.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20533%20-%2024.10.%20NOVA.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas gibt es vom Dachgarten aus zu sehen: dieses 20stöckige Gebäude. Im 13. Stock arbeite ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116192069848325658?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116192069848325658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116192069848325658' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116192069848325658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116192069848325658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/ein-ganz-besonderer-garten.html' title='Ein ganz besonderer Garten'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116176899043412478</id><published>2006-10-25T18:27:00.000+09:00</published><updated>2006-10-27T12:45:25.050+09:00</updated><title type='text'>Es ist soweit</title><content type='html'>Heute habe ich meine Kündigung eingereicht.&lt;br /&gt;Mein letzter Arbeitstag ist Sonntag, der 26. November. Danach habe ich zwei Tage Wochenende, dann fünf Tage Urlaub, und dann wieder zwei Tage Wochenende. Davon der letzte ist der 5. Dezember, mein wirklich letzter Tag bei Nova und der Tag meiner Heimreise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da habe ich Zeit genug, um meine Sachen zu packen und zu verschicken (ich darf leider nur 20 kg mitnehmen :-( ), die Wohnung sauberzumachen und mich auf den großen Japanischtest am 3. Dezember vorzubereiten. Ich bin zwar ganz bescheiden und mache Level 4 (den Anfängerlevel), aber immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles gutgeht, habe ich die letzten zwei Wochen sogar sturmfreie Bude. Claudias Vertrag endet Mitte November, dann kehrt sie nach Australien zurück, und Anita zieht zum selben Zeitpunkt zu Kollegen nach Kyōto. Sie meinte, sie wolle nicht alleine in der Wohnung zurückbleiben, nur um dann neue Mitbewohnerinnen zu bekommen, mit denen sie vielleicht nicht klarkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 27. November findet dann meine Sayōnara-Party statt. Der Jahreszeit entsprechend auf dem &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2005/11/oh-du-frhliche.html"&gt;Deutschen Weihnachtsmarkt&lt;/a&gt; in Umeda. Voraussichtlich ab 18 Uhr, aber das steht noch nicht so genau fest. Also - wer Zeit und Lust hat ... ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116176899043412478?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116176899043412478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116176899043412478' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116176899043412478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116176899043412478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/es-ist-soweit.html' title='Es ist soweit'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116168922390029293</id><published>2006-10-24T20:10:00.000+09:00</published><updated>2006-10-25T18:38:10.790+09:00</updated><title type='text'>Lehrmaterialien</title><content type='html'>In den zehnminütigen Pausen zwischen den Unterrichtsstunden gibt es für uns Lehrer noch einiges zu tun: die Stunde beenden (d.h. evtl. letzte Fragen klären und sich von den Schülern verabschieden), die Kommentare beenden und abspeichern, evtl. in eine andere Bude wechseln, die Lektion für die nächste Stunde auswählen, die Kommentare aus den letzten Stunden der Schüler lesen (damit man in etwa weiß, wer und v.a. was einen erwartet), die Kameraverbindung herstellen, ... Trotzdem bleibt immer noch etwas Zeit, um auch mal mit den Kollegen zu quatschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft, machte ich eines Abends die paar Schritte zu Andreas Bude und warf einen Blick auf ihren Computer (Wen und was unterrichtet sie gleich? Hat sie die netteren Schüler abbekommen? ...). Dann fiel mein Blick auf das Buch, das sie neben dem Computer liegen hatte. Für den Fall, daß ein Schüler nicht kommt und eine No Show hinlegt. Für den Lehrer gibt es in dem Fall eine Freistunde, und damit es dann nicht langweilig wird, hat jeder immer was zu lesen dabei. Andreas Buch hatte ich schon öfters gesehen, ein Japanischlehrbuch. Aber an jenem Abend blieb mein Blick etwas länger an dem Buch hängen. Irgendwas stimmte da nicht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag nahm ich meine Kamera mit zur Arbeit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20002%20-%201.10.%20Japanese%20Vocaburaly.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20002%20-%201.10.%20Japanese%20Vocaburaly.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116168922390029293?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116168922390029293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116168922390029293' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116168922390029293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116168922390029293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/lehrmaterialien.html' title='Lehrmaterialien'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116153018000349648</id><published>2006-10-22T23:37:00.000+09:00</published><updated>2006-10-23T09:02:32.266+09:00</updated><title type='text'>Ich verstehe Japanisch!</title><content type='html'>Auf dem Rückweg von &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/auf-der-himmelsbrcke.html"&gt;Amanohashidate&lt;/a&gt; mußte ich wieder über Kyōto fahren. Um kurz vor acht stand ich dann auf dem Bahnhof und wartete auf den Schnellzug (Shinkaisoku). Mit der Bummelbahn wollte ich nicht fahren, das hätte doppelt so lange gedauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schöne an den japanischen Bahnhöfen (zumindest den großen) ist, daß auf den Bahnsteigen Markierungen an den Stellen angebracht sind, an denen sich die Türen des Zuges befinden, wenn er denn da ist. Manchmal gibt es unterschiedliche Markierungen, und die Anzeigentafel zeigt dann an, welche Markierungen für welchen Zug gelten. Und das schöne an den japanischen Zügen ist, daß sie auch tatsächlich vor diesen Markierungen halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stellte mich also an der Markierung für den Shinkaisoku auf. Ich war die zweite in der Schlange, vor mir stand nur noch ein junger Mann. Direkt hinter mir turtelte ein verliebtes Pärchen herum, und hinter dem Pärchen wartete eine ältere Dame.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich so da stand und auf den Zug wartete, bekam ich mit, wie die ältere Dame das Pärchen danach fragte, ob das auch wirklich der Zug nach &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka sei. Die Anzeigentafel sagte in ihrer Version in lateinischer Schrift, eine Stadt namens Kamigori sei das Ziel des Zuges. Hatte ich auch noch nie gehört, aber wenn die Tafel auf Kanji umschaltete, konnte ich die Zeichen für Himeji erkennen. Und wenn der Zug nach Himeji fährt, dann hält er auch in &lt;span style=""&gt;Ōsaka. Außerdem war das der Bahnsteig für die Züge nach &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ōsaka. Ich war mir also zu 99% sicher, auf den richtigen Zug zu warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich bemerkte ich hinter mir eine Bewegung und sah, wie das Pärchen einfach verschwand. Die ältere Dame sah den beiden erst verblüfft hinterher und drehte den Kopf dann wieder nach vorne. Sie sah mich direkt an. Sah mir direkt in meine großen, blauen Augen in meinem weißen Gesicht (der Bezeichnung "Bleichgesicht" aus den alten Indianerromanen kann ich eine gewisse Berechtigung nicht absprechen) und - textete mich zu. Das eigentlich Erstaunliche daran war aber, daß ich keinerlei Probleme hatte, sie zu verstehen. Natürlich habe ich nicht jedes Wort verstanden, nur die Schlüsselwörter, aber das hat ausgereicht. Den Rest konnte ich mir mühelos dazu denken (im Text kursiv gesetzt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das waren Taiwaner! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich wollte doch nur wissen, ob das&lt;/span&gt; der Zug nach &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;saka ist, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aber die beiden sind &lt;/span&gt;Taiwaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und haben mich&lt;/span&gt; nicht verstanden! Taiwaner! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und gehen einfach so weg! Woher soll ich das denn wissen, daß das&lt;/span&gt; Taiwaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und nicht&lt;/span&gt; Japaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sind&lt;/span&gt;! &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kann keinen Unterschied zwischen&lt;/span&gt; Japanern und Taiwanern sehen! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Also habe ich sie gefragt, ob das der richtige&lt;/span&gt; Zug &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ist, aber sie haben mich&lt;/span&gt; nicht verstanden, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weil das&lt;/span&gt; Taiwaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sind&lt;/span&gt;!..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Usw. usf. Und die ganze Zeit über sah sie mir starr in die Augen. Ich begann mir schon Sorgen zu machen. Vielleicht hatte die gute Frau wirklich Probleme mit ihrer Sehkraft? Mir blieb nichts anderes übrig, als &lt;strike&gt;mein Grinsen zu unterdrücken&lt;/strike&gt; höflich zu lächeln und ab und an zu nicken. Der junge Mann hatte sich ebenfalls längst schon umgedreht und grinste breit von einem Ohr zum anderen. Irgendwann mußte sie aber mal Luft holen, und da sagte ich, daß ich ebenfalls nach &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;saka führe und daß das schon der richtige Zug sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verblüfft hielt die Dame inne. Dann fragte sie den jungen Mann: "Entschuldigung, ist das hier der Zug nach &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;saka?" (Hallo?!) Dieser bestätigte und wandte sich dann mir zu: "Sie sprechen aber wirklich gut Japanisch." "Oh nein, ich spreche nicht sehr gut Japanisch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dame legte wieder los: "I&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ch hatte eben schon die beiden jungen Leute gefragt, aber das waren&lt;/span&gt; Taiwaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und haben mich gar&lt;/span&gt; nicht verstanden. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die sind dann einfach weggegangen, weil sie mich&lt;/span&gt; nicht verstanden haben. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aber woher soll ich das wissen, daß das&lt;/span&gt; Taiwaner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sind und nicht&lt;/span&gt; Japaner? &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Können Sie den Unterschied zwischen&lt;/span&gt; Taiwanern und Japanern sehen? &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich kann den Unterschied&lt;/span&gt; nicht sehen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;also habe ich sie gefragt, aber sie haben mich&lt;/span&gt; nicht verstanden.  Bei dieser jungen Dame hier" - sie machte eine kurze Handbewegung in meine Richtung - "sehe ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;doch wenigstens&lt;/span&gt;, daß sie Amerikanerin ist, aber -"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment hielt ich es für angebracht, die gute Frau in ihrem Redeschwall zu unterbrechen und über ihren erneuten Irrtum aufzuklären. Aber ich konnte beruhigt zur Kenntnis nehmen, daß mit ihren Augen doch alles in Ordnung war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich königlich amüsiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116153018000349648?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116153018000349648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116153018000349648' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116153018000349648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116153018000349648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/ich-verstehe-japanisch.html' title='Ich verstehe Japanisch!'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116144933880700150</id><published>2006-10-22T01:39:00.000+09:00</published><updated>2006-10-23T00:23:27.876+09:00</updated><title type='text'>Urlaubsaktivitäten</title><content type='html'>Die Schülerin hatte im Winter (ja, das ist schon ein Weilchen her) in Köln einen zweimonatigen Sprachkurs besucht und bei einer Gastfamilie gewohnt. Dann saß sie bei mir in einer Einzelstunde. Klar, daß ich da die Lektion "Über eine Reise berichten" etwas abgewandelt habe und sie statt dessen über ihren Deutschlandaufenthalt erzählen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lehrerin: "Was haben Sie in Köln gemacht?"&lt;br /&gt;Schülerin: "Ich habe den Kölner Dom gesehen."&lt;br /&gt;Lehrerin: "Oh, klasse! Wie war's?"&lt;br /&gt;Schülerin: "Sehr schön."&lt;br /&gt;Lehrerin: "Und was haben Sie noch gemacht?"&lt;br /&gt;Schülerin (nuschelt): "Ichhabegestapoactivitygemacht."&lt;br /&gt;Lehrerin (glaubt, sich verhört zu haben): "WAS?!"&lt;br /&gt;Schülerin (nuschelt immer noch, ist aber verständlicher geworden): "Ich habe Gestapo-Activity gemacht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach über fünf Minuten intensivsten Nachfragens und Wörtererklärens habe ich ihr einen fertigen Satz aufgeschrieben und sie den zweimal laut vorlesen lassen. Nur zur Sicherheit. Das mache ich sonst nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin in ein Museum gegangen und habe mir eine Ausstellung über die Gestapo angesehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lehrerin (wischt sich den Schweiß von der Stirn): *uff*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116144933880700150?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116144933880700150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116144933880700150' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116144933880700150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116144933880700150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/urlaubsaktivitten.html' title='Urlaubsaktivitäten'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116132209196212590</id><published>2006-10-20T13:50:00.000+09:00</published><updated>2006-10-23T09:00:12.720+09:00</updated><title type='text'>Auf der Himmelsbrücke</title><content type='html'>Kaum war ich aus dem Urlaub zurück, bin ich an meinem nächsten Wochenende (genauer gesagt: Montag, 9.10.) schon wieder unterwegs gewesen. Viel Zeit bleibt mir ja nicht mehr, und da ich diesen und den folgenden Montag für Andrea arbeite, mußte die Freizeit gut genutzt werden. Die Wettervorhersage war auch vielversprechend, also folgte ich einer Empfehlung von Cari und Anita und fuhr zu einer der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_sch%C3%B6nste_Landschaften_Japans"&gt;drei schönsten Landschaften Japans&lt;/a&gt;, nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amanohashidate"&gt;Amanohashidate&lt;/a&gt; im Nordwesten der Präfektur Kyōto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amanohashidate ("Himmelsbrücke") ist eine schmale, mit Kiefern bewachsene Nehrung, die sich über 3,6 Kilometer durch die Bucht von Miyazu erstreckt. An der Seite zum offenen Meer hin gibt es schöne Sandstrände, die im Sommer von Touristen bevölkert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider fährt nur ein einziger direkter Zug von &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka nach Amanohashidate, wie man mir in der Touristeninformation von Shin &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka erklärte, und so mußte ich über Kyōto fahren. Der direkte Zug von Kyōto wäre dann auch erst in über einer Stunde abgefahren, aber es gab eine Verbindung, wo ich nur einmal umsteigen mußte, nur eine halbe Stunde später. Natürlich habe die genommen. Die Zugfahrt dauerte über zwei Stunden und führte mich ziemlich bald aus dem dichtbesiedelten Teil der Kansairegion in ländlichere Gegenden, durch nahezu unberührt wirkende Täler und an dicht bewaldeten Bergen vorbei. In einer kleinen Stadt mit dem Namen Fukuchiyama (die allem Anschein nach über eine entzückende kleine Burg verfügt) mußte ich umsteigen. Auf dem Bahnsteig sah ich mich gerade suchend um, als eine Japanerin mich auf Englisch (!) ansprach:"Where are you going?" "To Amanohashidate." "That's your train!" Sie fuhr mit demselben Zug und kam später extra zu meinem Platz gelaufen, um mir zu sagen, daß ich an der nächsten Station aussteigen müsse, und schenkte mir zwei schöne Postkarten von Amanohashidate und dem Kiyomizu-dera in Kyōto. Wo immer ich in diesem Land auch hin komme - überall treffe ich wahnsinnig nette Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Amanohashidate angekommen, habe ich mich als erstes an der dortigen Touristeninformation mit englischem Infomaterial und Karten ausstatten lassen. Anschließend ging es zur nahegelegenen Sesselliftstation, die auf den Berg Monju führt. Dort oben gibt es einen Vergnügungspark (den ich einfach ignoriert habe) und eine Aussichtsplattform, von der aus man die Sandbank in ihrer ganzen Länge wunderbar überblicken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20372%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20372%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter an dem Tag war einfach fantastisch: nahezu blauer Himmel mit nur ein paar Wölkchen, Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen (schätzungsweise leicht über 20 Grad). Ich blieb eine ganze Weile da oben, genoß die Aussicht auf Amanohashidate, die umliegenden Berge und die Bucht - und die japanischen Touristen, die sich die Sandbank an den extra dafür bestimmten Stellen auf die traditionelle Weise ansahen: man stelle sich mit dem Rücken zur Bucht, beuge sich nach unten und sehe durch die gespreizten Beine hindurch. Natürlich habe ich das auch gemacht (leugnen kann ich es eh nicht, wo ich doch gestern schon das Beweisfoto veröffentlicht habe). Wer auch immer ursprünglich diesen Einfall gehabt haben mag - es war eine sehr gute Idee. Über Kopf sieht die Landschaft gleich noch mal so schön aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich mit dem Sessellift wieder nach unten fuhr, machte ich erst noch Picknick mit Sandwichs aus dem Combini. Selten habe ich bei so schöner Aussicht zu Mittag gegessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20388%20-%209.10.%20mein%20Schatten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20388%20-%209.10.%20mein%20Schatten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Leben in Japan ist wahnsinnig gefährlich, aber bei dem Sessellift hatte man auf jegliche Absicherung verzichtet. Man setzt sich einfach rein und hält sich irgendwie an der Stange fest, mit der der Sessel am Drahtseil befestigt ist. Das ist nur in den ersten fünf Minuten unheimlich, danach hat man sich daran gewöhnt und genießt die Fahrt. Das geht aber nur, weil der Sessellift ganz gemütlich den Berg rauf- und wieder runterzuckelt. Außerdem fällt man im Zweifel nie tiefer als einen Meter. Schöner ist es übrigens, wenn man wieder runterfährt, weil man die ganze Zeit auf die Nehrung blickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die andere Seite der Bucht gelangt man entweder mit der Fähre an der Nehrung entlang oder mit einem gemieteten Fahrrad bzw. zu Fuß über die Sandbank. Letzteres ist ein angenehmer 50minütiger Spaziergang unter Kiefern hindurch und nie weit vom Strand entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20409%20-%209.10.%20Welle%20im%20Anmarsch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20409%20-%209.10.%20Welle%20im%20Anmarsch.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gebadet hat keiner mehr, aber dennoch waren zahlreiche Touristen am Strand zu sehen, die genau wie ich den Wellen zusahen, die immer wieder von neuem an den Strand klatschten. Einige hatten auch ihre Hunde dabei (nur dieser hatte vorher noch sein Trikot anziehen müssen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20415%20-%209.10.%20Pinie%20vor%20blauem%20Himmel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20415%20-%209.10.%20Pinie%20vor%20blauem%20Himmel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war ein schöner Spaziergang, der nur etwas länger als 50 Minuten dauerte, weil ich immer wieder zum Fotografieren stehenblieb. Aber was soll man auch sonst machen, wenn einem alle paar Meter ein neues Motiv vor die Linse kommt? Wenn da eine merkwürdig gewachsene Kiefer steht, eine eigentümliche Wolkenformation zu sehen ist oder besonders hohe Wellen ans Ufer schlagen? (Bei dem Versuch, letzteres zu fotografieren, habe ich mir prompt auch leicht nasse Füße geholt ...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20451%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20451%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einiger Zeit war ich dann aber doch in Fuchu angekommen, dem Ortsteil an der Nordseite der Bucht. Da muß man eigentlich gar nicht extra auf den Berg hinauf fahren, um einen schönen Blick auf die Himmelsbrücke zu haben, aber die Fahrt mit dem Sessellift hatte mir so viel Spaß gemacht, daß ich es mir nicht entgehen lassen wollte, das Vergnügen ein zweites Mal zu haben. So stand ich nach einer Weile im Kasamatsu-kōen, und sah mir die Nehrung erneut von oben an. Wieder waren viele Japaner da, die sich - Alt und Jung - zum traditionellen Blick auf Amanohashidate auf die dazu vorgesehenen Steinbänke stellten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20480%20-%209.10.%20Foto%20durch%20die%20Beine.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20480%20-%209.10.%20Foto%20durch%20die%20Beine.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einige machten dabei sogar noch ein Foto durch ihre gespreizten Beine hindurch. Das ist natürlich Schwachsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20482%20-%209.10.%20Amanohashidate.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20482%20-%209.10.%20Amanohashidate.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man macht einfach ein Foto, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20482%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20482%20-%209.10.%20Amanohashidate.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... dreht es dann um, und schon hat man den einzigartigen Eindruck für alle Ewigkeit festgehalten. Funktioniert sogar mit Digitalfotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da oben habe ich dann aber auch von einem netten Japaner mein Beweisfoto bekommen, und dann wurde es auch schon Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Das erkannte ich daran, daß der Sessellift seinen Betrieb eingestellt hatte (was war ich enttäuscht!) und ich die normale Seilbahn nehmen mußte, um wieder nach unten zu kommen. :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg auf die andere Seite der Bucht bin ich mit der Fähre gefahren. Eine knappe Viertelstunde lang ging es immer an der Nehrung entlang auf die andere Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20503%20-%209.10.%20die%20M%3F%3Fwen%20fliegen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20503%20-%209.10.%20die%20M%3F%3Fwen%20fliegen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit den anderen Fahrgästen stand ich auf dem Oberdeck, ließ mir den frischen Wind um die Nase wehen und sah den Möwen zu, die das kleine Schiff in einem atemberaubenden Tempo umflogen und mit dem Schnabel die Häppchen auffingen, die ihnen von einigen Fahrgästen zugeworfen wurden (ich hoffe nur, daß das spezielles Futter war - nicht, daß die Möwen hinterher Durchfall bekommen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20517%20-%209.10.%20Bussarde.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20517%20-%209.10.%20Bussarde.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte gar nicht lange, da gesellten sich auch einige der Raubvögel, die ich den ganzen Tag lang majestätisch über die Bucht schweben sah, zu den Möwen und umkreisten die Fähre. Keine Ahnung, was das für Vögel sind (Geisteswissenschaftler ...), und was sie wollten. Sie hatten jedenfalls kein Interesse an den Häppchen oder an den Möwen (die auch eine Nummer zu groß gewesen wären). Vielleicht waren sie einfach nur neugierig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116132209196212590?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116132209196212590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116132209196212590' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116132209196212590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116132209196212590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/auf-der-himmelsbrcke.html' title='Auf der Himmelsbrücke'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116118579260399968</id><published>2006-10-19T00:28:00.000+09:00</published><updated>2006-10-19T00:36:32.703+09:00</updated><title type='text'>Nanu?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20486%20-%209.10.%20der%20traditionelle%20Blick%20auf%20Amanohashidate.2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20486%20-%209.10.%20der%20traditionelle%20Blick%20auf%20Amanohashidate.2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116118579260399968?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116118579260399968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116118579260399968' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116118579260399968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116118579260399968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/nanu.html' title='Nanu?'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116116197790864337</id><published>2006-10-18T17:35:00.000+09:00</published><updated>2006-10-19T00:27:41.950+09:00</updated><title type='text'>Technik, die nicht begeistert</title><content type='html'>Technik macht das Leben leichter und das ist auch gut so. Meistens jedenfalls. Es kommt auch bei der Technik auf die richtige Dosierung an. Irgendwann ist es auch schlicht zuviel des Guten. Wenn ich eine Bedienungsanleitung brauche, um das Klo ordnungsgemäß benutzen zu können, zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20253%20-%205.10.%20Bedienungsanleitung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20253%20-%205.10.%20Bedienungsanleitung.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie bei der Toilette im Hotel in Miyazaki, das einzige, was mir an meinem Zimmer nicht gefallen hat. Schon das High-Tech-Klo bei Nova hat mehr Funktionen und Knöpfe als (meines Erachtens) nötig sind. Nur stören sie mich da nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20252%20-%205.10.%20Washlet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20252%20-%205.10.%20Washlet.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses Exemplar hier hatte noch ein paar Funktionen mehr und ist mir schlicht auf den Geist gegangen. Ich zitiere die Bedienungsanleitung:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;To prepare the warm water rinse:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sit down on the seat. When the PREPARATION indicator lamp stops blinking and shows a steady illumination, the warm water rinse is ready.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Also: man setzt sich drauf, und nach zwei Sekunden beginnt die Toilette, das Wasser anzuwärmen - nur für den Fall, daß der Benutzer eventuell vielleicht die Bidetfunktion nutzen möchte. *RÖDEL SPOTZ RÖDEL SPOTZ RÖDEL*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nervt!!! Besonders unmittelbar nach dem Aufstehen, wenn meine motorischen Fähigkeiten nur bedingt abrufbereit sind. Da begann der Morgen damit, daß ich mich über absolut überflüssige Technik geärgert habe, weil ich den STOP-Knopf nicht sofort finden konnte, mit dem Ruhe und Frieden in Sekundenschnelle wiederhergestellt waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116116197790864337?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116116197790864337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116116197790864337' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116116197790864337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116116197790864337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/technik-die-nicht-begeistert.html' title='Technik, die nicht begeistert'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116109255830684946</id><published>2006-10-17T22:14:00.000+09:00</published><updated>2006-10-18T18:08:01.846+09:00</updated><title type='text'>Eine unheimliche Begegnung</title><content type='html'>Auf dem Weg zum Udo-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt; bin ich - &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/reisebericht-teil-3-die-kste-entlang.html"&gt;ich erwähnte es schon&lt;/a&gt; - zunächst in die falsche Richtung gelaufen, und zwar den Berg &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rauf&lt;/span&gt; statt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;runter&lt;/span&gt;. Schon auf dem Weg nach oben bemerkte ich auf den Stufen, daß sich da etwas bewegte. Aber schon im nächsten Augenblick war nichts mehr zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, als ich mich seufzend vom Gipfel aus wieder nach unten begab, geschah es: Etwas verschwand blitzschnell unter genau dem Stein, wo ich eben gerade noch meinen Fuß drauf setzen wollte. Das ging so schnell, daß nur zwei visuelle Eindrücke in meinen grauen Zellen ankamen: leuchtend rot und viele Beine. *Panik*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell eine Stufe wieder zurück nach oben. Wer weiß, was das für ein Viech ist. Was so rot leuchtet, kann nur gefährlich sein. Dann gaaaaaanz langsam und wieder eine Stufe nach unten, ein Schwenker so weit wie möglich zur Seite und vooooorsichtig ein paar Stufen weiter runter. Umgedreht und die entsprechende Stufe inspiziert. Nichts zu sehen. Etwas gewartet, immer noch nichts, weiter gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Schritte weiter dann wieder: etwas Knallrotes mit vielen Beinen und schneller in einer Spalte verschwunden, als ich die Kamera draufhalten und den Auslöser betätigen konnte. Aber je weiter ich nach unten ging, desto mehr von diesen Viechern konnte ich sehen, und obwohl sie wahnsinnig scheu sind, habe ich trotzdem wenigstens ein Foto machen können:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20209%20-%204.10.%20rote%20Bergkrabbe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20209%20-%204.10.%20rote%20Bergkrabbe.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was um alles in der Welt machen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Krabben&lt;/span&gt; auf einem Berg?! Ist das normal?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man ist ja doch belesen und macht sich so seine Gedanken, auch wenn die Krabben nicht in Massen auftraten und eben knallrot statt weiß waren. Aber wer weiß, vielleicht haben die Yrr &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwarm"&gt;das Buch&lt;/a&gt; auch schon gelesen ... ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116109255830684946?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116109255830684946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116109255830684946' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116109255830684946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116109255830684946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/eine-unheimliche-begegnung.html' title='Eine unheimliche Begegnung'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116101217657153074</id><published>2006-10-17T00:16:00.000+09:00</published><updated>2006-10-17T00:24:40.370+09:00</updated><title type='text'>Genetik</title><content type='html'>Mit der Zeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß die Japaner einen angeborenen Gendefekt haben, der es ihnen nahezu unmöglich macht, das deutsche Verb "sprechen" zu benutzen. Das wird mit schöner Regelmäßigkeit einfach durch ein anderes Verb ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Klassiker:&lt;br /&gt;"Ich spiele Französisch." (NEIN!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Kollegin hat neulich mal wieder die Lektion "Ein einfaches Telefongespräch führen" auf dem Level für die nicht mehr völlig blutigen Anfänger gehalten.&lt;br /&gt;"Firma XY, guten Tag."&lt;br /&gt;"Guten Tag, ich möchte mit Herrn Müller schlafen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116101217657153074?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116101217657153074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116101217657153074' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116101217657153074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116101217657153074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/genetik.html' title='Genetik'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116083831225194925</id><published>2006-10-15T11:59:00.000+09:00</published><updated>2006-10-17T00:15:52.586+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 4: Der letzte Tag</title><content type='html'>An meinem letzten Urlaubstag habe ich es ruhig angehen lassen, bin etwas später aufgestanden (aber auch nicht zu spät, denn Frühstück gab's nur bis neun) und bin erst um kurz vor zehn losgezogen. Den Koffer konnte ich noch im Hotel lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich es am Montag aufgrund widriger Umstände nicht in den Heiwadai-kōen geschafft hatte, bin ich am Donnerstag auf Nummer sicher gegangen und habe den direkten Bus dorthin genommen. Die Endhaltestelle lag mitten in einem seeehr ruhigen Wohngebiet, aber der Busfahrer hat mir den richtigen Weg zum Parkeingang gezeigt. Dort mußte ich dann nur eine kleine Treppe hoch, und dann stand ich schon vor dem Andenkengeschäft und Restaurant des Parks. Ein paar Schritte weiter befand sich schon der Friedensturm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20254%20-5.10.%20Heiwadai-koen%20mit%20Friedensturm.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20254%20-5.10.%20Heiwadai-koen%20mit%20Friedensturm.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Reiseführer bezeichnet ihn als "rather Stalinist". Damit haben die Autoren nicht so ganz unrecht. Neben das Hauptgebäude der MGU würde er optisch auch ganz gut passen. Ein kleines bißchen älter ist dieser Turm allerdings. Er wurde schon 1940 gebaut, und die Steine kamen aus aller Welt. Den schönen Namen hat der Turm dann aber erst nach dem Krieg verpaßt bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich schön ist er nicht, und so bin ich gleich weiter gegangen. Ich wollte endlich den Haniwagarten sehen. Ich erwähnte es bereits, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haniwa"&gt;Haniwa&lt;/a&gt; sind Tonfiguren, die im 4. Jahrhundert bei und in japanischen Hügelgräbern aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20266%20-%205.10.%20Haniwa-Garten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20266%20-%205.10.%20Haniwa-Garten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Haniwagarten hat man nun zahlreiche Kopien von Haniwa zwischen den Bäumen aufgestellt. Schöne Idee. Im Schatten der Bäume wirken die teilweise moosbewachsenen Tonfiguren schon ein bißchen unwirklich. Das ist viel eindrucksvoller, als sich die Originale im Museum bei Kunstlicht anzusehen. Hier sind es wirklich Relikte aus einer längst vergangenen Zeit (und daß es "nur" Kopien sind, tut dem keinen Abbruch).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tonfiguren in unterschiedlichsten Formen gibt es da: Schiffe, Häuser, Pferde, Krieger, Tänzer, einen König und ein paar Hühner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20272%20-%205.10.%20Kotospielerin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20272%20-%205.10.%20Kotospielerin.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Besonders gut hat mir die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koto"&gt;Koto&lt;/a&gt;spielerin gefallen (könnte aber auch ein Kotospieler sein).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20284%20-%205.10.%20grinsende%20Krieger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20284%20-%205.10.%20grinsende%20Krieger.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Reichlich bizarr fand ich diese Kriegerfiguren hier. Von denen gab es eine ganze Menge, und alle haben dieses merkwürdige Grinsen im Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute halbe Stunde bin ich durch den Haniwagarten spaziert, habe die Figuren bewundert, Fotos gemacht und die Atmosphäre auf mich wirken lassen. Danach gab es in dem Park nichts mehr, was mich interessiert hätte, und so kehrte ich zur Bushaltestelle zurück. Mein nächstes Ziel war das Miyazaki Prefectural Museum of Nature and History, in dem ich mir doch noch ein paar Originalhaniwa ansehen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Hinfahrt hatte ich gesehen, daß die Busstrecke am Kulturpark von Miyazaki vorbeiführt, in welchem sich das Kreiskunstmuseum befindet. Die Nordostecke vom Kulturpark wiederum liegt direkt gegenüber dem Park rund um den Miyazaki-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;, in welchem sich wiederum das Museum befindet, das ich mir ansehen wollte. Das sollte also problemlos zu finden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte Glück: als ich an der Bushaltestelle ankam, fuhr gerade der Bus vor. Ich war der einzige Fahrgast und fragte den Fahrer sicherheitshalber noch mal, ob der Bus auch wirklich am Kreiskunstmuseum halten würde. Der gute Mann antwortete mir mit einem Wortschwall, aus dem ich nur so viel verstand, daß ich diesen Bus nehmen könne. Und er sagte mir auch rechtzeitig Bescheid, als wir an die gewünschte Haltestelle kamen. Nett!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20291%20-%205.10.%20Miyazaki%20Kreiskunstmuseum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20291%20-%205.10.%20Miyazaki%20Kreiskunstmuseum.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist das Kreiskunstmuseum. Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, auch dort in die aktuelle Ausstellung zu gehen. Aber dann sagte ich mir, daß ich nicht nach Südjapan gefahren bin, um mir eine Ausstellung über Maria Theresia und Marie Antoinette anzusehen, und habe es sein gelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins Naturkundemuseum wurde ich erstaunlicherweise für umsonst reingelassen. Die Dame an der Kasse sagte irgendwas von "yasumi" (Feiertag). Was auch immer der Anlaß war - ich habe gar nicht erst angefangen, mich zu beklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Erdgeschoß gibt es eine riesige Ausstellung zu Fauna und Flora der Präfektur Miyazaki. Inklusive eines Skeletts eines beängstigend riesigen Tyrannosaurus Rex (aber wenn ich das Schild richtig interpretiert habe, war das die Kopie eines amerikanischen Originals). Von so ziemlich jedem Tier, das dort unten heimisch ist, konnte ich mir ein Präparat ansehen. Die Vögel und Säugetiere waren ja alle noch ganz hübsch, ebenso die Schmetterlinge, aber bei den meisten Tieren war ich doch heilfroh, mit denen nicht weiter in Kontakt gekommen zu sein (Käfer, Spinnen, Schlangen, Kakerlaken, ...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20295%20-%205.10.%20Originalhaniwa%20im%20Naturkundemuseum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20295%20-%205.10.%20Originalhaniwa%20im%20Naturkundemuseum.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Obergeschoß gab es dann Exponate zur Volkskunst. Einige Originalhaniwa und andere Grabbeigaben, darunter einen Goldteller, den man ausdrücklich nicht fotografieren durfte, waren das erste, was ich mir ansehen konnte. Interessant waren auch die zahlreichen Handwerksgegestände, auch wenn ich meistens nur erahnen konnte, was man damit anstellen kann. Am Eingang hatte ich (auf Nachfragen) ein englischsprachiges Infoblatt bekommen, aber allzuviel Inhalt hatte das nicht. In einer Ecke liefen kurze Filmchen zu den verschiedenen matsuri, die in Miyazaki und Umgebung übers Jahr hinweg gefeiert werden, in einer Dauerschleife. Davon habe ich auch nichts verstanden, aber es war wirklich interessant anzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hübsch war auch die Ecke, in der sie ein kleines Wohnhaus aus den 50er Jahren aufgebaut hatten. Das konnte man sogar betreten (aber nur bis zur Türschwelle, Japaner betreten eine Wohnung ja grundsätzlich nicht in Schuhen). Drum herum war Kinderspielzeug ausgestellt (das aber wahrscheinlich teilweise jünger war). Eine Bekannte habe ich auch gesehen: in einem Schaukasten mit Anziehpuppen aus Papier war Heidi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20307%20-%205.10.%20Wandertag%20der%20Grundschule.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20307%20-%205.10.%20Wandertag%20der%20Grundschule.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Viel war nicht los im Museum, während ich mir die Ausstellung angesehen habe, habe ich nur einen einzelnen Mann getroffen, der sich den Film über die geologische Geschichte der Präfektur angesehen hat. Eine Weile habe ich auch zugesehen, aber weil ich davon absolut nichts verstehen konnte, wurde es bald langweilig. Eine Grundschulklasse war auch da, aber die müssen einen anderen Weg durch die Ausstellung genommen haben, jedenfalls traf ich die Kinder erst draußen auf der Rasenfläche vor dem Haupteingang wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20311%20-%205.10.%20Bauernhaus%20aus%20Gokase.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20311%20-%205.10.%20Bauernhaus%20aus%20Gokase.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem Museumsgebäude gibt es noch etwas sehr interessantes: drei Bauernhäuser und das Haus eines Landsamurai (der nicht allzu wohlhabend gewesen sein kann) aus der Gegend. Alle sind sie zwischen 100 bis 220 Jahre alt. Das hier ist das älteste aus der Gruppe, ein kleines Bauernhaus aus dem Nordwesten der Präfektur Miyazaki, 1787 gebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20312%20-%205.10.%20Bauernhaus%20aus%20Gokase%2C%20Inneres.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20312%20-%205.10.%20Bauernhaus%20aus%20Gokase%2C%20Inneres.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist winzig und hat nur zwei Zimmer, aber immerhin ansatzweise Tatamimatten rund um die Feuerstelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich die vier Häuser alle ausgiebigst betrachtet hatte, verspürte ich ein leichtes Hungergefühl, daher nahm ich den nächsten Bus Richtung Stadtzentrum. Nach einer Weile fand ich ein gutes Restaurant:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20341%20-%205.10.%20das%20Restaurant%20Oguro.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20341%20-%205.10.%20das%20Restaurant%20Oguro.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ogura, von meinem Reiseführer als "café-style restaurant offering good, cheap food". Das hatte ich am Montag schon verzweifelt gesucht. An dem Tag war ich wirklich reichlich orientierungslos. Aber das Restaurant ist auch wirklich gut in einer extrem schmalen Seitenstraße direkt hinter einem der großen Kaufhäuser versteckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ogura ist ein historischer Ort: hier wurde 1967 das gute Chicken Nanban erfunden. Habe ich natürlich wieder bestellt. Das Essen war wirklich lecker, aber die Portion war viel zu groß. Ich hatte Kohldampf, aber irgendwann ist der Magen auch einfach voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Essen bin ich dann noch weiter durch die Innenstadt spaziert, habe einen Schaufensterbummel gemacht und einen kleinen japanischen Garten entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20349%20-%205.10.%20japanischer%20Garten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20349%20-%205.10.%20japanischer%20Garten.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nichts dolles, aber nett gemacht (mit Gärten kennen die Japaner sich aus, das muß man ihnen lassen). Erstaunlich, wie viele Koi in so einen kleinen Teich passen, ohne sich gegenseitig aufzufressen (oder etwa doch?... :-o ).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann gab es nichts mehr zu sehen, also habe ich meinen Koffer aus dem Hotel geholt und mich auf einen Kaffee zu Starbucks gesetzt, bevor ich gegen halb fünf in den Bus zum Flughafen gestiegen bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20350%20-%205.10.%20Miyazaki-kuko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20350%20-%205.10.%20Miyazaki-kuko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Bevor sich wieder jemand wundert: das Foto wurde durch eine dicke Fensterscheibe aufgenommen, daher der Spiegeleffekt auf den Wolken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flug war reichlich unspektakulär. Wegen der Dunkelheit war nichts zu sehen, daher war ich der Stewardess wirklich dankbar, die mir extra eine englischsprachige Zeitung heranschaffte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend war nur der Landeanflug über &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka. Wahnsinn, wie viele Lichter in dieser Stadt leuchten! Ich habe vergeblich versucht, etwas zu erkennen. Erst als das Flugzeug über den Yodo-gawa flog, wußte ich so ungefähr, wo wir waren. Ganz schön breit, dieser Fluß. Shin &lt;span style=""&gt;Ōsaka-eki habe ich erkannt, nicht aber das Haus, in dem ich lebe, obwohl wir sicher ganz nah dran vorbeigedonnert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ōsaka goß es in Strömen, und wir mußten das Flugzeug über das Rollfeld verlassen. Aber am Fuß der Ausstiegstreppe erwarteten uns zwei Flughafenmitarbeiter in REgenmänteln mit einem riesigen Vorrat an JAL-Regenschirmen, die sie in Windeseile für uns Passagiere aufspannten. Am Eingang zum Flughafenterminal wurden die Schirme von zwei weiteren Mitarbeitern wieder eingesammelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;Auschecken ging schnell, dann mußte ich nur noch auf den Flughafenbus nach Shin &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Ōsaka warten.&lt;/span&gt; Dieser hatte schon an einer anderen Haltestelle am Flughafen Fahrgäste aufgenommen, aber obwohl ich mit ziemlich vielen Leuten in der Schlange stand, fanden wir alle einen Sitzplatz. Die zuletzt Eingestiegenen mußten allerdings mit den runterklappbaren Plätzen im Mittelgang Vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japaner gelten im allgemeinen als besonders höflich, und im großen und ganzen stimmt das auch. Allerdings ist die Höflichkeit oft eher oberflächlich. Man ist höflich, weil man das halt so macht und weil man vor den anderen das Gesicht nicht verlieren will. Aber manchmal tritt die Rücksichtslosigkeit deutlich zutage. So auch im Flughafenbus. Wie gesagt, einige Fahrgäste waren schon an einer anderen Haltestelle zugestiegen. In jeder Reihe war auf jeder Seite des Ganges schon einer der beiden Plätze besetzt. Wer alleine reist, der hat dann ja auch gerne einen Einzelplatz. Uns später Zugestiegenen blieben daher nur die Plätze am Gang (bzw. im Gang) übrig. Außer in meiner Reihe. Ich hatte den Platz am Gang auf der rechten Seite des Busses erwischt, und auf der linken Seite hatte es sich ein beleibter Geschäftsmann bequem gemacht, die dicke Aktentasche auf den Knien. Der Fensterplatz neben ihm war noch frei. Ein jüngerer Mann, ebenfalls Geschäftsreisender, wollte sich nun ebenfalls in diese Reihe setzen (sonst war ja nun auch nichts mehr frei). Anstatt nun einfach auf den Fensterplatz zu rutschen, blieb der Geschäftsmann stur sitzen. Der andere Mann mußte praktisch über ihn und seine Aktentasche klettern (gesagt hat er natürlich auch nichts, dazu sind Japaner zu höflich). Ich habe dem fetten Geschäftsmann einen finsteren Blick zugeworfen, aber der hat einfach geradeaus gestarrt und das gar nicht gesehen. Blöder Kerl.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116083831225194925?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116083831225194925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116083831225194925' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116083831225194925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116083831225194925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/reisebericht-teil-4-der-letzte-tag.html' title='Reisebericht Teil 4: Der letzte Tag'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116067194724883380</id><published>2006-10-13T01:47:00.000+09:00</published><updated>2006-10-13T01:52:27.250+09:00</updated><title type='text'>Nebenwirkungen</title><content type='html'>Schüler 1: "Was fehlt Ihnen?"&lt;br /&gt;Schüler 2: "Ich habe Nasenbraten, weil ich habe zuviel Schokolade gegessen."&lt;br /&gt;Schüler 1, Schüler 3, Lehrerin: "??????"&lt;br /&gt;Schüler 2: "Ja, ich habe gestern 500 Gramm gegessen, und meine Nase hat gebraten."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116067194724883380?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116067194724883380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116067194724883380' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116067194724883380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116067194724883380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/nebenwirkungen.html' title='Nebenwirkungen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116061454110436946</id><published>2006-10-12T23:51:00.000+09:00</published><updated>2006-10-13T11:55:43.006+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 3: Die Küste entlang</title><content type='html'>Ursprünglich hatte ich gedacht, am Mittwoch in den Kirishima-Nationalpark zu fahren und mir die Berge anzusehen. Aber nachdem ich am Tag zuvor schon so viele Stunden im Zug und dann im Sightseeingbus verbracht hatte, fand ich die Aussicht, schon wieder stundenlang mit dem Bus zu fahren und irgendwo in der Pampa steckenzubleiben (so oft fahren die Busse da nämlich nicht), nicht mehr so berauschend. Stattdessen bin ich die Küste entlang nach Süden gefahren, habe stundenlang im Bus gesessen und bin sogar für eine Stunde in der Pampa steckengeblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tour hatte ich eigentlich erst am Freitag machen wollen, aber letztlich war es doch gut, daß ich nicht in die Berge gefahren bin. Der Himmel war den ganzen Tag über mit schweren Wolken behangen, da hätte ich nicht viel von der Aussicht gehabt. Windig war es auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Bus bin ich die sogenannte Nichinan-Küstenlinie abgefahren, zur Linken den Pazifik und atemberaubend schöne Felsformationen, zur Rechten die Berge. Mein erster Halt war Aoshima, eine kleine Insel mit einem Umfang von nur 1,5 km, die durch einen kleinen Damm mit dem nahegelegenen Festland verbunden ist. Sie beherbergt laut Reiseführer Betelpalmen und viele andere Arten subtropischer Pflanzen. Ich habe nur die Palmen erkannt, alles andere sah für mich ganz normal aus. Aber ich habe ja auch nur Geisteswissenschaften studiert. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20161%20-%204.10.%20Waschbrettfelsen%20und%20Wellen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20161%20-%204.10.%20Waschbrettfelsen%20und%20Wellen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Insel ist von plattenförmigen Felsen umgeben, die bei Niedrigwasser offenliegen. Wellen und Erosion haben ihnen die Form eines "Riesenwaschbretts" gegeben. Da kann man problemlos drauf herumlaufen (teilweise war es allerdings ein bißchen rutschig). Und im Hintergrund toste der Pazifik. Klasse! Ich war ja auch deshalb nach Miyazaki gereist, um endlich mal den Pazifik zu sehen, und bei dem Wind zeigte er sich von seiner besten Seite, mit großen Wellen, die im Minutentakt gegen die Felsen schlugen. Bei strahlend blauem Himmel und Windstille wäre es doch nur langweilig gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen kleinen Schrein gibt es auf der Insel natürlich auch. Mal abgesehen davon, daß er inmitten des Palmenwäldchens steht und - laut eines meiner Infoblätter vom Flughafen - den Großeltern des ersten japanischen Tennō geweiht ist (mehr zu ihrer Geschichte steht weiter unten), ist er reichlich unspektakulär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20181%20-%204.10.%20Regenschauer%20auf%20Aoshima.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20181%20-%204.10.%20Regenschauer%20auf%20Aoshima.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe natürlich auch einen Spaziergang rund um die Insel gemacht. Anderthalb Kilometer sind ja wirklich keine übermäßige Herausforderung. Als ich den größten Teil geschafft hatte, fing es an zu regnen. Gut, wahrscheinlich hat es schon früher leicht zu regnen angefangen, aber da konnte ich mir noch erfolgreich einreden, das sei lediglich Gischt, die der starke Wind herüberweht. Aber nun ließ es sich nicht mehr ignorieren. Zunächst sah ich zu, wieder zum Schrein zu gelangen, wo ich mich unterstellen konnte. Nach einer Weile habe ich dann doch noch etwas Geld in einen Regenschirm investiert, da mein kleiner natürlich im Hotelzimmer geblieben war. Dann ging ich aufs Festland zurück, kaufte ein Postkartenset, setzte mich in eines der Touristenrestaurants, bestellte mir ein Mittagessen, schrieb ein paar Postkarten und wartete auf das Ende des Regens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging ich zur Bushaltestelle zurück, wo ich zum Glück nicht lange warten mußte. Mein nächstes Ziel war der Horikiripaß, vom Reiseführer als guter Aussichtspunkt über die Nichinan-Küstenlinie empfohlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20195%20-%204.10.%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20195%20-%204.10.%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Aussicht war tatsächlich sogar bei diesem Wetter grandios. Noch mehr dieser Riesenwaschbretter, eine attraktive Felsenküste, und dazu wieder gewaltige Wellen - schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20194%20-%204.10.%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20194%20-%204.10.%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise ist die grandiose Aussicht, so faszinierend sie auch ist, das einzige, was es an diesem Ort gibt. Nach ein paar Fotos hatte ich alles gesehen. Und der nächste Bus kam erst eine Stunde später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20188%20-%204.10.%20Bushaltestelle%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20188%20-%204.10.%20Bushaltestelle%20Horikiri%20Pa%3F%3F.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So sieht das aus: eine einsame Bushaltestelle mitten in der Pampa, dazu ein kleiner Parkplatz, auf dem alternativ drei Autos oder ein Reisebus Platz haben, eine Informationstafel, die über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Präfektur Miyazaki und deren Entfernung (mit dem Auto) aufklärt. Super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe gibt es eine Horikiripaß "Rest Area", mit dem Bus nur zwei Minuten entfernt. Zuerst habe ich versucht, zu Fuß hinzugehen (das kann ja gar nicht sooo weit weg sein - war es auch nicht), aber so was ähnliches wie einen Fußgängerweg gibt es dort natürlich nicht. Und nachdem kurz hintereinander erst ein LKW und dann ein Reisebus vor mir auf die Gegenfahrbahn ausgewichen sind, hielt ich es für klüger und sicherer, wieder zurückzugehen (wenn ich um die eine Kurve rumgegangen wäre, wäre ich da gewesen) und auf den Bus zu warten. Ich setzte mich also auf die Bank am Aussichtspunkt, genoß die Aussicht und las in meinem Reiseführer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut fünf Minuten, bevor der Bus kommen sollte, kam ein einsamer Motorradfahrer auf den Parkplatz. "What are you doing here?" "I'm waiting for the bus." Es folgte ein kurzer Plausch über die Unzulänglichkeiten öffentlicher Verkehrsmittel in der Provinz und die japanische Angewohnheit, einen Aussichtspunkt als bedeutsam zu markieren, an dem es sonst nichts gibt (aber Japaner steigen ja auch nur für fünf Minuten aus dem sicheren Reisebus, schießen hundert Fotos und fahren dann gleich zum Essen weiter). "Where are you from?" "I'm from Germany." "I see. I'm from Taiwan." "Oh, THAT's why you speak English!!" (Tschuldigung, liebe Japaner, das ist mir in dem Moment einfach so rausgerutscht!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Taiwanese machte dann ebenfalls seine zehn Fotos, wünschte mir noch einen schönen Urlaub und fuhr weiter. Kurz darauf bestieg ich dann den Bus und fuhr weiter zu meiner letzten Station, Udo-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;. Das ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Gegend und ganz eindeutig der Höhepunkt meiner Tour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Bushaltestelle ging es ein kurzes Stück Straße halb um einen kleineren Berg rum zu einem großen Parkplatz, auf dem gerade mal zwei Busse und drei Autos standen. Wirkte wieder alles sehr leer. Am anderen Ende gab es ein Omiyagegeschäft und direkt gegenüber die obligatorischen Torii, die den Eingang zu einem Schrein markieren. Direkt hinter den Torii führte eine Treppe aus ausgetretenen Steinen den Berg hinauf. Ich hatte kaum den Fuß auf die unterste Stufe gesetzt, als die Besitzerin des Omiyagegeschäfts zurückrief: Abunai, gefährlich! Wegen des Regens waren die Stufen glitschig (das habe ich natürlich nicht verstanden, daher hat sie mir das mit eindeutigen Gesten erklärt. Stattdessen sollte ich eine andere, kürzere Treppe hinauf und dann durch einen kleinen Tunnel gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite des Berges angelangt, fand ich ein weiteres kleines Dorf vor. Und eine Treppe nach oben. Ich dachte ja, dort den Schrein zu finden. Fehlanzeige. Da waren zwar auch ein paar vernachlässigte kleine Schreingebäude, einige Torii und ein kleiner Friedhof, aber nichts, was auch nur im Entferntesten eine Ähnlichkeit mit dem Bild des Udo-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt; von einer der Postkarten hatte. Außerdem war da keine Menschenseele zu sehen. Also ging ich die paar Schritte wieder nach unten in das Dorf, wo auch alles sehr ruhig war. Aber ein kleines Omiyagegeschäft hatte geöffnet (und die Besitzerin hockte im Nebenraum vor dem Fernseher). Da ging ich rein und erfuhr, daß ich den Weg im Gegenteil nach unten gehen sollte. Aha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leute, stellt doch einfach mal ein paar mehr Schilder auf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten stieß ich zuerst auf ein paar mehr Omiyagegeschäfte (das untrügliche Zeichen dafür, am richtigen Ort zu sein). Touristen waren auch vorhanden, und auf der linken Seite war der Schrein schon zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20219%20-%204.10.%20graue%20Felsen%20in%20gr%3F%3Fnlichblauer%20Brandung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20219%20-%204.10.%20graue%20Felsen%20in%20gr%3F%3Fnlichblauer%20Brandung.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Schrein liegt unmittelbar an der felsigen Küste, und die Aussicht auf Meer, Felsen, Klippen und Wellen war einfach umwerfend. Das Rot der Torii, Gebäude und des Geländers, das den Weg sichert, leuchtet wunderschön vor dem dunklen Graubraun der Felsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20221%20-%204.10.%20der%20Schrein%20in%20der%20H%3F%3Fhle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20221%20-%204.10.%20der%20Schrein%20in%20der%20H%3F%3Fhle.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der eigentliche Schrein jedoch befindet sich in einer Höhle mitten in den Klippen. Eine Treppe führt noch ein ganzes Stück nach unten. Unten angekommen, befindet sich links gleich die Höhlenöffnung und rechts eine kleine Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20222%20-%204.10.%20vor%20dem%20H%3F%3Fhleneingang.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20222%20-%204.10.%20vor%20dem%20H%3F%3Fhleneingang.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der kleinere Felsen links hat die Form einer Schildkröte (ob das so ganz echt ist?.. Der helle Felsen rechts sieht aus wie der Kopf eines Schafs!). In ihrem "Panzer" ist eine kleine, viereckige Vertiefung. An einem kleinen Stand im Höhleneingang kann man kleine "undama", Glückssteine (aus Ton mit einem eingeprägten Kanji), erwerben. Wer es schafft, einen undama in die Vertiefung zu werfen, dem geht ein Wunsch in Erfüllung. Männer werfen mit der linken, Frauen mit der rechten Hand (und fragt mich jetzt &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bitte&lt;/span&gt; nicht, warum). Ich habe mich darauf beschränkt, die Aussicht zu bewundern. Das war wirklich klasse. Die Wellen schlugen gegen die Felsen, die Gischt schäumte und spritzte, und das Meer toste. Und das "Ich-war-am-Pazifik"-Beweisfoto habe ich dann auch noch bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20234%20-%204.10.%20im%20Hintergrund%20der%20Pazifik.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20234%20-%204.10.%20im%20Hintergrund%20der%20Pazifik.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, es war windig. Das Hütchen hätte ich vielleicht doch besser aufbehalten. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20237%20-%204.10.%20der%20Schrein%20in%20der%20H%3F%3Fhle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20237%20-%204.10.%20der%20Schrein%20in%20der%20H%3F%3Fhle.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Warum bauen die Japaner in einer Felsenhöhle mitten in den Klippen einen Schrein? Weil der Sage nach in dieser Höhle der Vater des ersten japanischen Kaisers, Jimm&lt;span style=""&gt;ū Tenn&lt;/span&gt;ō&lt;span style=""&gt;, geboren wurde.&lt;br /&gt;Seine Eltern waren Yamasachi, ein Urenkel der Sonnengöttin Amaterasu, und Toyotama, die Tochter des Meeresgottes. Zur Geburt hatte sie sich in die Höhle zurückgezogen und ihrem Mann strengstens verboten, zuzusehen. Natürlich hat er es einfach nicht ausgehalten und nachgesehen. Und da sage noch einer, nur Frauen seien neugierig! Jedenfalls sah er, daß seine Frau sich in ein Riesenkrokodil verwandelt hatte. Toyotama jedenfalls war dadurch so erniedrigt, daß sie nach der Geburt sofort ins Meer zu ihrem Vater zurückgekehrt ist und den neugeborenen Sohn bei seinem Vater allein in der Höhle zurückließ. Den sogenannten "Milchstein", an dem das Wasser herunter- oder herauslief, von dem der Junge sich anfangs ernährte, ist hinten in der Höhle noch immer zu sehen. Tolle Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20236%20-%204.10.%20Blick%20nach%20drau%3F%3Fen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20236%20-%204.10.%20Blick%20nach%20drau%3F%3Fen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und ein wunderschöner Schrein. Im Inneren der Höhle herrscht tatsächlich eine mystische Stimmung vor, die jeden Besucher unfehlbar in ihren Bann schlägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mußte mich dann aber beeilen, denn der Bus fuhr ja nur einmal pro Stunde, und so machte ich mich dann schleunigst auf den Rückweg. Was bin ich dabei ins Schwitzen gekommen! Und dann wurde es tatsächlich knapp. An dem letzten (oder ersten, je nachdem) Omiyagegeschäft angekommen, fragte ich die Besitzerinnen, ob es noch fünf oder zehn Minuten bis zur Abfahrt des Busses nach Miyazaki seien. Fünf. In zehn Minuten hätte ich es noch bis zur Bushaltestelle geschafft. Mist! Aber andererseits hatte ich mich so beeilt (und es war ja auch nicht gerade kalt, nur windig), daß ich völlig geschafft war, und so beschloß ich, auf den nächsten Bus zu warten. "Aber der nächste kommt erst in einer Stunde!" "Ich weiß, aber ich schaffe es nicht mehr, und ich muß was trinken." Die hatten da einen richtig leckeren Saft im Angebot, frisch gepresst (o.k., schon vor einer ganzen Weile gepresst, aber sie warfen den Mixer kurz noch mal an, damit sich das Fruchtfleisch wieder ordentlich in der Flüssigkeit verteilte). Mir wurde ein Stuhl angeboten, damit ich ein wenig verschnaufen konnte, ich bekam ein (völlig ungerechtfertigtes) Lob für meine Japanischkenntnisse, eine Mandarine und zwei verschiedene Bonbons, und zu guter Letzt durfte ich mich noch ins Gästebuch eintragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei soviel Gastfreundschaft erschien es mir unhöflich, danach einfach so zu verschwinden, ohne noch etwas Geld dagelassen zu haben, und so kaufte ich noch ein Set Postkarten vom Udo-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt; und eine Packung von den Bonbons, die ich schon hatte probieren dürfen. Die hatten dieselbe Form wie die undama vom Schrein und waren somit das ideale Omiyage für die Kollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach verabschiedete ich mich von den beiden freundlichen Damen. Gastfreundschaft ist eine feine Sache, aber man soll sie nicht überstrapazieren. Außerdem war ich mit meinem Japanisch am Ende. So verbrachte ich die nächsten 45 Minuten auf einer Bank unter dem Vordach des Toilettenhäuschens (oder was auch immer das war, ein paar Meter weiter war noch eins) vom großen Parkplatz, schrieb noch eine Postkarte und las weiter in meinem Reiseführer. Rechtzeitig vor der Ankunft des nächsten Busses wanderte ich die paar Meter weiter zur Bushaltestelle, und zehn Minuten später saß ich glücklich und zufrieden im Bus nach Miyazaki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends im Hotel habe ich eine letzte Postkarte geschrieben. An Kayo. Auf Japanisch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116061454110436946?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116061454110436946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116061454110436946' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116061454110436946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116061454110436946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/reisebericht-teil-3-die-kste-entlang.html' title='Reisebericht Teil 3: Die Küste entlang'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116023464313435218</id><published>2006-10-09T00:04:00.000+09:00</published><updated>2006-10-24T20:58:33.846+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 2: Rund um Sakurajima</title><content type='html'>Am Dienstag sollte es also nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kagoshima"&gt;Kagoshima&lt;/a&gt; gehen, das sich an einer Bucht in Südwestky&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;sh&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt; befindet. Inmitten dieser Bucht erhebt sich einer der aktivsten Vulkane der Welt, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sakurajima"&gt;Sakurajima&lt;/a&gt;, auf einer Insel. Die Zugfahrt von Miyazaki nach Kagoshima dauert zwei bis drei Stunden. Enstprechend bin ich früh aufgestanden, und stand schon um kurz nach sieben im Frühstücksraum meines Hotels. Da gab es ein japanisches Frühstücksbüffet - alles sehr lecker, aber mehr und vor allem gehaltvoller, als ich bei der ersten Mahlzeit des Tages vertrage. Ich habe mich dann an den Salat, etwas Fisch und etwas Reis gehalten. Und vor allem an den guten Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach acht Uhr war ich am Bahnhof von Miyazaki und ging zum Fahrkartenschalter. Da war zum Glück nichts los, so daß der freundliche Schalterbeamte sich viel Zeit nehmen konnte. Ich hatte zwei Möglichkeiten: den Limited Express (Fahrzeit: gut zwei Stunden, dafür muß man zusätzlich zum Fahrpreis noch einen saftigen Zuschlag bezahlen) und den Local Train (Fahrzeit: drei Stunden). Der nächste Express sollte erst gegen halb zehn fahren, die Bummelbahn eine Stunde früher. Weil die Bummelbahn dann auch noch ein paar Minuten eher in Kagoshima sein sollte, habe ich also eine normale Fahrkarte gekauft. Und mir noch sagen lassen, wann der letzte Zug aus Kagoshima abfährt. Sehr wichtig, denn übernachten wollte ich da nicht. Als das geklärt war, fragte mich der Mann noch, aus welchem Land ich denn käme. Der konnte sogar ein bißchen Deutsch und ließ es sich nicht nehmen, das (sehr zu meiner Belustigung und der seiner Kollegin) auch gleich vorzuführen: "Guten Tag. Ich liebe dich." :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20042%20-%203.10.%20unterwegs%20in%20S%3F%3Fdkyushu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20042%20-%203.10.%20unterwegs%20in%20S%3F%3Fdkyushu.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um 8:40 startete die Bummelbahn nach Kagoshima. Drei Stunden lang ging die Fahrt durch die gebirgige Landschaft von Südky&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;sh&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;. Mal ganz nah an den Bergen vorbei und durch Tunnel hindurch, mal durch fruchtbare Ebenen oder Täler, die Berge stets im Hintergrund. Mal hielt der Zug an der buchstäblichen Mülltonne, mal in verschlafenen oder weniger verschlafenen Kleinstädten. Schön war's. In den letzten 30 bis 45 Minuten (auf die Uhr gesehen habe ich nicht) führte die Bahnstrecke mal mehr, mal weniger dicht an der Bucht von Kagoshima vorbei, und ziemlich bald konnte ich schon einen ersten Blick auf den Vulkan werfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kagoshima-eki, ("eki" heißt "Bahnhof"), dem ehemaligen Hauptbahnhof der Stadt und jetzt der vorletzten Station, stieg ich aus, denn von hier war es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Fähranleger. Keine Ahnung, wie der neue Hauptbahnhof von Kagoshima aussieht, aber Kagoshima-eki ist ein winziger Bahnhof mit vier Gleisen und zwei Bahnsteigen, einem Kiosk und einem winzigen Fahrkartenschalter. Die Touristeninformation, die sich laut Reiseführer dort befinden sollte, habe ich auch nicht entdecken können. Machte nix, den Weg zur Fähre habe ich auch so gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20051%20-%203.10.%20Sakurajima.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20051%20-%203.10.%20Sakurajima.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Parkplatz des großen und modern anmutenden Fährterminals hatte ich dann erstmals eine unverstellte Sicht auf Sakurajima. Leider war es bewölkt, so daß ich nicht erkennen konnte, was nun "normale" Wolke und was Aschewolke war. Aber später konnte ich es doch noch "richtig" qulamen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fährverbindung ist ausgezeichnet, alle zehn bis fünfzehn Minuten fährt eine Fähre nach Sakurajima bzw. wieder zurück. Die Fahrt selbst dauerte nur eine Viertelstunde, und so dauerte es gar nicht lange, da war ich auf der Vulkaninsel gelangt. Strenggenommen ist es gar keine Insel, aber dazu komme ich später. Hier gab es auch eine Touristeninformation, wo ich mich erst einmal mit Infomaterial eindeckte und mich nach der Bustour rund um die Insel erkundigte. Sakurajima hat einen Umfang von ca. 40 km, das wäre zu Fuß doch etwas weit gewesen. Die Bustour gibt es zweimal täglich, eine vormittags, eine nachmittags. Bis dahin hatte ich noch jede Menge Zeit, also fragte ich (auf Japanisch, die Englischkenntnisse meiner Gesprächspartnerin waren doch etwas begrenzt), was ich in der Zwischenzeit machen könne. Das Sakurajima Visitors Center wurde mir empfohlen, zu Fuß nur zehn Minuten entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort konnte ich mich über Vulkane im allgemeinen und Sakurajima im besonderen informieren, wenn auch fast alles wieder ausschließlich in Japanisch gehalten war. Aber einige Erklärungen gab es doch auch auf Englisch, und im übrigen sprachen die Bilder auch für sich. So erfuhr ich etwas über die größten Ausbrüche der letzten Jahrhunderte, von denen der gewaltigste der von 1914 war. Dabei versperrten gewaltige Lavaströme eine besonders schmale Meerenge zwischen der Insel und dem Festland, so daß Sakurajima seitdem eine Halbinsel ist. Eine andere interessante Information: im vergangenen Jahr hatte es 17 kleinere Eruptionen gegeben, in diesem Jahr schon 40.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach mußte ich einmal die sanitären Anlagen aufsuchen. Auf dem Rückweg stieß ich mit einer anderen Besucherin zusammen. Auch eine Ausländerin. Eine junge Amerikanerin, die mit ihren Eltern in Japan Urlaub machte. Der Vater ist Geographieprofessor an einer Uni und nutzt sein Forschungsfreisemester, um mit seiner Familie durch Asien zu reisen, erfuhr ich später. Auch sie hatten vor, die Bustour mitzumachen, und so verabschiedeten wir uns nur für eine Weile, denn ich war mit meinem Rundgang fertig und wollte mir erst einmal ein Mittagessen besorgen. Das tat ich dann auch in dem Supermarkt, an dem ich auf dem Weg zum Besucherzentrum vorbeigekommen war. Ich kaufte mir ein kleines Bento und was zu Trinken. Damit zog ich zurück zum Fähranleger, kaufte eine Karte für die Sightseeing Bus Tour und setzte mich auf eine der Bänke an der Bushaltestelle, um mein Mittagessen zu verzehren. Nach einer Weile kam die amerikanische Familie hinzu, und während die beiden Frauen erst einmal verschwanden, setzte sich der Vater mit auf die Bank. "Meine Tochter sagt mir, Sie kommen von Deutschland?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Dinge, die erwartet man einfach nicht, und fließend Deutsch sprechende Amerikaner an einer Bushaltestelle in der japanischen Provinz gehören dazu. Seine Mutter ist Deutsche, deshalb "mußte" er als Kind Deutsch lernen. Verwandtschaft in Deutschland hat er auch. In Sennestadt (das dürfte auch den leichten Grammatikfehler in seinem ersten Satz an mich erklären). Die Welt ist wirklich ein Dorf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bus kam, und einige Tourteilnehmer waren schon an einer anderen Station eingestiegen, darunter auch ein weiteres westliches Ehepaar. (Bei dem zweiten Stop hatte ich Gelegenheit, ein paar Brocken ihrer Unterhaltung aufzuschnappen. Dreimal dürft ihr raten, was für Landsleute das waren ... ) Für uns Ausländer verteilte die freundliche Fremdenführerin Mappen, in denen die wichtigsten Punkte der Tour auf Japanisch und Englisch erklärt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders interessant fand ich die Friedhöfe, an denen wir vorbeikamen. Anders als sonst in Japan üblich, hat jedes Grab sein eigenes Dach. Einmal natürlich wegen der Asche, die regelmäßig vom Vulkan ausgespuckt wird, zum anderen aber auch, weil es in der Region immer besonders heiß ist und die Blumen auf den Gräbern in Rekordzeit verwelken. Es heißt, die Präfektur Kagoshima habe den größten Verbrauch an Schnittblumen in ganz Japan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tour im klimatisierten Bus dauerte knapp zweieinhalb Stunden und führte einmal ganz um die Insel herum. Dreimal durften wir für jeweils eine Viertelstunde zum Fotografieren (und Andenkenkaufen) den Bus verlassen. In der Zwischenzeit habe ich mit wechselndem Erfolg versucht, aus dem Bus heraus Fotos zu machen. Weil die Fensterscheiben eingetönt waren, sind diese Bilder alle irgendwie grünstichig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20096.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20096.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als erstes fuhr der Bus ein wenig den Berg hinauf, bis wir an der Yunohira-Aussichtsplattform angelangt waren, wo wir alle aussteigen durften. Für uns Ausländer hatte die Fremdenführerin die Abfahrtszeit mit Kugelschreiber auf ihren Handrücken gemalt, damit wir auch bloß nicht zu spät kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;373 Meter hoch liegt die Aussichtsplattform, und die Aussicht ist wirklich grandios. In alle Richtungen: auf den Vulkan, auf die Bucht und auf die Stadt mit den umliegenden Bergen. Toll! Schon nach wenigen Minuten mußten wir uns von dem Anblick leider losreißen, denn die Tour ging weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das muß man sich ungefähr so vorstellen: der Bus fuhr, und währenddessen redete die Fremdenführerin. Mit anderen Worten: ununterbrochen. Klar, daß da die ordentlich durchnummerierten Erläuterungen in der Mappe nur die wichtigsten Informationen enthielten. Entsprechend ließ ich den Wortschwall ungerührt von einem Ohr rein und zum anderen wieder rausrauschen, denn ich hatte längst den Faden verloren. Den fünf anderen Gaijins ging es mit Sicherheit genauso (plus einigen japanischen Fahrgästen, die einfach wegnickten und so den größten Teil der Fahrt verpennten). Aber genau dreimal dachte die Fremdenführerin daran, uns die aktuelle Nummer des Programms durchzugeben ("Nammbaaaa twentiiii for").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20109.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20109.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal, als wir an dieser kleinen Plantage vorbeifuhren. Hier wachsen besonders kleine Mandarinen, eine Berühmtheit von Sakurajima. Ca. 50 % der auf Sakurajima erhältlichen Omiyage enthalten diese Mandarinen oder haben zumindest ihre Form.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim zweiten Mal durften wir die Felder bewundern, auf denen Monsterrettiche wachsen, eine Berühmtheit von Sakurajima. Diese Dinger werden auf den fruchtbaren Vulkanböden besonders groß (ich habe Fotos gesehen, da sieht man ein Kleinkind neben einem Riesenrettich, und das Kleinkind ist nur unwesentlich größer als die Rübe), und ca. 50 % der auf Sakurajima erhältlichen Omiyage enthalten diesen Rettich oder haben zumindest seine Form.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder mal typisch japanisch, dachte ich mir, die denken wirklich NUR ans Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20110.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20110.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber wir wurden ja noch ein drittes Mal auf den aktuellen Stand der Tour aufmerksam gemacht. Das war, als wir an diesen Bäumen vorbeifuhren. Deren Wurzeln krallen sich an Mauerwerk fest und sorgen so selbst bei dem stärksten Taifun noch für maximale Stabilität. Bei Erdbeben vermutlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem habe ich überlegt, warum wir Ausländer ausgerechnet noch auf diese Bäume, so bemerkenswert sie auch sein mögen, aufmerksam gemacht wurden. Nach einer Weile bin ich auf die einzig logische Erklärung gekommen: wahrscheinlich kann man von diesen Bäumen auch noch irgendwas essen, und es wurde bloß sträflicherweise vergessen, diese wirklich essentielle Information auch in den englischen Text einzufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20118.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20118.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile hatten wir Sakurajima zur Hälfte umfahren, die Wolken hatten sich ein winziges bißchen von den Gipfeln gelöst, die Sonne stand auch einigermaßen günstig, da konnte ich aus dem Südgipfel, dem einzigen (derzeit?) aktiven Krater und hier links im Bild, ganz leichte Rauchschwaden aufsteigen sehen. Ist auch in der Vergrößerung leider nur undeutlich zu erkennen. Glaubt's mir einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Stop war ein Andenkenladen in der Nähe eines ehemaligen Schreins, der 1914 von den Lavamassen fast vollständig verschüttet wurde. Nur die beiden Querbalken der steinernen torii ragen noch hervor. An dem Schrein selbst fuhr der Bus vorbei, und das Foto ist mir leider total verwackelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Andenkenladen habe ich dann aber nur eine Packung Mandarinen-Omiyage für Kayo gekauft. Die Verkäuferin sagte mir, es sei "amari amakunai", "nicht allzu süß". Dann hoffe ich mal, daß unsere Vorstellungen von "süß" und "nicht allzu süß" nicht allzu sehr auseinandergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20150.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20150.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Halt war am Arimura Lava Observation Point. Hier befindet sich ein riesiges Lavafeld von 1914. Der kleine runde Hügel im Hintergrund gehört zu der kleinen Halbinsel, deren Teil Sakurajima seit jenem Ausbruch ist. Das ganze Lavafeld ist von kleinen Nadelbäumen (Pinien?) bewachsen, die Aussicht ist wieder toll - schön war es da. Und heiß. Von oben wärmte die Sonne, von unten das Lavagestein. Das scheint Wärme gut aufzunehmen und wieder abzugeben. Jedenfalls war es doch eine Erleichterung, danach wieder im kühlen Bus zu sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20155.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20155.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Ende der Tour kamen wir noch an diesen lustigen Straßenlaternen vorbei. Der qualmende Vulkan und seine Riesenrettiche. Nur die Mandarinen fehlen. Von den Wunderbäumen mal ganz zu schweigen. Aber damit wäre die Laterne optisch auch einfach überladen gewesen. Andererseits - wozu sind eigentlich diese kleinen Querstangen da?..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Bushaltestellte vor dem Fähranleger endete die Fahrt, und bis zur Abfahrt der nächsten Fähre waren es nur noch fünf Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20163.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20163.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach siebzehn Uhr brachte die Fähre uns alle zurück aufs Festland. Nach dem langen Tag war es eine Erleichterung, auf dem Oberdeck zu stehen und mir die frische Seeluft um die Nase wehen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fährterminal verabschiedete ich mich dann von den Amerikanern und meinen Landsleuten und ging zurück zum Bahnhof. Innerhalb der nächsten beiden Stunden fuhren nur noch zwei der teuren Expresszüge. Na ja, dafür war die Fahrt auch eine ganze Stunde kürzer, und da es ziemlich bald dunkel wurde, konnte ich von der schönen Landschaft eh nichts mehr sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116023464313435218?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116023464313435218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116023464313435218' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116023464313435218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116023464313435218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/reisebericht-teil-2-rund-um-sakurajima.html' title='Reisebericht Teil 2: Rund um Sakurajima'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116031899678792926</id><published>2006-10-08T23:43:00.000+09:00</published><updated>2006-10-09T22:08:11.396+09:00</updated><title type='text'>Es herbstet</title><content type='html'>Es ist kühl geworden. Na ja, relativ kühl jedenfalls. Die Wettervorhersage verspricht zwar täglich noch über 20°, aber es weht ein frischer Wind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich das erste Mal seit vielen Monaten wieder eine langärmelige Bluse zur Arbeit angezogen. Und für die Strecke von der Wohnung bis zur U-Bahn und wieder zurück habe ich die rote Jeansjacke mitgenommen. Die brauchte ich auch, denn allein in der Bluse wäre es eben doch ein bißchen kalt gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich den ganzen Vormittag die Balkontür aufgelassen hatte (die Mitbewohnerinnen waren schon weg, sonst wäre es jetzt vermutlich wieder zu "kalt" gewesen), war die Temperatur in meinem Zimmer erstmals wieder (knapp) unter 25° gesunken. Sagte jedenfalls die Anzeige meines &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/05/neuanschaffung.html"&gt;Weckers&lt;/a&gt;. Jetzt sind es wieder 25°.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116031899678792926?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116031899678792926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116031899678792926' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116031899678792926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116031899678792926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/es-herbstet.html' title='Es herbstet'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116015364617753838</id><published>2006-10-07T12:06:00.000+09:00</published><updated>2006-10-09T22:09:16.346+09:00</updated><title type='text'>Reisebericht Teil 1: Orientierungslos in Miyazaki</title><content type='html'>Am Montag hieß es früh aufstehen nach der Spätschicht am Sonntagabend, denn um 11 Uhr ging mein Flieger nach Miyazaki. Mit dem Flughafenbus ging es bequem vom Bahnhof Shin &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka direkt vor den Eingang des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Osaka-Itami"&gt;Itami&lt;/a&gt; Flughafens. Das ist der Flughafen, in dessen Einflugschneise ich wohne. Itami war mal der große Flughafen &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;sakas, bis dann der Flughafen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Kansai"&gt;Kansai&lt;/a&gt; eröffnet wurde. Seitdem werden in Itami hauptsächlich Inlandsflüge abgefertigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20003%20-%202.10.%20Itami%20Airport.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20003%20-%202.10.%20Itami%20Airport.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka war es - wie auf dem Foto unschwer zu sehen - dicht bewölkt. Aber schon bald überflogen wir die Südküste von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shikoku"&gt;Shikoku&lt;/a&gt;, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, und dort brach die Wolkendecke allmählich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20015.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise hatte ich einen Fensterplatz, und so war ich den größten Teil des gut einstündigen Fluges mit ausgiebigem Hingucken beschäftigt. Ich bin ja bislang noch nicht so viel geflogen. Zugfahren finde ich nach wie vor viel schöner. Aber faszinierend war die Aussicht dennoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter all den Flugpassagieren war ich die einzige Ausländerin, zumindest die einzige Weiße. Vielleicht waren ja auch noch ein paar Chinesen oder Koreaner dabei, aber die sind hier einfach weniger auffällig. Jedenfalls konnte mich des Verdachts nicht erwehren, daß die englische Version der Durchsagen einzig für mich abgespielt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ankunft um kurz nach zwölf in Miyazaki: Sonnenschein, ein palmengesäumter Flughafenvorplatz - und wenig Zeit, weil sich der Bus bereits näherte und ich noch den Fahrpreis rausfinden und ein Ticket am Automaten kaufen mußte. Aber wenigstens hatte ich in der Ankunftshalle am Schalter der Touristeninformation noch ein paar Broschüren und Faltblätter auf Englisch abstauben können. Die waren bei der Orientierung sehr hilfreich, denn eine enthielt einen detaillierten Plan des Stadtzentrums (und einen weniger detaillierten Plan des gesamten Stadtgebiets), auf dem sogar mein Hotel verzeichnet war. Einfacher geht's nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20020.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20020.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Et voilà: mein Hotelzimmer. Klein, aber fein. Die Hauptattraktion war natürlich das Bett. Das letzte Mal habe ich vor gut fünf Monaten in einem Bett geschlafen. In dem Hotel in &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/04/reisebericht-teil-1-hiroshima.html"&gt;Hiroshima&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe allerdings nur meinen Koffer abgestellt, mich kurz frisch gemacht und die Einrichtung des Zimmers inspiziert, dann bin ich gleich zur ersten Runde der Stadterkundung losgezogen. Gut ausgerüstet mit meinem Reiseführer und dem Infomaterial vom Flughafen. Dachte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20022.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Reiseführer hatte mich schon vorgewarnt, daß die Stadt selbst nicht sooo viele Attraktionen zu bieten hat. Das stimmt. Miyazaki ist erst einmal eine ganz normale japanische Stadt mit vielen häßlichen Wohn- und Geschäftshäusern. Natürlich ist sie ein paar Nummern kleiner als &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka. Und nicht ganz so häßlich. Aber die Mittelstreifen der beiden Hauptstraßen, die sich im Stadtzentrum kreuzen, sind mit hohen Palmen bewachsen. Klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Bushaltestelle wurde ich das erste Mal von einer Frau mittleren Alters angesprochen, natürlich auf Japanisch: "Woher kommen Sie? Amerika? Kanada?" Aus Deutschland. "Deutschland?! Fußball!!" Ihr Vater erzählte dann irgendwas von guten deutschen Flugzeugen. "Ach so?" "Ja, deutsche Flugzeuge. Messerschmitt!" "Hmhm ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst einmal ging es zum Bahnhof Miyazaki. An der dortigen Touristeninformation gab es noch mehr Material zum Mitnehmen. Darunter überraschenderweise eine lesenswerte Broschüre mit dem wohlklingenden Namen "Entdecken Sie Miyazaki". Deutsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Bahnhof ging es eine Station weiter zum Miyazaki-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;, dem wichtigsten Schrein der Stadt, idyllisch in einem kleinen Wäldchen gelegen. Außerdem befinden sich noch einige Museen hinter dem Schrein, aber die hatten am Montag natürlich alle geschlossen, wie überall in Japan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20024.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20024.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Viel war da nicht los. Es war einfach ein warmer, sonniger Spätsommernachmittag, wie geschaffen für eine Siesta. Nur ein paar Hühner (?!) liefen frei herum. Die Vögel sangen, und große Spinnen lauerten in der Mitte ihrer großen Netze auf Beute. *schauder*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20034.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20034.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das also ist der Miyazaki-jing&lt;span style=""&gt;ū&lt;/span&gt;. Wie das bei den japanischen Schreinen so ist: im Gegensatz zu den Tempeln gibt es außer an Festtagen gewöhnlich nicht viel zu sehen. Aber dieser Schrein ist dem ersten japanischen Kaiser, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jimmu"&gt;Jimmu Tennō&lt;/a&gt;, geweiht, und daher wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Leute waren zum Beten gekommen, aber natürlich war ich die einzige Ausländerin und bin entsprechend aufgefallen. Wieder wurde ich angesprochen. Konnte ich wieder mein bißchen Japanisch ausprobieren. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20036.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20036.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weil in diesem Schrein der Begründer der Kaiserfamilie verehrt wird, sind die Tore und die kleinen Vorhänge über dem Eingang (im Bild links oben undeutlich zu erkennen) mit dem Kaiserlichen Siegel geschmückt. Dieses stellt eine stilisierte Chrysantheme mit sechszehn Blütenblättern dar. Das Zeichen hatte ich schon im Kaiserpalast in Kyōto gesehen, und es sollte mir später noch einmal begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Schrein wollte ich dann die zweite Sehenswürdigkeit von Miyazaki besichtigen, den Heiwadai-kōen. In diesem Park gibt es einen Friedensturm und - was ich v.a. sehen wollte - den sogenannten Haniwa Garten. Haniwa sind Tonfiguren, die in Grabhügeln aus dem 4. Jahrhundert gefunden worden sind. Kopien dieser Tonfiguren sind in dem Garten zwischen Bäumen aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Reiseführer sagte, daß dieser Park nicht weit entfernt sei, auch wenn er außerhalb des im Buch abgedruckten Ausschnitts des Stadtplans liegt. Aber ich hatte ja noch die Übersichtskarte von der Touristeninformation, und dann sollte ja auch ein Bus dahin fahren. In der Praxis erwies es sich dann aber als eher schwierig. Der erste Bus, der vorbeikam, fuhr nicht in die Richtung, und als ich den Busfahrer fragte, wo denn der Bus zum Heiwadai-kōen halten würde, zeigte er unbestimmt nach links und überschüttete mich mit einem unverständlichen Wortschwall. Daß die Leute aber auch einfach nicht ihre Sprechgeschwindigkeit reduzieren können, wenn sie mit einem Ausländer sprechen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich habe ich die andere Bushaltestelle nicht gefunden und bin dann erst einmal zu Fuß weiter. An einer Tankstelle habe ich wieder nach dem Weg gefragt, aber auch nicht viel mehr als eine ungefähre Richtungsangabe verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20041.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20041.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Ende befand ich mich in einer kleinen Straße, von der aus ich zumindest den Friedensturm sehen konnte. Doch ganz schön weit. Weit und breit keine Menschen zu sehen, mit Ausnahme einer älteren Frau, die die Blumen vor ihrer Haustür goß. Also habe ich sie gefragt. Nun hatte ich schon in der kurzen Zeit meines Aufenthaltes festgestellt, daß die Leute in Miyazaki sehr freundlich und hilfsbereit sind. Diese Frau war die Ausnahme. Zu ihren Gunsten will ich mal annehmen, daß sie schlicht von der Ausländerin eingeschüchtert war, die da plötzlich in ihrer Auffahrt stand und zwei Köpfe größer war. Jedenfalls hat sie kaum ein Wort gesagt und mich nur in die Richtung geschickt, aus der ich gerade gekommen war. *Frust*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war heiß, ich hatte keine Ahnung, wo ich mich befand, und außerdem machte sich mein Magen vernehmlich. Also bin ich einfach zu der Bushaltestellte vor dem Schrein zurück und habe den ersten Bus Richtung Stadtzentrum genommen, der erwartungsgemäß auch an der großen Kreuzung hielt. Dort habe ich dann nach einigem Suchen ein nettes Restaurant gefunden und ein Chicken Namban gegessen. Das ist eine Spezialität aus Miyazaki, frittiertes Huhn mit einer leicht sauren Tartarsauce. Lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach bin ich noch ein wenig im Stadtzentrum herumgeschlendert, wo die Gefahr, sich zu verlaufen, nicht so groß war, und dann irgendwann ins Hotel zurückgekehrt. Ich war müde, denn wenn ich nach meiner Spätschicht schon um sieben aufstehen muß, wirft mich das aus meinem Biorhythmus. Außerdem wollte ich am nächsten Tag nach Kagoshima fahren, und da mußte ich früh los.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116015364617753838?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116015364617753838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116015364617753838' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116015364617753838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116015364617753838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/reisebericht-teil-1-orientierungslos.html' title='Reisebericht Teil 1: Orientierungslos in Miyazaki'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-116006091664392642</id><published>2006-10-06T00:04:00.000+09:00</published><updated>2006-10-06T00:08:36.683+09:00</updated><title type='text'>Über den Wolken ...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_10%20010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_10%20010.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-116006091664392642?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/116006091664392642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=116006091664392642' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116006091664392642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/116006091664392642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/ber-den-wolken.html' title='Über den Wolken ...'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115963000413993064</id><published>2006-10-01T23:51:00.000+09:00</published><updated>2006-10-01T00:26:44.163+09:00</updated><title type='text'>Der Feiertag</title><content type='html'>Vielleicht sollten die Japaner den &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/aus-gegebenem-anla.html"&gt;Feiertag&lt;/a&gt; vom 18. September besser wieder abschaffen. Wenn sogar unsere besten Schüler Probleme haben, seinen Namen ins Deutsche zu übersetzen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Neulich war Tag der Senilen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115963000413993064?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115963000413993064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115963000413993064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115963000413993064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115963000413993064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/der-feiertag.html' title='Der Feiertag'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115963130807143324</id><published>2006-10-01T00:28:00.000+09:00</published><updated>2006-10-01T00:48:28.110+09:00</updated><title type='text'>Papierkram, Teil 9</title><content type='html'>Am Donnerstag lag abends die Postkarte von der Einwanderungsbehörde im Briefkasten: der Visumantrag war durch. Also bin ich am Freitag wieder mit meinem Paß aufs Amt gegangen, um das Visum (bzw. die Verlängerung des selbigen) abzuholen. Nächste Woche bin ich ja erst einmal im Urlaub, und da wollte ich diese wichtige Angelegenheit nicht auf die lange Bank schieben. Jetzt habe ich noch zwei Wochen Zeit, um zum Ward Office zu gehen und die Verlängerung meines Aufenthalts dort zu bestätigen. Aber das mache ich erst nach dem &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/herbstferien.html"&gt;Urlaub&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem habe ich am Freitag auch die konkretere Planung für den nächsten Urlaub in Angriff genommen. Vormittags ein Anruf in der Jugendherberge von Kawaguchiko, einem kleinen Ort in der Nähe vom Fuji, nachmittags der Gang in Novas Reisebüro, um mir mit der Routenplanung helfen zu lassen. Vom Fuji fahre ich nämlich auf &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/"&gt;Julias&lt;/a&gt; freundliche Einladung hin in den hohen Norden und von dort zurück nach &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka. Da wurde die Planung kompliziert, und nachdem mich eigene Recherchen im Internet sehr ratlos zurückgelassen hatten, habe ich beschlossen, mir dabei helfen zu lassen. Eine weise Entscheidung, denn die Angestellte im Reisebüro hat eine Stunde am Computer gesessen, Routen gecheckt und Fahrpläne konsultiert. Aber das scheint jetzt auch erst einmal in trockenen Tüchern zu sein, so daß ich mich in Ruhe auf meinen viertägigen Urlaub in Miyazaki freuen kann. Am Donnerstagabend komme ich zurück, und bis dahin ist hier erst einmal Pause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115963130807143324?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115963130807143324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115963130807143324' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115963130807143324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115963130807143324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/10/papierkram-teil-9.html' title='Papierkram, Teil 9'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115949633179937626</id><published>2006-09-29T11:03:00.000+09:00</published><updated>2006-10-08T00:01:01.680+09:00</updated><title type='text'>Bei Kaisers zu Besuch</title><content type='html'>Nachdem Ellie und ich es in der letzten Woche aufgrund des &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/mnzwurf.html"&gt;Feiertags&lt;/a&gt; nicht geschafft hatten, uns den Kaiserpalast anzusehen, habe ich es diese Woche erneut versucht. Erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings war es bis Sonntagabend unklar, ob ich am Montag nach Kyōto fahren könnte. Ich hatte nämlich Accomodation section gebeten, unsere Klospülung reparieren zu lassen, und da ich u.a. den Montag als möglichen Termin angeben hatte, mußte ich erst abwarten, ob die Handwerker kommen oder nicht. Bis Sonntagabend hatte ich aber nichts von Accomodation section gehört, und so stand meinem erneuten Ausflug nach Kyōto nichts mehr im Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20394.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20394.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Weg kannte ich ja schon, und so war ich relativ schnell am Gebäude des &lt;a href="http://www.kunaicho.go.jp/eindex.html"&gt;Kaiserlichen Hofamtes&lt;/a&gt; in der Nordwestecke des Kaiserlichen Parks (wo sich u.a. eben der Kaiserpalast befindet) angelangt, einem häßlichen Bürogebäude, das die Erbauer gnädig hinter Bäumen versteckt haben. Hier muß sich jeder anmelden, der den Kaiserpalast oder einige der Villen in Kyōto besichtigen möchte. Bei den Villen muß sollte man das mindestens einen oder zwei Tage im Voraus erledigen, aber bei der Führung durch den Kaiserpalast reicht es, rechtzeitig (d.h. spätestens 20 Minuten vor dem Start) dort zu erscheinen. Inzwischen kann man sich auch online anmelden, und das werde ich demnächst mal versuchen, wenn ich mir dann eine der Villen ansehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Anmeldung hatte ich noch massenhaft Zeit, in der ich ein bißchen im Park spazierengegangen bin und in einem kleinen Restaurant ein schmackhaftes Mittagessen zu mir genommen habe. Ich habe keine Ahnung, was ich da gegessen habe, aber es war gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gute an der Führung: sie wird auf Englisch gehalten, und sie ist kostenlos. Ob das eine Entschädigung dafür ist, daß man vorher Papierkram erledigen muß, weiß ich nicht, aber schön ist es doch. Zwanzig bis zehn Minuten vor Beginn der Tour erfolgt der Einlaß in den Palast, wo alle Besucher in einem Warteraum auf den Fremdenführer warten müssen. Dieser entpuppte sich als junge Frau in Uniform. Ausgestattet war sie mit einer etwas antiqutiert anmutenden tragbaren Mikrofonanlage mit mäßiger Tonqualität. Von den einführenden Worten habe ich daher nur ca. 50 Prozent verstanden. Zuallererst gab es aber noch einen kleinen Film zu sehen, der uns über den Verlauf der Führung aufklärte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Los gings. Die erste Attraktion war einer der beiden Gärten des Kaiserpalasts, genannt Oike-niwa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20333.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20333.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von Kyōto aus ist es ziemlich weit bis zum Meer, mit modernen Verkehrsmitteln dauert es zwei Stunden, da kann man sich ausmalen, was für eine lange und umständliche Reise das früher war. Mit anderen Worten: der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tenn%C5%8D"&gt;Tennō&lt;/a&gt; hatte nicht so oft die Chance, das Meer zu sehen. Das war natürlich kein Zustand, deshalb wurde dieser Garten als Ersatz angelegt. Der Teich symbolisiert das Meer und die Kieselfläche links im Vordergrund den Strand. Da wäre ja keiner von uns auch nur ansatzweise drauf gekommen, deshalb hat die Fremdenführerin uns das extra noch einmal erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20340.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20340.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier sehen wir sie, wie sie uns mit anschaulichen Gesten den Aufbau eines traditionellen japanischen Daches erklärt. Zumindest eines Palastdaches, denn die Dinger sind sehr aufwendig. Sie bestehen aus vielen extrem dünnen Schichten aus getrockneter Zypressenrinde, die vom Baum geschält wurde, ohne diesen zu fällen. Der Vorteil des Materials: im Sommer bleibt es darunter einigermaßen kühl, im Winter dagegen hält es die Wärme im Raum. Der Nachteil: es hält nicht ewig, sondern muß alle 30 bis 40 Jahre ersetzt werden. Und eine Zypresse muß sich nach dem Schälen zehn Jahre erholen. Wie gesagt, ich glaube nicht, daß außer an den wichtigsten Palästen und vielleicht noch einigen wenigen Tempeln dieses Material verwendet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20344.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20344.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist der Shishinden, das wichtigste Gebäude des Palastes. Hier wurden die Kaiser inthronisiert, wichtige Staatszeremonien abgehalten und ausländische Staatsgäste empfangen. Zweimal neun Stufen führen zum Thronsaal hinauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20346.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20346.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist der Thron. Wirkt ja eher unspektakulär. Auch &lt;a href="http://www.kunaicho.go.jp/e03/ed03-01.html"&gt;Akihito&lt;/a&gt;, der aktuelle Tennō, wurde darauf gekrönt, aber nicht in Kyōto. Für die Zeremonie wurde das kostbare Stück extra nach Tōkyō geflogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20348.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20348.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Thron aus hat der Tenno einen direkten Blick auf diese sauber geharkte Kiesfläche und die zwei Tore im Hintergrund. Das hintere der beiden ist das Haupttor des Palastes, welches nur vom Tennō benutzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20357.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20357.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging es zum Seiryo-den hinter dem Shishinden, der lange Jahre als Residenz des Kaisers benutzt wurde. Die Kaiserin und die Kinder hatten eine eigene Residenz im Nordteil des Palastgeländes. Erst Akihito hat mit dieser Tradition aufgeräumt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20366.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20366.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am besten gefallen hat mir dieser Garten, der Gonaitei, eine idyllische Gartenanlage, in der im Sommer des öfteren kleine Dichtkunstfeste veranstaltet wurden. Bei denen mußten wohl Gedichte geschrieben werden, während ein Boot den künstlichen Bach entlang fuhr. Genauer weiß ich das leider nicht, denn ich habe die Fremdenführerin oft nur ansatzweise verstehen können. Zusätzlich zur Technik kam nämlich noch eine etwas undeutliche Aussprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20388.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20388.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu den Highlights von Kyoto würde ich Ignorantin den Palast nicht zählen, aber dennoch war es mal ganz interessant, einen kurzen Blick hinein zu werfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115949633179937626?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115949633179937626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115949633179937626' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115949633179937626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115949633179937626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/bei-kaisers-zu-besuch.html' title='Bei Kaisers zu Besuch'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115940989363459440</id><published>2006-09-28T11:14:00.000+09:00</published><updated>2006-09-28T11:18:13.663+09:00</updated><title type='text'>Warnung!</title><content type='html'>"In fünfzig Jahren werden die Japaner halbiert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kommt der irre Kettensägenmörder und richtet hier ein Massaker an. Gut zu wissen. Falls ich dann noch lebe, werde ich einen großen Bogen um dieses Land machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115940989363459440?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115940989363459440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115940989363459440' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115940989363459440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115940989363459440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/warnung.html' title='Warnung!'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115911094117166272</id><published>2006-09-24T23:55:00.000+09:00</published><updated>2006-09-25T23:16:08.706+09:00</updated><title type='text'>Sayōnara, Nicky!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20254%20-%2024.9.%20in%20the%20stand-by%20room.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20254%20-%2024.9.%20in%20the%20stand-by%20room.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Reihen lichten sich. Heute habe ich mich von Nicky verabschiedet. Traurig. Wir haben zusammen hier angefangen, uns bei der Orientation kennengelernt. Nächsten Samstag ist ihr letzter Arbeitstag, aber jetzt habe ich erst einmal Wochenende, und sie fliegt dann für vier Tage nach Hong Kong. Anfang nächster Woche kehrt sie nach Australien zurück. Ich werde sie furchtbar vermissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Nova muß mehr Englischlehrer einstellen, um Nickys Überstunden zu kompensieren. Mit 40 bis über 60 ÜBERstunden (!) pro Monat hat sie sich den Spitznamen "Nicky Overtime" redlich verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, ich werde sie - und unsere gemeinsamen sonntäglichen Mittagessen - sehr vermissen. Heute gab es noch mal Okonomiyaki. Nicky, take care!!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115911094117166272?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115911094117166272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115911094117166272' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115911094117166272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115911094117166272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/saynara-nicky.html' title='Sayōnara, Nicky!'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115898064489885035</id><published>2006-09-23T11:52:00.000+09:00</published><updated>2006-09-29T11:29:42.816+09:00</updated><title type='text'>Münzwurf</title><content type='html'>Wie &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/aus-gegebenem-anla.html"&gt;schon erwähnt&lt;/a&gt;, war letzten Montag Feiertag, ich hatte frei, &lt;a href="http://ellienonikki.livejournal.com/"&gt;Ellie&lt;/a&gt; hatte frei - Grund genug, etwas gemeinsam zu unternehmen. Ted wollte ursprünglich auch mitkommen, aber ihm ist dann ein kurzfristiger Shift Swap dazwischengekommen. Da letztes Wochenende wieder ein Taifun über Japan hinwegzog, von dem wir nicht wußten, ob und wie stark er Kansai treffen würde, hatten wir folgende Aktivitäten in die engere Auswahl gefaßt: bei starkem Regen eine Ausstellung mit Kunstwerken aus Angkor Wat, bei wenig bis null Regen entweder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uji_%28Ky%C5%8Dto%29"&gt;Uji&lt;/a&gt; oder den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ky%C5%8Dto_Gosho"&gt;Kaiserpalast&lt;/a&gt; in Kyōto. Nun war der Taifun aber wieder an Kansai vorbeigezogen, es regnete nicht, und dann stellte ich noch bei einem kurzen Blick in den Veranstaltungskalender fest, daß die Ausstellung nur bis zum 11. September lief. Somit hatte sich das schon von vornherein erledigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blieben Uji und der Kaiserpalast. Beides hatten wir noch nicht gesehen, beides war interessant, und die Entscheidung fiel uns schwer. Da standen wir nun um kurz nach zehn vor dem großen Fernsehbildschirm in Umeda Station, und wußten nicht, wohin. Die rettende Idee: da Ujis Hauptattraktion, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/By%C5%8Dd%C5%8D-in"&gt;Byōdō-in&lt;/a&gt;, auf der Rückseite der 10-Yen-Münze abgebildet ist, haben wir einfach eine Münze geworfen. Diese zeigte Zahl, und damit stand fest: wir sehen uns den Kaiserpalast in Kyōto an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umeda Station ist ein einziger &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/07/geschafft.html"&gt;Alptraum&lt;/a&gt;, aber wenigstens kann von dort aus so ziemlich überall hinfahren, weil sich dort mehrere U-Bahn- und Zuglinien treffen. Das ist allerdings auch der Grund dafür, daß Umeda ein Alptraum ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls sind wir von Umeda aus mit der privaten Hankyu Line nach Kyōto gefahren, weil es von dort nicht so weit bis zum Kaiserpalast ist. Als wir aus dem Zug gestiegen waren und den richtigen Ausgang suchten, gab es auch gleich was zu lachen. Mir wäre als Nichtmuttersprachlerin wäre es natürlich nicht von allein aufgefallen, aber hier gibt es ein im Englischen nicht existierendes Wort. Ellie hat sich königlich amüsiert.*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20183%20-%2018.9.%20Engrish.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20183%20-%2018.9.%20Engrish.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einem 15-minütigen Fußmarsch waren wir an den kaiserlichen Gärten angelangt und dann auch bald am Gebäude des kaiserlichen Haushofamtes, wo man sich für eine der zwei Touren am Tag anmelden muß, wenn man sich den Palast auch mal von innen ansehen möchte. Was wir natürlich wollten, denn von außen gibt es da nicht so wahnsinnig viel zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20185%20-%2018.9.%20Kaiserpalast.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20185%20-%2018.9.%20Kaiserpalast.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im kaiserlichen Haushofamt schätzt man Besuchermassen nicht sonderlich, und deshalb hat es sich einen Trick einfallen lassen: an Wochenenden und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Feiertagen&lt;/span&gt; ist es geschlossen. Davon stand dummerweise nichts in meinem Reiseführer, und so standen wir mit dummen Gesichtern vor verschlossenen Türen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was haben wir gemacht? Wir sind zur nächsten U-Bahnstation gegangen, sind bis Kyōto Station gefahren und von dort mit JR nach Uji.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uji liegt in der Nähe von Kyoto ganz malerisch am Uji-gawa. In der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heian-Zeit"&gt;Heian-Zeit&lt;/a&gt; bauten sich viele Adelige hier prächtige Villen und nutzten den Ort als Sommerfrische. In einem der beiden ältesten japanischen Romane, &lt;a style="font-style: italic;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Genji_Monogatari"&gt;Genji Monogatari&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Murasaki_Shikibu"&gt;Murasaki Shikibu&lt;/a&gt;, spielen Teile der Handlung in Uji. Am Ufer des Uji-gawa steht deshalb ein Denkmal der Autorin (besser gesagt: ich denke mal, daß es ihr Denkmal ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20189%20-%2018.9.%20Denkmal%20f%3F%3Fr%20Murasaki%20Shikibu%20in%20Uji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20189%20-%2018.9.%20Denkmal%20f%3F%3Fr%20Murasaki%20Shikibu%20in%20Uji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von dort sind es dann nur noch ein paar Schritte, und man ist beim Byōdō-in angelangt. Ursprünglich war er eine Villa, die einem Mitglied des mächtigen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fujiwara"&gt;Fujiwara&lt;/a&gt;-Clans gehörte (Murasaki Shikibu stammte übrigens wohl auch aus dieser Familie). Dessen Sohn wandelte die Villa dann in einen buddhistischen Tempel um. Im Lauf dieser Jahrhunderte brannten Teile des Tempels ab, so daß heute im Grunde genommen nur noch die Phönixhalle und ein weiteres Gebäude erhalten geblieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20198%20-%2018.9.%20Byodo-in.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20198%20-%2018.9.%20Byodo-in.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist die Phönixhalle - ein wunderschönes, elegantes Gebäude, das überraschend klein ist. Ich hatte eigentlich etwas größeres erwartet. Sie beherbergt eine große &lt;a href="http://www.byodoin.or.jp/"&gt;Buddhastatue&lt;/a&gt;. Wir sind nicht in die Halle selbst gegangen, denn das Museum mit seinen Kunstschätzen war viel interessanter. U.a. sind dort die Holzskultpturen von 52 buddhistischen Gottheiten zu sehen. Wenn ich meinen Reiseführer und die Broschüre vom Byōdō-in richtig interpretiere, sind im Museum die Originale ausgestellt, und in der Phönixhalle befinden sich "nur" Kopien. Jede Skulptur sieht anders aus und stellt für sich genommen schon ein bedeutendes Kunstwerk dar. Wir waren sehr beeindruckt - aber gleichzeitig haben wir auch bedauert, nicht mehr (bzw. überhaupt etwas) über buddhistische Kunst zu wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die Besichtigung des Tempels abgeschlossen hatten, sind wir noch kurz zum Fluß gegangen. Wirklich eine schöne Gegend, hat mir sehr gut gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20221%20-%2018.9.%20Angler%20im%20Uji-gawa.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20221%20-%2018.9.%20Angler%20im%20Uji-gawa.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber ich mußte bei einem Blick auf diesen einsamen Angler feststellen (am Ufer waren allerdings noch ein paar mehr), daß ich einen meiner Schüler wohl einmal etwas voreilig verbessert hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was ist Ihr Hobby?"&lt;br /&gt;"Mein Hobby ist Angeln. Jedes Wochenende gehe ich ins Meer oder in den Fluß."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht der möglicherweise tatsächlich ...&lt;br /&gt;___&lt;br /&gt;* Nachtrag, 29.9.: Das stimmt so nicht, alle Wörter auf dem Schild sind korrektes Englisch. Da hatte meine Begleitung wohl einen kleinen Aussetzer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115898064489885035?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115898064489885035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115898064489885035' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115898064489885035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115898064489885035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/mnzwurf.html' title='Münzwurf'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115875978299280143</id><published>2006-09-20T22:34:00.000+09:00</published><updated>2006-09-20T22:52:55.746+09:00</updated><title type='text'>Aus gegebenem Anlaß, Teil 2</title><content type='html'>Nachdem wir &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/aus-gegebenem-anla.html"&gt;die Natur des vorgestrigen Feiertags und die Gründe für die Auswahl des Geschenks&lt;/a&gt; geklärt hatten, konnte die Stunde dann endlich losgehen. Thema: Über berufliche und private Pläne sprechen. Um es dem Schüler zu ersparen, mit einer extrem neugierigen Lehrerin über möglicherweise allzu Privates zu plaudern, macht man da in der freien Anwendung des gerade Gelernten am besten ein Rollenspiel. Ein Interview mit einer Person der Zeitgeschichte zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie sehen Ihre Pläne für die nächste Zukunft aus?"&lt;br /&gt;"Am 20. September schlafe ich Politiker ab."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wissen will, wer mein "Interviewpartner" war und was er mir eigentlich hatte mitteilen wollen: bitte &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,438066,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt; lesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115875978299280143?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115875978299280143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115875978299280143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115875978299280143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115875978299280143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/aus-gegebenem-anla-teil-2.html' title='Aus gegebenem Anlaß, Teil 2'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115867304781914592</id><published>2006-09-19T22:35:00.000+09:00</published><updated>2006-09-25T23:14:28.696+09:00</updated><title type='text'>Papierkram, Teil 8</title><content type='html'>Heute stand ich um kurz vor zwei vor einem großen, grauen Gebäude mit diesem sympathischen Schild. Ich bin natürlich auch hineingegangen und habe wichtigen Papierkram erledigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20234.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20234.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um kurz vor zwölf hatte ich bekanntlich den Termin zur Vertragsunterzeichnung bei Craig. Das ganze hat wirklich nur eine knappe Viertelstunde gedauert. Der Vertrag ist unterzeichnet, es gibt eine kleine Gehaltserhöhung (die exakt der Summe entspricht, die das neue Visum kostet, aber sei's drum), ab Ende April habe ich Anspruch auf elf Tage bezahlten Urlaub anstatt wie im ersten Jahr zehn, da mit jedem neuen Vertrag jeweils ein Urlaubstag dazu gegeben wird. Das bringt mich ja fast in Versuchung, so lange zu bleiben, bis ich bei 20 Tagen (Maximum) angekommen bin... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue Vertrag war ruckzuck unterschrieben, danach ging es um die Prozedur der Visumsverlängerung: wo muß ich hin, was muß ich mibringen, worauf muß ich achten. In dem Punkt ist das ja wirklich gut organisiert, das muß ich zugeben. Der Antrag war schon da, teilweise schon maschinell ausgefüllt, so daß ich zu Hause nur noch meine persönlichen Angaben eintragen mußte. Außerdem bekam ich eine Bescheinigung darüber, daß ich für das nächste Jahr eine Beschäftigung habe und gebraucht werde, und wieviel Geld ich im letzten Jahr hier verdient habe. Letzten Monat gab es schon eine Steuerbescheinigung auf meiner Gehaltsabrechnung, und dann brauchte ich nur noch eine Kopie des neuen Vertrags (bzw. zwei, eine für das Amt, eine für mich), meine Alien Registration Card und meinen Reisepaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann schnell nach Hause gefahren, habe eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine geworfen, meinen Futon auf den Balkon gehängt, den Visumsantrag ausgefüllt, alle Unterlagen zusammengesucht, und dann ging es zur Einwanderungsbehörde. Siehe oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gebäude ist schon etwas älter und verströmt den Charme der 60er oder 70er Jahre. Die Visumsangelegenheiten (Visumsverlängerung, Wiedereinreisegenehmigungen, ...) werden in einem mittelgroßen Raum bearbeitet, in dem ein paar Beamte arbeiteten und ca. 50 Leute warteten, größtenteils Chinesen und Koreaner (dem Aussehen nach zu schließen). Gemessen an der Größe des Raums und der versammelten Menschenmenge waren die winzige Klimaanlage und die paar Ventilatoren (zwei für die Antragsteller, zwei für die Beamten) schlicht unzureichend. Die Luft war zum Schneiden, es war einfach nur heiß. Alles fächelte sich mit Papieren Luft zu - hier war ich klar im Vorteil, denn ich trage seit zwei Monaten einen hübschen Fächer in meiner Handtasche herum. Feine Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt am Eingang befindet sich ein kleiner Informationsschalter, wo sich die Antragssteller die benötigten Formulare abholen können, die sie dann an kleinen Tischen ausfüllen. Da ich das schon erledigt hatte, konnte ich mich direkt in die Schlange an der Antragsstelle einreihen, wo alles zur Bearbeitung abgegeben werden muß. Es waren nur sechs Leute vor mir, die teilweise auch zusammen gehörten, aber bei einigen gab es wohl ein Problem, etwas war nicht richtig ausgefüllt worden oder was auch immer, jedenfalls zog es sich gewaltig hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich war ich dran. Ich gab meine Dokumente ab (in meinem Antrag hatte ich auch prompt zwei Zeilen übersehen, aber das auszufüllen, war eine Sache von wenigen Sekunden), bekam eine Nummer und eine Postkarte. Auf die mußte ich meine Adresse schreiben. Wenn mein Visum fertig ist, bekomme ich die Karte zur Benachrichtigung zugeschickt, bis wann ich es abholen kann/muß. Zunächst mußte ich aber erst einmal warten, bis meine Nummer aufgerufen wurde. Das dauerte dann noch mal eine knappe halbe Stunde. Dann bekam ich meine Alien Registration Card und meinen Paß zurück. Im Paß gibt es jetzt einen neuen Stempel: die Nummer meines Visumsantrags. Das muß ich morgen bei Nova kopieren lassen. Und wenn mein Visum da ist, braucht Nova davon auch noch eine Kopie, damit sie wissen, daß ich mich immer noch legal im Land aufhalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfangs hatte ich noch überlegt, mich in dem Gebäude zu "verlaufen", um zu sehen, ob nur die Ausländer über ihren Anträgen schwitzen (im wahrsten Sinne des Wortes!) dürfen, aber als ich endlich fertig war, wollte ich nur noch raus. Vielleicht beim nächsten Mal. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115867304781914592?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115867304781914592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115867304781914592' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115867304781914592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115867304781914592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/papierkram-teil-8.html' title='Papierkram, Teil 8'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115865973591677502</id><published>2006-09-19T18:36:00.000+09:00</published><updated>2006-09-25T23:17:46.680+09:00</updated><title type='text'>Die Klimaanlage</title><content type='html'>Das Wetter hier ist derzeit etwas wechselhaft. Die meiste Zeit ist es (verglichen mit dem Vormonat) relativ kühl, aber immer noch warm genug, um leicht bekleidet durch die Gegend zu wandern. Ab und an wird es etwas windig, weil ein Taifun vorbeizieht (bislang haben sie allerdings ausnahmslos einen großen Bogen um Kansai gemacht), manchmal regnet es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern und heute ist es wieder sehr schwül, aber zum Beispiel Samstag war herrlichstes Wetter. Als ich spätabends von der U-Bahn nach Hause gekommen bin, wehte ein mildes Lüftchen, es war angenehm kühl - wunderbar. Zu Hause lief die Klimaanlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nervt mich schon seit einer Weile, daß das Ding immer noch nahezu im Dauerbetrieb laufen muss und nicht einmal abends, vor dem Schlafengehen ausgeschaltet werden kann. Dann ist die Innentemperatur nämlich schön gesunken, so daß man gut einschlafen kann, und morgens ist es jetzt auch immer erst noch kühl draußen. Heiß wird es erst im Verlauf des Vormittags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag hatten wir nun aber die Situation, daß es draußen kühler war als drinnen, obwohl im Wohnzimmer die Klimaanlage an war. Darum habe ich einfach mal die dumme Frage gestellt: "Muss die Klimaanlage wirklich an sein?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist so heiß in der Wohnung, darum ist die Klimaanlage an."&lt;br /&gt;"Und warum macht ihr nicht einfach die Balkontür für ein paar Stunden auf und laßt frische Luft rein?"&lt;br /&gt;"Aber es ist doch immer noch heiß und schwül draußen! Das Internet gibt immer noch 30° für Osaka an."&lt;br /&gt;"Aber jetzt ist es nicht heiß!"&lt;br /&gt;"Was heißt 'jetzt'?"&lt;br /&gt;"'Jetzt' heißt 'jetzt', 16. September, 23:30. Stellt Euch mal auf den Balkon - da ist es kühler als hier drinnen."&lt;br /&gt;"Ja, aber die Klimaanlage kühlt die Wohnung besser." "Was ist überhaupt das Problem?!"&lt;br /&gt;"Das Problem ist, daß ich nicht verstehe, warum die Klimaanlage laufen muß, wenn man einfach nur das Fenster zu öffnen braucht."&lt;br /&gt;"Die Klimaanlage kühlt nun mal besser."&lt;br /&gt;"Es ist hier drinnen ein ganzes Stück wärmer als draußen, und trotzdem muß die Klimaanlage laufen? Das ist Energieverschwendung!"&lt;br /&gt;"Aber das kostet doch nichts extra! Die Klimaanlage lief den ganzen Sommer über, und wir haben nicht mehr für den Strom zahlen müssen!"&lt;br /&gt;"......"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel nichts mehr ein. Ich war überstimmt, und damit blieb die Klimaanlage an. Umweltschutz scheint für manche Leute ein absolutes Fremdwort zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Herr, schmeiß Hirn raa!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115865973591677502?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115865973591677502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115865973591677502' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115865973591677502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115865973591677502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/die-klimaanlage.html' title='Die Klimaanlage'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115850630434712640</id><published>2006-09-18T00:08:00.000+09:00</published><updated>2006-09-20T22:52:07.526+09:00</updated><title type='text'>Aus gegebenem Anlaß</title><content type='html'>Samstagabend, Einzelstunde mit einem fortgeschrittenen Schüler, Aufwärmphase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was gibt's neues?"&lt;br /&gt;"Vorgestern ich habe für meinen Großvater ein Geschenk gekauft."&lt;br /&gt;"Hat Ihr Großvater Geburtstag?"&lt;br /&gt;"Nein, der 18. Tag des September ist Gleistag."&lt;br /&gt;"...?"&lt;br /&gt;"Gleistag. Verehrung der Gleis Tag."&lt;br /&gt;"??????"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sich herausstellte, werden heute, am 18. September, die alten Leute in Japan geehrt. Er meinte "Greistag". Das alte Problem mit "l" und "r".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging's:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und was haben Sie Ihrem Großvater gekauft?"&lt;br /&gt;(Eigentlich eine dumme Frage, Japaner verschenken ja hauptsächlich Nahrungsmittel.)&lt;br /&gt;"Ich habe meinem Großvater Trauben gekauft."&lt;br /&gt;(Na bitte.)&lt;br /&gt;"Warum ausgerechnet Trauben?"&lt;br /&gt;"Meine Großmutter hat ein Gebiß, weil ich meinem Großvater Trauben gekauft habe."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japaner organisieren ihre Sätze oft ganz anders, da kann man in der Fremdsprache durchaus schon mal Ursache und Wirkung verwechseln.&lt;br /&gt;Außerdem hat der Großvater das Gebiß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115850630434712640?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115850630434712640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115850630434712640' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115850630434712640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115850630434712640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/aus-gegebenem-anla.html' title='Aus gegebenem Anlaß'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115850504618813977</id><published>2006-09-17T23:57:00.000+09:00</published><updated>2006-09-18T00:07:51.596+09:00</updated><title type='text'>Papierkram, Teil 7</title><content type='html'>Am Dienstag um 12:00 ist es soweit: dann unterzeichne ich den neuen Vertrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange hat's gedauert, aber es wurde auch Zeit, denn in einem Monat läuft mein Visum ab - und falls ich meinen Rückflug schon für Mitte Oktober buchen sollte, dann wäre es doch nett, mir das auch rechtzeitig mitzuteilen. Na ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag hatte ich mich bei André erkundigt, ob ich mal zu LS gehen und fragen solle, was denn nun mit dem neuen Vertrag ist. Das sei nicht nötig, die würden mich schon ansprechen. Außerdem sei Kaan (mein Floor Supervisor und für meinen Vertrag verantwortlich) auch gerade im Urlaub, aber dann würde das irgendjemand anderes machen. Heute hat es mir aber gereicht, schließlich habe ich jetzt erst einmal wieder zwei Tage Wochenende. Also bin ich gegen Ende meiner Pause zu LS spaziert und habe mich mal ganz angelegentlich nach meinem Vertrag erkundigt. Ich wurde an Craig verwiesen (Floor Supervisor für den 14. Stock), der sah in den Unterlagen nach und stellte fest: ja, der Vertrag ist schon da. "Didn't you get a message?" Nein, natürlich nicht. Die Vertragsunterzeichnung dauert 10 bis 15 Minuten, das ging in den 20 Minuten bis zum Beginn der nächsten Stunde natürlich nicht mehr, also haben wir uns auf Dienstag, 12:00 geeinigt. Das ist direkt nach meiner Japanischstunde, wenn ich sowieso schon in Namba bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115850504618813977?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115850504618813977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115850504618813977' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115850504618813977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115850504618813977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/papierkram-teil-7.html' title='Papierkram, Teil 7'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115846044157140556</id><published>2006-09-17T11:23:00.000+09:00</published><updated>2006-09-25T23:10:18.023+09:00</updated><title type='text'>Im Namba Walk</title><content type='html'>Ein Bild hatte ich schon gezeigt, aber heute möchte ich den Namba Walk etwas detaillierter vorstellen. Er verdient es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit ich das überblicken kann, ist der Namba Walk eine unterirdische Einkaufsmeile, bestehend aus zwei parallel verlaufenden Gängen, die alle paar Meter durch eine kleine Passage miteinander verbunden sind. In der Mitte wird der Namba Walk durch den Eingangsbereich zur Midosujilinie unterbrochen. Und das ganze ist dichtgesäumt von kleinen Läden, Geschäften, Cafés und Restaurants.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20143%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Kuromonya.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20143%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Kuromonya.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist Kuromonya, ein kleines Restaurant, in dem man zu einem vernünftigen Preis schnell ein gutes Tonkatsu-Curry bekommt (Tonkatsu ist die japanische Variante des Schweineschnitzels). Scharf und lecker. Rechts im Schaufenster sind wie fast überall Plastikmodelle der angebotenen Gerichte ausgestellt. Das ist sehr praktisch, da weiß man ungefähr, wie groß die Portion sein wird. Und alle, die die Speisekarte nicht lesen können, winken den Kellner nach draußen vor die Tür und zeigen mit dem Finger auf das Gewünschte. Wie gesagt, das ist sehr, sehr praktisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20145%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Kimonoladen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20145%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Kimonoladen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In diesem kleinen Kabuff habe ich meinen Yukata samt Zubehör erworben. Direkt daneben ist noch mal ein Kimonoladen, der doppelt so groß ist. Ob das Konkurrenten sind oder sie doch irgendwie zusammengehören, weiß ich nicht. Richtige Kimonos jedenfalls sind teuer. Was da neben einer komplett ausstaffierten Schaufensterpuppe auf dem Preisschild steht, entspricht oft meinem Monatsgehalt. Und dann bin ich mir nicht mal sicher, ob man bei dem Preis den Zubehör (Bänder zum Festschnüren, Obi, ...) nicht noch extra bezahlen darf. Vorstellen kann ich es mir schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20147%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Elleme%20und%20Clef%20De%20Dol.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20147%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Elleme%20und%20Clef%20De%20Dol.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier ist die Mode wesentlich preiswerter. Die ersten beiden Tore gehören zu dem einen Laden, die beiden hinteren zu dem anderen. Vor allem im vorderen kaufe ich oft ein. Hosen leider nicht, obwohl die auch oft schicke haben, die sind mir ja alle zu kurz, aber Oberteile oder Blazer passen mir in der entsprechenden Größe auch. Die Mode ist schon sehr japanisch, mit viel zu vielen Schleifchen und Rüschchen und ähnlichem Gedöns, aber trotzdem finde ich oft etwas, was auch meinen Geschmack trifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20148%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20antike%20Kleidung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20148%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20antike%20Kleidung.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Direkt gegenüber befindet sich dieses Damenbekleidungsgeschäft. Man sieht es schon an der etwas spärlicheren Schaufensterdekoration: hier ist es teurer. Vor ca. einem Monat haben sie umgebaut, seitdem gibt es hier Schaufenster aus Glas, während die anderen Läden alle offen sind und abends einfach die Rolläden runterlassen. Was man jetzt nicht so gut sieht: modisch sind sie irgendwann in den 50ern stehengeblieben. Nicht, daß die Mode in den 50ern so schlecht gewesen ist, in den guten, alten Hollywoodfilmen sehen die Frauen oft einfach nur schick aus (mit Ausnahme der Frisuren), aber merkwürdig ist es trotzdem. Außerdem hat dieser Laden hier keine anständigen Schaufensterpuppen, sondern nur so merkwürdige Holzgestelle. Nun sind die Japanerinnen alle schon sehr zierlich und (meistens) schlank, bei vielen jungen Frauen in der U-Bahn habe ich den Verdacht, daß sie unter akuter Magersucht leiden, da passen diese Puppen schon ganz gut - aber ist es wirklich geschickt, die Mode auf Holzgerippen zu präsentieren, an denen auch die schönsten Kleider, Blusen und Röcke nur noch sackartig herunterhängen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20149%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20S%3F%3F%3F%3Fwaren.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20149%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20S%3F%3F%3F%3Fwaren.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht's: ein kleiner Stand mit Kosmetikprodukten, ein Reisebüro, ein japanisches Eiscafé (in dem man geschabtes Eis mit Früchten bekommt - interessant) und dieses Omiyagegeschäft. Die Verkäuferin war gerade mit Verkaufen beschäftigt, sonst hätte ich sicher noch mehr oder weniger unauffällig einen Videoschnipsel zum ewigen Andenken aufgenommen. Wenn keine Kundschaft da ist, müssen die Verkäuferinnen die potentiellen Kunden auf die Ware aufmerksam machen. Soll heißen: sie preisen ihre Produkte an. Diesen Job bekommt grundsätzlich, wer über ein ausreichend durchdringendes Organ verfügt. Dummerweise sind das auch immer die unangenehmsten Stimmen. Bei der jungen Frau, die hier für die Kundenaquisition zuständig ist, ist das besonders extrem. Mit anderen Worten: sie hat die ideale Stimme, um den Mund zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20151%20-%20Namba%20Walk%2C%20Die%20G%3F%3Fte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20151%20-%20Namba%20Walk%2C%20Die%20G%3F%3Fte.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Voilà: "Die Güte", deutsche Bäckerei. Irgendwann habe ich das Brot in der hintersten Ecke des Angebots entdeckt. Deutsches Brot. Mischbrot. Brot zum Kauen. Gerettet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war der Teil vom Namba Walk, den ich auf meinem Weg zur Arbeit immer entlang gehe. Am Dienstag war ich dann noch mal auf der anderen Seite von der U-Bahnstation, wo ich so gut wie nie hingehe. Aber ich wollte doch auch davon ein paar Fotos machen. Ich habe den Eindruck, daß die Restaurantdichte auf "meiner" Seite etwas größer ist, dafür gibt es hier wesentlich mehr Bekleidungsgeschäfte. Damenoberbekleidung, Dessous (am besten wieder gleich zwei Geschäfte direkt nebeneinander), Modeschmuck, Herrenbekleidung, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20166%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20schicke%20Str%3F%3Fmpfe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20166%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20schicke%20Str%3F%3Fmpfe.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel dieses hier, das sich auf Socken und Strümpfe spezialisiert hat. Und offensichtlich auch auf lange Unterhosen, wenn ich den Bildhintergrund richtig interpretiere. Natürlich gibt es hier zunächst einmal simple Damenstrumpfhosen, schlicht oder mit dezentem Muster, Füßlinge (von denen viele nicht ohne wilde Blümchenmuster, Rüschen und Schleifen - gerne auch alles in Kombination - auskommen). Dann gibt es aber auch diese langen grellbunten Strümpfe, am besten auch noch mit Rüsche am Saum. Als ich die das erste Mal gesehen habe, mußte ich sofort an die "schicken" langen Strümpfe denken, die werdende Mütter im Kreißsaal anziehen. Hier sind diese Teile, die bis zur Mitte des Oberschenkels reichen, anscheinend ein unverzichtbares Modeaccessoir. Man trägt sie zu knappsten Shorts und Miniröcken. Und natürlich gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, welches strengstens verbietet, wenigstens farblich zum Höschen oder Minirock passende Strümpfe anzuziehen. Es sieht einfach nur unmöglich aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20171%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Plump%20Lips.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20171%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Plump%20Lips.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ausländische Namen, am besten englische, sind cool, bei Mode darf es auch mal Französisch sein. Ob das dann angemessen ist, interessiert keinen. Das englische Wort "plump" jedenfalls heißt "drall" oder "prall". Es kann aber auch "plump" (jetzt deutsch ausgesprochen) bedeuten. ICH würde ein Geschäft für schicke DamenOBERbekleidung jedenfalls nicht so nennen.&lt;br /&gt;Es ist aber auch kein Einzelfall. Immer wieder schön finde ich "Misch Masch", eine Kette für Damenoberbekleidung. Leicht gehobene Preisklasse, sieht alles gar nicht schlecht aus - und schon gar nicht nach einem wilden Mischmasch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Rundgang durch den Namba Walk neigt sich dem Ende zu. Fazit: hier gibt es wirklich alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20173%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Ubud.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20173%20-%2012.9.%20Namba%20Walk%2C%20Ubud.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Inklusive eines Geschäfts für den gehobenen Hippiebedarf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115846044157140556?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115846044157140556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115846044157140556' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115846044157140556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115846044157140556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/im-namba-walk.html' title='Im Namba Walk'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115833417176036950</id><published>2006-09-15T23:56:00.000+09:00</published><updated>2006-09-16T00:30:59.886+09:00</updated><title type='text'>Japaner in Deutschland</title><content type='html'>Aufwärmrunde zu Beginn der Stunde, die Schüler machen sich miteinander bekannt bzw., wenn sie sich schon kennen und die Sprachkenntnisse es erlauben, erst mal ein bißchen Small Talk. Diese beiden waren schon mehrmals in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was ist Ihre Lieblingsstadt in Deutschland?"&lt;br /&gt;"Oberammergau. Da gibt es viele schöne Häuser."&lt;br /&gt;"Ich bin schon fünfmal nach Deutschland gereist, aber ich bin nicht über die Häuser gegangen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115833417176036950?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115833417176036950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115833417176036950' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115833417176036950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115833417176036950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/japaner-in-deutschland.html' title='Japaner in Deutschland'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115806859480217445</id><published>2006-09-12T22:21:00.000+09:00</published><updated>2006-09-23T00:31:33.723+09:00</updated><title type='text'>Mein Weg zur Arbeit, Teil 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/06/mein-weg-zur-arbeit.html"&gt;Vor einiger Zeit&lt;/a&gt; habe ich mal meinen alltäglichen Weg zur U-Bahn in all seiner Schönheit gezeigt. Das sind aber nur ca. 10 Minuten der Strecke zur Arbeit. Hinzu kommen noch 15 Minuten Fahrt in der U-Bahn und anschließend weitere 10 Minuten Fußweg, bis ich meine Arbeitsstelle erreiche.&lt;br /&gt;Die U-Bahn-Strecke stelle ich eines Tages vielleicht auch noch einmal vor, aber heute gibt es jede Menge Fotos vom letzten Teil des Wegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20174%20-%2012.9.%20Namba-eki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20174%20-%2012.9.%20Namba-eki.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier, in der Station Namba, steige ich aus dem (derzeit noch) tiefgekühlten U-Bahnwagen und begebe mich zum Ausgang. Dort stecke ich meine Fahrkarte in die Ticketbarriere. Karten für eine einfache Fahrt schluckt der Automat, meine Monatskarte spuckt er am anderen Ende wieder aus, die brauche ich schließlich noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20160%20-%2012.9.%20Namba-eki%2C%20Ticketbarriere%20am%20Ausgang.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20160%20-%2012.9.%20Namba-eki%2C%20Ticketbarriere%20am%20Ausgang.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So sieht das aus: Karte reingesteckt, und schon öffnet sich die Barriere. Wer aus Versehen die falsche Karte gekauft hat bzw. weiter gefahren ist als die Karte gültig ist, wird nicht durchgelassen. Das ist aber kein Problem, denn in dem Fall geht man einfach zu dem Automaten links im Bild (mit der lila Seite) und bezahlt den Fehlbetrag. Dann bekommt man eine neue Karte und wird rausgelassen. Das Konzept des Schwarzfahrens ist hier unbekannt. So was macht man einfach nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Ticketbarriere sind es nur ein paar Schritte, und ich bin in dem Teil des &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/03/bse.html"&gt;Namba Walks&lt;/a&gt;, der zum OCAT führt, und in dem Gebäude neben dem OCAT arbeite ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20159%20-%2012.9.%20Beginn%20vom%20Namba%20Walk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20159%20-%2012.9.%20Beginn%20vom%20Namba%20Walk.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Namba Walk ist eine riesige unterirdische Einkaufsmeile. In der anderen Richtung geht es noch weiter, aber in den Teil gehe ich selten, weil es nun mal nicht mein Weg ist. Hier sieht es zugegebenermaßen noch eher mäßig aus, aber im Hintergrund ist schon das erste Lädchen zu sehen. Davor muß man nur einen kleinen Schlenker nach links machen, und schon ist man mitten im Gewimmel. Das Lädchen hier im Bild ist übrigens die Drogerie meines Vertrauens - der nette Verkäufer spricht ein paar Brocken Englisch und reduziert seine Sprechgeschwindigkeit, wenn ich versuche, auf Japanisch mit ihm zu kommunizieren. Mit seiner etwas älteren Kollegin fällt die Kommunikation schon schwerer, aber sie ist auch sehr, sehr nett. Hier habe ich vor drei Wochen Medizin gegen die Halsschmerzen bekommen und mich mit westlichen Halstabletten eingedeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20153%20-%2012.9.%20Namba%20Walk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20153%20-%2012.9.%20Namba%20Walk.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und so sieht es im Namba Walk aus: ein Geschäft neben dem anderen, zwischendurch noch diverse Restaurants und Cafés. Das ist übrigens nur der rechte Gang, alle paar Meter kann man zwischen zwei Geschäften hindurch zum linken Gang hinüberwechseln, wo es genauso geschäftig zugeht. Und von der U-Bahnstation aus geht der Namba Walk in der anderen Richtung noch weiter, ebenfalls "zweispurig", versteht sich. Das hier ist noch der kürzere Teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20136%20-%2012.9.%20Passage%20zum%20OCAT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20136%20-%2012.9.%20Passage%20zum%20OCAT.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des Namba Walks komme ich am Eingang zu einer weiteren U-Bahnstation vorbei, und dann lande ich schon in dieser - ebenfalls unterirdischen - Passage. Das rechts sind zwei Laufbänder. Ich gehe aber meistens links entlang, weil es doch etwas schneller geht. Auf den Laufbändern bleiben die Leute auch gerne stehen, und ich habe selten Lust, mich da vorbeizuschieben. Am Ende wende ich mich nach links ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20133%20-%2012.9.%20Aufgang%20zum%20OCAT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20133%20-%2012.9.%20Aufgang%20zum%20OCAT.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... und stehe direkt vor diesem Treppenaufgang mit der kleinen Rolltreppe. Rechts von der dicken Säule in der rechten oberen Ecke befindet sich der kleine Hof vom OCAT.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20132%20-%2012.9.%20der%20Hof%20vom%20OCAT.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20132%20-%2012.9.%20der%20Hof%20vom%20OCAT.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier ist er, mit der markanten Silberkugel in der Mitte. Ein beliebter Treffpunkt, weil den nun mal jeder kennt. Hinter der Kugel sieht man die kleine Bühne. Hier werden in längeren Abständen kleine Jazzkonzerte o.ä. gegeben, auch Tanzwettbewerbe finden hier statt. Normalerweise treffen sich hier regelmäßig viele Jugendliche in mehr oder ausgefallener Kleidung, um Jazzdance, Breakdance oder was auch immer zu üben. Abends sind es naturgemäß mehr als tagsüber, und am Wochenende mehr als unter der Woche. Die Silberkugel wird als Spiegel benutzt, um die eigenen Bewegungen zu kontrollieren. Auch Temperaturen über 30° können sie nicht von ihrem Tun abhalten, aber die paar Regentröpfchen, die heute mittag fielen, schienen Grund genug zu sein, ein Päuschen einzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links hinten befindet sich einer der Eingänge zum Untergeschoß des OCAT. Da muß ich rein. Draußen befindet sich eine Takoyaki-Bude (Takoyaki sind gebratene oder frittierte Bällchen mit Oktopusfüllung, eine Spezialität aus der Region. Ich habe mich noch nicht getraut, sie zu probieren.) Drinnen befinden sich auf der rechten Seite erst einmal &lt;strike&gt;MacDoof&lt;/strike&gt; eine Filiale einer weltbekannten Frittenbraterei, dann ein leider verräuchertes pseudo-italienisches Café mit Namen Italian Tomato, dann Hokuo, die pseudo-skandinavische Bäckerei, in der es jede Menge süßer Teilchen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20129%20-%2012.9.%20Hokuo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20129%20-%2012.9.%20Hokuo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Des weiteren gibt es noch einen Geldautomaten, eine Drogerie, einen Convenience store, ein pseudo-italienisches Restaurant mit Nichtraucherplätzen (der Salat ist lecker!) und alle paar Wochen einen Flohmarkt, auf dem allerhand Nippes feilgeboten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20125%20-%2012.9.%20San%20Marino.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20125%20-%2012.9.%20San%20Marino.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich biege hinter dem pseudo-italienischen Restaurant rechts ab und komme zum San Marino. Hier gibt es leckere Bentos, fertige Mahlzeiten, die man nur noch in der Mikrowelle heiß machen muß. Mein Lieblingsbento ist "Sweet Chili Chicken". Lecker. Aber der anscheinend selbstgemachte Fruchtjoghurt ist auch nicht zu verachten.&lt;br /&gt;Rechts geht es weiter zu den Fahrstühlen, und dann bin ich auch schon da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115806859480217445?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115806859480217445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115806859480217445' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115806859480217445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115806859480217445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/mein-weg-zur-arbeit-teil-2.html' title='Mein Weg zur Arbeit, Teil 2'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115790166874411790</id><published>2006-09-11T00:17:00.000+09:00</published><updated>2006-09-11T00:21:08.746+09:00</updated><title type='text'>Präpositionen, Teil 4</title><content type='html'>Die falsche Präposition wirkt oft sinnentstellend, und manchmal bekommt der Satz dadurch eine ganz ungewollte Konnotation:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich komme in Chiba."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich komme heute nicht im Büro."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Fehler machen die Schüler so oft, daß es schon witzlos geworden ist. Aber manchmal, da wird es dann doch interessant:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Weihnachtsmann kommt im Kamin."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das wollte ich schon immer wissen: Details aus dem Sexualleben des Weihnachtsmannes ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115790166874411790?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115790166874411790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115790166874411790' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115790166874411790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115790166874411790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/prpositionen-teil-4.html' title='Präpositionen, Teil 4'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115790033815011898</id><published>2006-09-10T23:55:00.000+09:00</published><updated>2006-09-11T00:15:24.073+09:00</updated><title type='text'>Herbstferien</title><content type='html'>Kollegin Andrea bekommt Besuch aus der Heimat und hat mich um Swaps gebeten. Jetzt arbeite ich Ende Oktober zweimal an ihrer Stelle und habe dafür Anfang Oktober und Anfang November jeweils ein längeres Wochenende. Damit stehen die Termine für meine nächsten Kurzurlaube fest. Den für Anfang Oktober habe ich Freitag gebucht, der andere befindet sich noch in der Planungsphase. Soll heißen: ich weiß, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fujisan"&gt;wo&lt;/a&gt; ich hin will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom 2. bis 5. Oktober fliege ich aber erst mal nach &lt;a href="http://www.city.miyazaki.miyazaki.jp/gyousei/html/english/outline/outline_e.htm"&gt;Miyazaki&lt;/a&gt;. Das Nova-eigene Reisebüro hatte ein günstiges Angebot für einen zweitägigen Trip in verschiedene Städte Japans (Rückflug und Hotelübernachtung mit Frühstück), Verlängerung natürlich möglich, das nur noch bis Mitte Oktober gültig war. Da galt es, zuzugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahl fiel aus den folgenden Gründen auf Miyazaki:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;es liegt auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ky%C5%ABsh%C5%AB"&gt;Ky&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ū&lt;/span&gt;sh&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:100%;"  &gt;ū&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;es liegt am &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/01/2006.html"&gt;Pazifik&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;die Umgebung soll sehr schön sein&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;es ist nicht weit bis nach &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kagoshima%2C_Kagoshima"&gt;Kagoshima&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sakurajima"&gt;Sakurajima&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115790033815011898?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115790033815011898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115790033815011898' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115790033815011898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115790033815011898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/herbstferien.html' title='Herbstferien'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115764459858172456</id><published>2006-09-08T00:33:00.000+09:00</published><updated>2006-09-11T00:17:07.260+09:00</updated><title type='text'>Akashi Kaikyō Ōhashi</title><content type='html'>Am Montag habe ich das schöne Wetter (erträglich heiß bei strahlend blauem Himmel) genutzt, um mir mal ein etwas moderneres Bauwerk in der Nähe anzusehen. Akashi Kaikyō &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;hashi, die längste Hängebrücke der Welt und als solche inzwischen schon eine Touristenattraktion für sich. Auf meiner Fahrt nach &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/02/himeji-j.html"&gt;Himeji&lt;/a&gt; im Februar hatte ich vom Zugfenster aus schon einen kurzen Blich darauf erhaschen dürfen und mir fest vorgenommen, mir eines Tages diese Brücke auch etwas genauer anzusehen. Und endlich bin ich dazu gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Shin &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka aus ging es mit dem Schnellzug nach Kōbe, wo ich in eine Bummelbahn umstieg, weil die Brücke nun mal nur an einem kleineren Bahnhof mit dem schönen Namen Maiko liegt. Von da ist es auch gar nicht weit, sobald man das Bahnhofsgebäude verläßt, steht man praktisch neben der Brücke. Und übersehen kann man sie nun wirklich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20044%20-%204.9.%20Akashi%20Kaikyo%20Ohashi.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20044%20-%204.9.%20Akashi%20Kaikyo%20Ohashi.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist so ein mächtiges Bauwerk von gewaltigen Ausmaßen, die Brückenpfeiler, die die Fahrbahn an beiden Enden abstützen, sind unglaublich groß und dick, stellen alles in den Schatten. Dennoch wirkt die Brücke als ganzes leicht und elegant. Wie schon mal gesagt, ich finde sie wunderschön. Ich habe an dem Tag etwas über 120 Fotos geschossen, und auf ca. 100 davon ist die Brücke zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechts neben der Brücke (vom Bahnhof aus gesehen) befindet sich das Bridge Exhibition Center, in dem man sich über die Technik des Bauwerks und die zu bewältigenden Schwierigkeiten (Erdbeben, Taifune, Gezeiten, ...), die informieren kann. Das habe ich ausgelassen. Wäre mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso wieder alles in Japanisch gewesen, und außerdem reicht mein Interesse für Technik dann doch nicht so weit. Statt dessen habe ich die Maiko Marine Promenade besucht. Die befindet sich nämlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in&lt;/span&gt; der Brücke, im letzten, dicken Brückenpfeiler auf dem Festland. Ein Lift fährt die Besucher acht Stockwerke hoch, und dann geht es auf zur Beobachtungslounge direkt unter der Fahrbahn. Auf dem Foto unten ist sie gut zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20045%20-%204.9.%20Observation%20Platform.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20045%20-%204.9.%20Observation%20Platform.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das war anfangs etwas unheimlich, weil die Brücke vom Autoverkehr ständig leicht vibrierte, aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt. Das sieht jetzt sehr klein aus, aber sie hängt auch 46 Meter über dem Meeresspiegel. Innen ist sie sogar recht geräumig und beherbergt - wie könnte es in diesem Land anders sein - sogar ein kleines Café. Da habe ich mir zu einem vernünftigen Preis ein Mittagessen gegönnt. Und dann bin ich noch etwas weiter raus auf die Beobachtungsplattform gegangen, 47 Meter über NN. Alles gut gesichert, versteht sich, mit dicken Gittern und/oder Glasscheiben. Aber auch das war etwas unheimlich - die Brücke vibrierte und schwankte leicht, über mir donnerten die Autos vorbei, und an einer Stelle war dickes Panzerglas in den Boden eingelassen, durch das man auf das Wasser unter der Plattform sehen konnte. Die meisten Besucher der Lounge zogen es doch vor, drinnen zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20034%20-%204.9.%20mitten%20unter%20der%20Br%3F%3Fcke.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20034%20-%204.9.%20mitten%20unter%20der%20Br%3F%3Fcke.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schade, denn die Plattform bietet eine faszinierende Aussicht auf das "Innere" der Brücke, die so lang ist, daß man nicht bis zum Ende sehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links von der Brücke wurde ein Park angelegt, mit ein paar Bäumen (aber nur kleinen, die die Sicht auf die Brücke nicht verstellen), Rasenflächen, dem Sun Yat-sen Memorial in einer alten Villa (die für den Bau der Brücke um ein paar Meter verstellt werden mußte!) und einigen Denkmälern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20046%20-%204.9.%20Donutdenkmal.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20046%20-%204.9.%20Donutdenkmal.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem hier bin ich mir nicht sicher, was es darstellen soll. Sieht ja fast so aus, als habe da jemand ein Denkmal für einen Donut aufgestellt. Schon lustig. Aber es ist tatsächlich ein brauchbares Denkmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20048%20-%204.9.%20Blick%20durch%20den%20Donut.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20048%20-%204.9.%20Blick%20durch%20den%20Donut.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es bietet ein fantastisches Fotomotiv!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr viel mehr gab es dort allerdings auch nicht zu sehen, und so beschloß ich, nach Awajishima zu fahren. Am besten mit dem Bus über die Brücke. Also zurück zum Bahnhof, von wo Schilder den Weg zur Bushaltestelle wiesen. Dortselbst angelangt, informierte mich ein Schild, daß man die Fahrkarten nur im Bus selbst kaufen könne und vom Fahrer höchstens 1.000-Yen-Scheine akzeptiert würden. Dummerweise hatte ich nicht mehr ausreichend Kleingeld im Portemonnaie, und die Getränkeautomaten nehmen auch keine 10.000-Yen-Scheine. Dumm gelaufen. Also wurde der Plan mit dem Bus verworfen. Statt dessen ging es mit dem Zug zwei Stationen weiter bis nach Akashi, wo die Fähre nach Iwaya (dem ersten kleinen Örtchen auf Awajishima) ablegte. Das erwies sich als die bessere Wahl, denn im Bus hätte ich wohl kaum diese Aussicht auf die Brücke gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20069%20-%204.9.%20Akashi%20Kaikyo%20Ohashi.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20069%20-%204.9.%20Akashi%20Kaikyo%20Ohashi.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich genau zwischen den beiden Pfeilern lag das Epizentrum des großen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanshin-Erdbeben"&gt;Erdbebens von Kōbe&lt;/a&gt; am 17.1.1995. Die Brücke war zu dem Zeitpunkt noch im Bau, wurde daher nicht zerstört. Aber die beiden Pfeiler wurden um einen Meter auseinandergeschoben, so daß sich die Mittelspannweite von den ursprünglich geplanten 1.990 Metern auf die heutigen 1.991 Meter erweitert werden mußte. Wahnsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20076%20-%204.9.%20Takoferri.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20076%20-%204.9.%20Takoferri.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Gegenverkehr, die Fähre von Iwaya nach Akashi. "Meine" sah ähnlich aus. "Takoferri" heißt sie, auf Deutsch: "Oktopusfähre". Wer hätte das gedacht. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Überfahrt war klasse. Es dauerte ungefähr 20 Minuten, bis wir in Iwaya ankamen. Es ging der Brücke immer näher, dann darunter hindurch. Und das alles bei herrlichstem Wetter. Iwaya dagegen war eine Enttäuschung. Mein Reiseführer sprach von einem netten Landschaftspark hinter dem Ort, aber gut ausgeschildert war das nicht. Wie der Park heißt, verriet das Buch leider auch nicht, das wäre ja schon etwas hilfreich gewesen. Es fuhren zwar Busse, aber auch nicht zu oft, und dann konnte ich die Fahrpläne nicht lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20094%20-%204.9.%20Iwaya.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20094%20-%204.9.%20Iwaya.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann erst einmal Richtung Brücke marschiert, weil ich hoffte, da Hinweise zu finden. Es ging eine kleine, im wahrsten Sinne des Wortes verschlafene Straße entlang. Montagnachmittag, und alle Läden hatten geschlossen. Ja, hallo?!&lt;br /&gt;Am Landepunkt der Brücke waren dann auch keine Hinweise auf einen Park zu entdecken, aber immerhin hatte wenigstens dort ein Andenkenladen geöffnet, wo ich ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omiyage"&gt;Omiyage&lt;/a&gt; für Kayo kaufen konnte. Awajishima ist für seine besonders leckeren Zwiebeln berühmt, daher mußte es natürlich was mit Zwiebel sein. Das haben wir uns nach dem gegenseitigen Unterricht (diese Woche war es mal am Dienstagnachmittag) dann gegönnt: ein Keks mit einer leicht süßen Füllung mit einem dezenten Zwiebelgeschmack. Interessant, aber gar nicht mal schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Einkauf getätigt war, bin ich dann in die andere Richtung zurück ein Stück am Fähranleger vorbei zur Hauptattraktion von Awajishima: einer winzig kleinen Sandsteininsel mit Namen Esimajima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20104%20-%204.9.%20Esima-jima.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20104%20-%204.9.%20Esima-jima.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Esimajima gilt als die erste japanische Insel, die von den beiden Göttern Izanagi und Izanami geschaffen wurde. (Wer sich für die Geschichte interessiert: bitte &lt;a href="http://www.univie.ac.at/rel_jap/mythen/mythen.htm"&gt;hier&lt;/a&gt; lesen.) Andere glauben auch, daß Awajishima diese erste Insel war, sagte die Informationstafel neben der kleinen Brücke, die auf das Inselchen führt. Ja, Esimajima ist eine so wichtige Sehenswürdigkeit, daß man sogar eine englischsprachige Informationstafel für die zahlreichen ausländischen Touristen aufgestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber viel gibt es dort wirklich nicht. Nach zwei Minuten hatte ich auf Esimajima alles gesehen, bin dann noch ein bißchen am Ufer entlanggewandert. Aber es war wirklich nichts los. Also habe ich die nächste Fähre zurück nach Akashi genommen, bin dort noch kurz im Park spazieren gegangen und anschließend zurück nach &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Awajishima hätte ich mir schenken können, aber ansonsten war es ein toller Tag. Einer meiner Schüler war nach eigenen Angaben als Ingenieur am Bau der Brücke beteiligt. Sollte ich ihn demnächst mal in einer Einzelstunde erwischen, werde ich ihm sagen, wie gut sie mir gefällt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115764459858172456?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115764459858172456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115764459858172456' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115764459858172456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115764459858172456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/akashi-kaiky-hashi.html' title='Akashi Kaikyō Ōhashi'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115759518333881973</id><published>2006-09-07T10:47:00.001+09:00</published><updated>2006-09-07T11:13:03.340+09:00</updated><title type='text'>Die Brücke</title><content type='html'>Blogger.com spinnt mal wieder und weigert sich, meine Bilder hochzuladen. Eigentlich sollte es an dieser Stelle noch ein paar Bilder von der schönen Brücke und den Bericht über meinen Ausflug zu selbiger am Montag geben, aber wenn das Programm nicht mitmacht ... *seufz*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum nur für alle, die es noch nicht gegoogelt haben: die Brücke, von der ich am Montag schon so ein tolles Bild ins Netz gestellt habe, ist die &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Akashi-Kaikyo_Bridge"&gt;Akashi Kaikyō &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;hashi&lt;/a&gt; bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Dbe"&gt;Kōbe&lt;/a&gt;. Sie führt über die Straße von Akashi auf die Insel &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Awajishima"&gt;Awajishima&lt;/a&gt;, die zweitgrößte Insel der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seto-Inlandsee"&gt;Seto-Inlandsee&lt;/a&gt;. Mit einer Gesamtlänge von 3.911 m und einer Mittelspannweite von 1991 m ist sie die längste Hängebrücke der Welt. Und dazu noch wunderschön anzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der weitere Bericht folgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115759518333881973?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115759518333881973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115759518333881973' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115759518333881973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115759518333881973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/die-brcke.html' title='Die Brücke'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115738149848652426</id><published>2006-09-04T23:43:00.000+09:00</published><updated>2006-09-04T23:56:29.346+09:00</updated><title type='text'>Die längste Hängebrücke der Welt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_09%20003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_09%20003.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ist sie nicht wunderschön?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115738149848652426?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115738149848652426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115738149848652426' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115738149848652426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115738149848652426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/die-lngste-hngebrcke-der-welt.html' title='Die längste Hängebrücke der Welt'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115721048900897742</id><published>2006-09-03T00:10:00.000+09:00</published><updated>2006-09-03T01:05:46.176+09:00</updated><title type='text'>Rund ums Museum</title><content type='html'>Nach dem Museumsbesuch habe ich auf dem Rückweg zur U-Bahn noch ein paar Fotos von der Umgebung gemacht, die ich der Weltöffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten will. Ein Spaziergang war es nicht, bei schätzungsweise 35° wird der Aufenthalt außerhalb klimatisierter Räume (Wohnung, Arbeit, U-Bahn, Supermarkt, Museum, Japanischunterricht) auf das absolut notwendigste beschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht lag es am schönen Wetter, vielleicht bin ich nach zehn Monaten auch abgestumpft, aber die Umgebung des &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka Science Museums erschien mir gar nicht so furchtbar häßlich. Jedenfalls nicht so häßlich wie &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/06/mein-weg-zur-arbeit.html"&gt;die Straße, in der ich lebe&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20209%20-%2029.8.%20National%20Museum%20of%20Art%2C%20Osaka.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20209%20-%2029.8.%20National%20Museum%20of%20Art%2C%20Osaka.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist noch mal das Kunstmuseum, von dem es neulich nur eine Nahaufnahme zu sehen gab, in seiner ganzen Pracht. Sieht ja wirklich interessant aus (und die Ausstellungsräume befinden sich offenkundig im Untergeschoß). Ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, daß der Architekt sich von einem in diesem Land recht beliebten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaninchen"&gt;Glücks- und Werbesymbol&lt;/a&gt; hat inspirieren lassen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka Science Museum liegt auf einer langgestreckten, schmalen Insel mit dem sprechenden Namen Nakanoshima (= die mittlere Insel), gleich zwischen dem Nord- (Umeda) und dem Südteil (Namba) &lt;span style=""&gt;Ōsakas. &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20214%20-%2029.8.%20Hanshin%20Expressway.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20214%20-%2029.8.%20Hanshin%20Expressway.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;Mitten durch führt die Kreisstrecke des Hanshin Expressways, oder besser gesagt: mitten drüber.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20212%20-%2029.8.%20Higobashi.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20212%20-%2029.8.%20Higobashi.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gebaut wird in der Gegend auch kräftig, da gibt es dann auch für Kranfans was zu sehen (hallo Jakob!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20222%20-%2029.8.%20moderne%20Skulptur.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20222%20-%2029.8.%20moderne%20Skulptur.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Moderne Kunst darf nicht fehlen. Und wieder einmal stellt sich die Frage: was will uns der Künstler sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20229%20-%2029.8.%20Nishiki-bashi.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20229%20-%2029.8.%20Nishiki-bashi.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das hier ist die Brücke mit dem schönen Namen Nishiki-bashi. Nett gemacht, mit den gefliesten Nachbildungen alter oder auf alt gemachter japanischer Malerei, so genau weiß ich das natürlich nicht. Jedenfalls gibt es diese (oder zumindest sehr, sehr ähnliche) Bilder auch als Postkarten zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20241%20-%2029.8.%20Mutter%20und%20Kind.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20241%20-%2029.8.%20Mutter%20und%20Kind.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder erstaunlich ist die Fähigkeit der Japaner, auch in der grauesten Betonwüste noch eine grüne Oase zu schaffen, und sei sie noch so winzig. Ist halt alles eine Frage des Blickwinkels. Dahinter geht es jedenfalls in die U-Bahnstation, in Umeda (argh) mußte ich nur einmal umsteigen, und dann war es nur ein kurzer Fußmarsch bis nach Hause und unter die Dusche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spät abends gab es ein gewaltiges Gewitter. Es war zwar weit entfernt, aber die Donnerschläge und die vom Himmelstürzenden Wassermassen waren dennoch gewaltig. Ich habe das Spektakel kurz vom sicheren Balkon aus betrachtet, und selbst da wurde ich (etwas) naß. Das gute an dem Gewitter: die Temperaturen sind von unerträglich heiß auf erträglich heiß gesunken. Das darf ruhig so bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115721048900897742?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115721048900897742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115721048900897742' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115721048900897742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115721048900897742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/rund-ums-museum.html' title='Rund ums Museum'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115712522960389998</id><published>2006-09-02T00:28:00.001+09:00</published><updated>2009-04-06T06:48:11.236+09:00</updated><title type='text'>Gewichtsprobleme? Nee!</title><content type='html'>Für alle, die sich wegen der etwas anderen Ernährung hier Sorgen um mich machen: nein, ich bin nicht dünner geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20200%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20200%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr habe ich hierzulande noch eine Kleidergröße zugelegt. Mindestens. Bei Hosen müßte es ja schon Größe LLL sein, da Größe LL immer noch zu kurz ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20201%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20201%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So schlimm ist es dann allerdings doch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20202%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20202%20-%2029.8.%20Zerrspiegel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber ich habe wirklich große Füße. Es ist wirklich schwer, da was zu finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115712522960389998?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115712522960389998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115712522960389998' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115712522960389998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115712522960389998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/gewichtsprobleme-nee.html' title='Gewichtsprobleme? Nee!'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115712439424745390</id><published>2006-09-01T23:45:00.000+09:00</published><updated>2006-09-02T11:09:46.536+09:00</updated><title type='text'>Beschäftigungsmaßnahmen</title><content type='html'>Meine Kollegin hat gerade die Maler im Haus bzw. auf dem Balkon. Zwei Männer sind mit Ausbesserungs- und Verschönerungsmaßnahmen beschäftigt. Ein dritter Mann steht unten auf der Straße unter dem Balkon und starrt nach oben. Wenn jemand aus dem Haus gehen (oder rein) gehen will, bittet er den betreffenden, kurz zu warten, und sieht erst nach, ob die Luft rein ist. Nicht, daß der Hausbewohner plötzlich von einem herunterfallenden Farbeimer getroffen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Jobs gibt es hier massenweise. Als erstes aufgefallen sind mir die uniformierten Männer, die vor Garageneinfahrten stehen und den Verkehr (sprich: Passanten auf dem Bürgersteig und herausfahrende Autos) regeln. Nicht, daß die Passanten von einem im Schrittempo fahrenden Auto überrollt werden. Das Leben in Japan ist ja so &lt;a href="http://juliakitakamiiwatejapan.blogspot.com/2006/04/gefhrliches-leben-gefhrliche-welt.html"&gt;wahnsinnig gefährlich&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal im Ernst: wären das nicht gute Einatzmöglichkeiten für 1-Euro-Jobber? Da bestünde nicht mal die Gefahr, daß reguläre Arbeitsplätze aufgrund der Billiglohnkonkurrenz gefährdet werden, denn diese Jobs gibt es ja noch gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sollte man diese Tätigkeiten überhaupt angemessen benennen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115712439424745390?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115712439424745390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115712439424745390' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115712439424745390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115712439424745390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/09/beschftigungsmanahmen.html' title='Beschäftigungsmaßnahmen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115708078021343392</id><published>2006-08-31T11:45:00.000+09:00</published><updated>2006-09-01T13:30:06.046+09:00</updated><title type='text'>Wissenschaft zum Anfassen</title><content type='html'>Nachdem ich in den letzten Tagen mehrfach vergeblich versucht habe, ein paar Bilder in meinen Blog zu laden, hat es nun doch endlich geklappt. Weiß der Geier, was da wieder gehakt hat. Nun denn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unvergessen jener Moment vor &lt;strike&gt;vielen&lt;/strike&gt; einigen Jahren, als meine Schulklasse sich zu einem Ausflug nach Kassel aufmachte und der Mathelehrer am Tag vorher urplötzlich seinen Sinn für Humor entdeckte: "Und wenn ihr dann in Kassel ein Baugerüst seht - das ist kein Baugerüst, sondern ein Kunstwerk." Dieser Satz kam mir gleich in Erinnerung, als ich am Dienstagmittag vor diesem Gebilde hier stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20171%20-%2029.8.%20National%20Museum%20of%20Art%2C%20Osaka.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20171%20-%2029.8.%20National%20Museum%20of%20Art%2C%20Osaka.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nur war es weder Baugerüst noch Kunstwerk, sondern das Kunstmuseum. Da wollte ich aber gar nicht rein, sondern in das (architektonisch nicht ganz so aufregende) Museum dahinter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20173%20-%2029.8.%20Osaka%20Science%20Museum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20173%20-%2029.8.%20Osaka%20Science%20Museum.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Violà, das &lt;a href="http://www.sci-museum.kita.osaka.jp/%7Eishizaka/Guide/e-guide.html"&gt;&lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka Science Museum&lt;/a&gt;. Was man dem Kasten von außen gar nicht ansieht: innen drin ist es wirklich klasse! Es gibt ein Planetarium mit Omnimax und natürlich eine faszinierende Ausstellung zu den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als (moderater) Trekkie und Sternenfan bin ich natürlich auch ins Planetarium gegangen, auch wenn die Show ausschließlich auf Japanisch war. Trotzdem habe ich dem Geschehen auf der riesigen Leinwand gut folgen können, gab ja hauptsächlich Bilder (*g*), und ab und an habe ich tatsächlich ein paar Brocken verstanden. Letzteres vor allem zu Anfang, gegen Ende ließ die Konzentration doch arg nach, so daß ich mich ausschließlich auf die Bilder konzentriert habe. Das Thema war der nächtliche Sternenhimmel über &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka (bzw. das, was man davon alles bei einem nächtlichen Stromausfall sehen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;könnte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), es wurden ein paar Sternzeichen erklärt, die Namen einiger Sterne wurden in die Runde geworfen, die Planeten unseres Sonnensystems aufgezählt. Dabei durfte eine wichtige Nachricht nicht verschwiegen werden: daß Pluto der Planetenstatus aberkannt worden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr schön, das ganze. Ich sollte so was öfter machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Show vorbei war, sah ich mir die Ausstellung an, die sich über vier Stockwerke erstreckt. Aber was heißt hier Ausstellung? Im obersten Stockwerk gab es ein paar Schaukästen zu unserem Sonnensystem, aber die Hauptidee des Museums besteht darin, Wissenschaft erfahrbar zu machen. Soll heißen: man kann (fast) alles anfassen und ausprobieren. Da macht es dann auch nichts, wenn alles in Japanisch gehalten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20179%20-%2029.8.%20Flaschenz%3F%3Fge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20179%20-%2029.8.%20Flaschenz%3F%3Fge.jpg" alt="" border="0" /&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So macht Wissenschaft Spaß! Ich meine mich zu erinnern, daß der Flaschenzug auch bei uns im Physikunterricht Erwähnung gefunden hat, aber so anschaulich wie hier kann das keine Schulstunde vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20180%20-%2029.8.%20die%20Drehmomentmaschine.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20180%20-%2029.8.%20die%20Drehmomentmaschine.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sehr viel Spaß hatten die Kinder (von denen wirklich jede Menge im Museum herumliefen) mit der Drehmomentmaschine. Man stellt sich drauf, setzt das Ding in Bewegung und versucht, die Haltung einer Eiskunstläuferin bei einer Pirouette einzunehmen bzw. zu halten. In der Praxis mußten sich die Mädels unter viel vergnügtem Gekreische und Gejuchze an der Stange festklammern, um nicht zu Boden zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20192%20-%2029.8.%20Kraft%20ist%20Energie.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20192%20-%2029.8.%20Kraft%20ist%20Energie.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa darf auch mal an der Maschine drehen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20196%20-%2029.8.%20Power%20Point.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20196%20-%2029.8.%20Power%20Point.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Richtig faszinierend waren die elektromagnetischen Kräfte bei dieser Vorrichtung, welche die Kugel in der Luft schweben ließen. Die durfte man natürlich auch anfassen und wieder in der Luft "aufhängen". Gar nicht so einfach, einen ruhigen Moment abzupassen und ein Foto von der schwebenden Kugel zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20207%20-%2029.8.%20Mysterious%20Science%20Tour.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20207%20-%2029.8.%20Mysterious%20Science%20Tour.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fazit: ein wunderschönes Museum, ideal für Familien mit nicht mehr ganz so kleinen Kindern - und auch für Ausländer geeignet, die des Japanischen nicht mächtig sind. Es erklärt sich wirklich alles von selbst, und es macht Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115708078021343392?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115708078021343392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115708078021343392' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115708078021343392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115708078021343392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/wissenschaft-zum-anfassen.html' title='Wissenschaft zum Anfassen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115694477786647013</id><published>2006-08-30T22:27:00.000+09:00</published><updated>2006-08-30T22:34:18.416+09:00</updated><title type='text'>Fressen und gefressen werden, Teil 3</title><content type='html'>"Normalerweise esse ich ein japanisches Küche."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ganze Küche auf einmal?!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115694477786647013?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115694477786647013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115694477786647013' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115694477786647013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115694477786647013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/fressen-und-gefressen-werden-teil-3.html' title='Fressen und gefressen werden, Teil 3'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115673603893123824</id><published>2006-08-28T12:12:00.000+09:00</published><updated>2006-08-28T19:37:03.883+09:00</updated><title type='text'>Wenn es morgens um 12 klingelt ...</title><content type='html'>... dann kommen nur zwei Möglichkeiten in Betracht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann von der Reinigung. Ca. 50 Jahre alt, lustiges Hütchen auf dem Kopf, hohe, singende Stimme: "Kuliining arimasen ka?" Wobei er zwecks besserer Verständlichkeit ein Herrenhemd aus seinem Beutel zieht und damit vor meinem Gesicht herumwedelt.&lt;br /&gt;Der Typ kommt wirklich fast jede Woche, meistens Donnerstags. Heute allerdings auch, was seltsam ist.&lt;br /&gt;Manchmal kommt mir so der Gedanke, daß irgendein früherer Bewohner dieser Wohnung ein Hemd bei der Reinigung abgegeben und es dann vergessen hat. Und jetzt kommt der arme Mensch von der Reinigung jede Woche vorbei und versucht verzweifelt, das Hemd endlich loszuwerden.&lt;br /&gt;Heute hatte ich plötzlich eine andere Idee: vielleicht sammelt er auch bloß schmutzige Kleidungsstücke ein und bringt sie dann wieder zurück?! Das muß ich mal mit meinen Flatmates diskutieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die andere Möglichkeit: die Zeugen Jehovas, die sich allerdings schon seit längerem nicht mehr haben blicken lassen. Nicht, daß ich sie vermissen würde.&lt;br /&gt;An unserer Tür erscheinen sie in Gestalt einer 40- bis 50-jährigen Frau, die etwas mehr Englisch spricht als der durchschnittliche Japaner. Ich habe mich zweimal etwas länger mit ihr unterhalten müsen, bis ich sie endlich abwimmeln konnte. Jedesmal, wenn ich den Mund geöffnet habe, um ihr zu antworten (und sie hat mir ja auch wirklich Fragen gestellt!), ist sie einen Schritt zurückgewichen. Merkwürdiges Verhalten. Ein paar Tage später hatte sie dann ein deutschsprachiges Buch über die Schöpfung vor unserer Tür abgestellt, das versucht, die Evolutionstheorie zu widerlegen. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich es nicht wirklich mal lesen sollte, um bei der nächsten Gelegenheit besser dagegen argumentieren zu können, aber dann habe ich es doch sein gelassen. Meine Toleranzgrenze für Schwachsinn liegt sehr, sehr niedrig.&lt;br /&gt;Und wie gesagt, sie hat uns in letzter Zeit in Ruhe gelassen. Dafür haben am Samstag zwei andere Gestalten an unserer Tür geklingelt. Keine Japaner, sondern Amerikaner (vermutlich). "Hello, we are your new neighbours, and we just wanted to ask you: do you believe in creation or in evolution?"&lt;br /&gt;Ich habe ihnen keinen Vortrag über den Unterschied zwischen Glauben und einer allgemein anerkannten wissenschaftlichen Theorie gehalten, sondern mich ganz kurz gefaßt: "I believe in evolution. Yes. Good bye." Tür zu. *NERV*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115673603893123824?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115673603893123824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115673603893123824' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115673603893123824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115673603893123824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/wenn-es-morgens-um-12-klingelt.html' title='Wenn es morgens um 12 klingelt ...'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115669312707152807</id><published>2006-08-28T00:18:00.000+09:00</published><updated>2006-08-28T12:12:44.366+09:00</updated><title type='text'>Risiken und Nebenwirkungen</title><content type='html'>Klimaanlagen sind wirklich eine feine Sache. Wenn es täglich deutlich über 30 Grad hat und es auch in den Nächten nicht wirklich kühler wird, dann ist es schon gut, wenn man wenigstens die Innentemperatur auf ein einigermaßen erträgliches Maß bringen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Noch besser, da energiesparend (= umweltfreundlich) wären natürlich Lehmhäuser, welche die Hitze einfach nicht reinlassen, aber die sind in Japan ungeeignet, da nicht erdbebensicher.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise ist der Einsatz von Klimaanlagen nicht ohne Risiken für die Gesundheit. Zum einen wird die Luft in den klimatisierten Räumen sehr trocken, und zum anderen drehen die Geschäfte ihre Klimaanlagen viel zu hoch auf. Die Folge ist ein gewaltiger Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen. Auf der Straße schwitzt man sogar dann, wenn man im Schatten sitzt und wirklich nichts macht, im Kaufhaus/Supermarkt/Geschäft/der U-Bahn beginnt man schweißgebadet zu frösteln. Da ist die Erkältung vorprogrammiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche hat es mich auch erwischt: es begann am Dienstag mit leichten Halsschmerzen und entwickelte sich zu einem fiesen Husten. Daß ich am Dienstagnachmittag noch eine Stunde mit Ellie und Ted beim Karaoke verbracht habe, war zugegebenermaßen keine gute Idee. Aber das Museum, in das wir gehen wollten, hat überraschenderweise Dienstags geschlossen, und da wir unbedingt etwas gemeinsam unternehmen wollten und es für Besichtigungstouren entschieden zu heiß war, sind wir halt in einer tiefgekühlten Karaokebox gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwochvormittag habe ich dann meine Schüler mit einer veritablen Baßstimme begrüßt und zwischen den Stunden eine Halstablette nach der anderen gelutscht. Irgendwann war ich an dem Punkt angelangt, wo ich mich nicht mehr des Eindrucks erwehren konnte, daß diese Dinger einen irgendwie high machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag war meine Stimme wieder auf Normalhöhe, aber immer noch nicht gut, und dazu war dann noch der Husten gekommen. Die Kollegen reagierten teilweise mitfühlend ("Du klingst aber nicht gut ..."), teils mit dummen Fragen: "Bist du erkältet?" Nein, ich laufe bei der Hitze freiwillig mit einem Schal um den Hals herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag war die Stimme so gut wie in Ordnung, aber dem Husten ging es nach wie vor prächtig. Gestern und heute dasselbe Bild. Na ja, man gewöhnt sich an alles, und heute habe ich während des Unterrichts nur noch einmal vergessen, das Mikrofon nach dem Husten wieder anzustellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115669312707152807?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115669312707152807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115669312707152807' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115669312707152807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115669312707152807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/risiken-und-nebenwirkungen.html' title='Risiken und Nebenwirkungen'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115643157611180532</id><published>2006-08-24T23:58:00.000+09:00</published><updated>2006-08-25T00:00:31.770+09:00</updated><title type='text'>Neuigkeiten</title><content type='html'>Schüler 1: "Was gibt's neues?"&lt;br /&gt;Schüler 2: "Gestern habe ich eine neue Stelle gehabt."&lt;br /&gt;Lehrerin: "Und heute nicht mehr?"&lt;br /&gt;Schüler 2: "Häh?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115643157611180532?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115643157611180532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115643157611180532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115643157611180532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115643157611180532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/neuigkeiten.html' title='Neuigkeiten'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115608613862457581</id><published>2006-08-21T00:02:00.000+09:00</published><updated>2006-08-25T00:06:42.266+09:00</updated><title type='text'>Konzert im Tempel</title><content type='html'>Am Mittwochabend bin ich mit George zum &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/daimonji-gozan-okuribi.html"&gt;Daimonji&lt;/a&gt; gefahren, aber auch am Dienstagabend war ich in Kyōto, um mir im &lt;a href="http://www.japan-guide.com/e/e3927.html"&gt;Kōdai-ji&lt;/a&gt; ein kleines Triokonzert anzuhören. Kayo, meine nicht mehr ganz so neue Partnerin vom Sprachaustausch und freischaffende Musikerin, spielte Cello, und zwei Musikstudentinnen spielten Geige bzw. Flöte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie bin ich die ganzen Monate hindurch nicht dazu gekommen, die Infos in Sachen Sprachaustausch zu aktualisieren. Natsuko hat im Februar ihr Studium abgeschlossen und bald darauf ihre erste Stelle angetreten. Dummerweise teilte die Firma ihr ca. eine Woche vor Arbeitsbeginn mit, daß sie in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4fektur_Aichi"&gt;Aichi&lt;/a&gt; arbeiten müsse. Das ist ein bißchen weit von &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka entfernt, und somit hatte es sich leider mit dem Sprachaustausch. Aber da kam ich über meinen Kollegen Andreas an Kayo. Ihr Mann lernt mit Andreas Deutsch, und Kayo war ebenfalls daran interessiert, diese Sprache zu erlernen. Jetzt treffen wir uns alle zwei Wochen Donnerstags für zwei Stunden zum Deutsch- und Japanischunterricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So. Jedenfalls spielt Kayos Trio in diesem Sommer an vielen Abenden im Tempel Kōdai-ji, und da hatte sie mich eingeladen, doch einmal vorbeizukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kōdai-ji liegt im Ostteil Kyōtos, wo es wahrlich keinen Mangel an Tempeln gibt und ich mich mittlerweile problemslos orientieren kann. U.a. liegt ein Friedhof an der Strecke, die ich abzugehen hatte. Zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obon-Fest"&gt;Obon&lt;/a&gt; herrschte dort auch kurz vor 19 Uhr noch Hochbetrieb, so daß ich einen kurzen Abstecher dorthin machte, um ein paar Fotos zu schießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20086%20-%2015.8.%20Obon%20am%20Higashi%20Otani%20Mausoleum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20086%20-%2015.8.%20Obon%20am%20Higashi%20Otani%20Mausoleum.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das sah wunderschön aus, der ganze Friedhof war mit leuchtenden Lampions geschmückt, und viele Leute hatten tatsächlich ihre Putzeimer dabei, um die "leeren" Gräber ihrer Ahnen zu schrubben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich aber war schon etwas spät dran und hastete weiter zum Kōdai-ji. Zum Glück war das kein Konzert, wo pünktlich zu Beginn des Programms die Tore geschlossen werden. Ich kam eine Minute vor sieben am Tempel an, kaufte mir eine Eintrittskarte, und dann ging es ein Stück durch den Tempelgarten zum Hondō, der Haupthalle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20103%20-%2015.8.%20Kodai-ji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20103%20-%2015.8.%20Kodai-ji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses Foto habe ich später, in der zweiten Pause von der anderen Seite des Gartens aus gemacht. Die große Tür in der Mitte führt in einen großen Tatamiraum, wo das Konzert stattfand. Entsprechend mußten alle Besucher am Eingang die Schuhe ausziehen. Auch die Musikerinnen waren barfuß bzw. in Nylonstrümpfen. Das Publikum saß auf den Tatamimatten, wer zuerst gekommen war, direkt neben einem der drei kleinen Ventilatoren, der Rest holte seine Fächer aus den Taschen. Auch auf der Veranda an der linken Seite (auf dem Bild leider nicht zu sehen) konnte man vor den offenen Türen auf dem warmen Holzboden in der schwachen (sehr schwachen!) Abendbrise sitzen und der Musik lauschen. Während des ersten Teils habe ich auch draußen gesessen, und in der Pause habe ich dann einen Platz drinnen erwischt, wo Kayo mich dann auch tatsächlich sehen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik war schön. Leichte, eingängige Klassik, Musicals, wohl auch etwas japanische Popmusik (die ich natürlich nicht kannte) und ein paar etwas moderner klingende Stücke. Ideal für den heißen Sommerabend. Erkannt habe ich: Somewhere Over The Rainbow, I Could Have Danced All Night, Memory, Nessun Dorma und einen Tango.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20090%20-%2015.8.%20Obake-Schau%20im%20Kodai-ji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20090%20-%2015.8.%20Obake-Schau%20im%20Kodai-ji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von der Veranda aus hatte man einen schönen Blick auf den Zengarten, in dem parallel zum Konzert eine Lichtershow stattfand. Bilder von "Obake" (Geister), die auch auf alten Schriftrollen im Tempel zu bewundern waren, wurden auf die Kieselfläche und die dahinterliegende Mauer projiziert. Teilweise wurden die Bilder auf und ab bewegt, so daß es fast aussah, als hüpften die Geister durch den Garten. Faszinierend. Eine der Gestalten schien nur auf einem Hühnerbein zu laufen und erinnerte mich damit sehr an die Hütte der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baba_Jaga"&gt;Baba Jaga&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Konzertpausen lief die Diashow ununterbrochen weiter, wurde aber mit moderaten Geistergeräuschen untermalt. In der ersten Pause stand ich plötzlich neben zwei Frauen, wahrscheinlich Mutter und Tochter. Die Tochter hielt ihr ca. einjähriges Kind im Arm, und beide Frauen versuchten, die Aufmerksamkeit des Kindes auf die Gespensterschau zu lenken. Vergeblich, das Kind ignorierte sie völlig und starrte beharrlich in die entgegengesetzte Richtung. Nach einer Weile kamen Mama und Oma auf die Idee, mal nachzusehen, was da so spannend war, drehten sich ebenfalls um und sahen - mich. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zweiten Pause hatte ich dann die Gelegenheit, Kayo zu begrüßen, die sich sehr über meine Anwesenheit freute, und ihren beiden Kolleginnen zu sagen, wie gut mir das Konzert gefällt. Danach zogen sich die drei zur Erholung in ihre klimatisierte "Garderobe" zurück, und ich tat es den anderen Besuchern gleich und spazierte durch den von einigen Laternen und Scheinwerfern erleuchteten Tempelgarten, zu dem u.a. ein kleiner Bambushain gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20105%20-%2015.8.%20Kodai-ji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20105%20-%2015.8.%20Kodai-ji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch so eine Erfahrung, die man unbedingt machen sollte, wenn man nach Japan fährt: nach Sonnenuntergang durch einen Tempelgarten wandern. Sehr romantisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Konzert fuhren Kayo und ich dann gemeinsam mit dem Zug nach &lt;span style=""&gt;Ō&lt;/span&gt;saka zurück. Mein Japanisch ist etwas besser als Kayos Deutsch, und da ich kluges Kind mein Wörterbuch mal wieder vergessen hatte, gestaltete sich die Konversation doch etwas mühselig. Ein schönes Zitat entstand auf dieser Fahrt auch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kirchenkonzerte in Deutschland sind manchmal Gemüse."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig, aber wahr: diesen Satz habe ich auf Japanisch produziert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115608613862457581?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115608613862457581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115608613862457581' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115608613862457581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115608613862457581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/konzert-im-tempel.html' title='Konzert im Tempel'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115608493181218946</id><published>2006-08-20T23:31:00.000+09:00</published><updated>2006-08-20T23:42:11.836+09:00</updated><title type='text'>Ein schockierender Anblick</title><content type='html'>Japan ist das Land (fast) ohne Mülleimer. Die Tonnen gehören nicht zur Grundausstattung japanischer Straßen und Plätze. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - sind die Straßen hier sehr &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/03/saubere-straen-und-pltze.html"&gt;sauber&lt;/a&gt;. Man nimmt seinen Müll nach Hause mit und trennt ihn dort. Oder auch nicht, das kommt auf das Haus an. In meinem Haus wird zum Beispiel nicht getrennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japaner sind ja sehr diszipliniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso schockierter waren George und ich daher, als wir nach dem Daimonji an einem der wenigen öffentlichen Mülleimer vorbeikamen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20188.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20188.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Mal habe ich so etwas in Deutschland gesehen. Aber während wir noch fassungslos auf den Müllhaufen starrten, kam ein Japaner vorbei und warf eine Getränkedose mit auf den Abfall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht zu fassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15231133-115608493181218946?l=ute-in-japan.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/feeds/115608493181218946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15231133&amp;postID=115608493181218946' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115608493181218946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15231133/posts/default/115608493181218946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/ein-schockierender-anblick.html' title='Ein schockierender Anblick'/><author><name>Ute</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03886005384019419440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_BLWEDfmQqek/Rwt-yPB74yI/AAAAAAAAATQ/_qZQrjts0UE/s320/2007_09+057+-+8.9.+der+blaue+Luftballon.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15231133.post-115588020161451157</id><published>2006-08-18T14:37:00.001+09:00</published><updated>2009-04-06T06:49:11.242+09:00</updated><title type='text'>Daimonji Gozan Okuribi</title><content type='html'>In den letzten Tagen fand das japanische Ahnenfest, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obon-Fest"&gt;Obon&lt;/a&gt;, statt. Viele Leute fahren in ihre Heimatorte, um ihre Ahnen zu grüßen, deren Geister in dieser Zeit (13. bis 16. August) auf die Erde zurückkehren. Das wird natürlich gefeiert, mit besonderem Essen und Feuerwerken. Gleichzeitig werden die Friedhöfe besucht, um die "leeren" Gräber zu reinigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 16. August, Mittwoch, fand ein besonderes Feuerwerk in Kyōto statt, das Daimonji Gozan Okuribi. Wieder hatte ich unglaubliches Glück, denn Mittwochs arbeite ich ja vormittags und bin um 15 Uhr fertig. Da hatte ich genügend Zeit, um zu essen, nach Hause zu fahren und mich umzuziehen, bevor ich losfahren mußte. George kam auch wieder mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Feuerwerk werden auf mehreren Bergen rund um Kyōto riesige Feuer in Form chinesischer Schriftzeichen entzündet. Das erste beginnt um 20:00, danach werden im Abstand von jeweils fünf oder zehn Minuten die übrigen angezündet. Um es gleich vorweg zu sagen: alle Feuer haben wir natürlich nicht sehen können, aber immerhin zwei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Keihan Line ging es bis zur Endstation, und schon waren wir an einem der besten Plätze angekommen, von dem aus man das Daimonji sehen kann, der Kamo-Ohashi-Brücke (Empfehlung vom "Kansai Time Out"). Wie üblich hatte sich wieder eine gewaltige Menschenmenge versammelt - für uns ahnungslose Gaijins das untrügliche Zeichen dafür, am richtigen Ort zu sein. ;-)&lt;br /&gt;Viele Leute hatten sich richtig auf das Fest vorbereitet, waren offenbar früh gekommen und hatten Plastikplanen und Decken zum Picknick ausgebreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20137.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20137.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Brücke überquert den Kamo da, wo dieser auf ein zweites Flüßchen trifft. Auf der kleinen Landzunge zwischen den beiden Flüssen hatten sich bereits viele Menschen niedergelassen, und so folgerten wir haarscharf, daß dieser Ort eine gute Aussicht auf das kommende Spektakel bieten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20149.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit etwas Glück fanden wir auf dem recht steilen Ufer noch ein freies Plätzchen inmitten all der Menschen. Unbequem war's, und es dauerte noch 40 Minuten bis zum Beginn des großen Feuerwerks. Aber auf einem der im Dunkel der einsetzenden Nacht noch gerade zu erkennenden Berge verrieten uns viele kleine flackernde Lichter, daß das erste Feuer wohl auf eben diesem Berg entzündet werden würde - und wir die perfekte Sicht darauf haben würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20156.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20156.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So war es auch. Um Punkt acht Uhr bildete sich mitten auf dem Berg plötzlich ein orange leuchtender Fleck, der rasch größer wurde und das chinesische Zeichen "dai" (groß) bildete, begleitet von dem Klatschen und den "Dai! Dai"-Rufen der begeisterten Zuschauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20158.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/320/2006_08%20158.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das war unbeschreiblich, wie sich allmählich das flammende Schriftzeichen vor dem dunklen Hintergund abzeichnete, wie erst noch jede Menge von den Flammen orangerot gefärbter Rauch aufstieg, bis das Feuer schließlich überall gleichmäßig brannte und das Schriftzeichen klar zu sehen war. Und dazu die selbe entspannte Sommerfestatmosphäre, die ich schon vom &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/07/tenjin-matsuri.html"&gt;Tenjin Matsuri&lt;/a&gt; und dem &lt;a href="http://ute-in-japan.blogspot.com/2006/08/nara-t-kae.html"&gt;Nara Tō-kae&lt;/a&gt; her kenne. Wunderschön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5270/1403/1600/2006_08%20168.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: poin
